„Digitale Schule“: Bürgermeister holt beteiligte Akteure für schnellere Realisierung an einen Tisch

Veröffentlicht am: 15.05.2020

Die aktuelle Corona-Situation schafft zweifellos und sicherlich auch zwangsläufig neue Tatsachen, wenn es darum geht, digitales Lehren und Lernen bei den Schülerinnen und Schülern sowie bei der Lehrerschaft noch schneller zu etablieren.

Bei der Stadt Langenfeld werden mit diesem Thema bekanntlich offene Türen eingerannt, denn bereits im Herbst 2019 hatte die Stadtverwaltung einen Medienentwicklungsplan zur Digitalisierung der Langenfelder Schulen vorgestellt, der eine umfassende Erneuerung und Erweiterung der medialen Ausstattung der Schulen vorsieht.

„Auf dieser Basis haben wir beispielsweise an unserer auch dem Landes-Digitalminister Pinkwart als Vorzeigeprojekt präsentierten Prismaschule bereits beste Voraussetzungen geschaffen, die in den vergangenen Wochen deutlich zum Tragen kamen“, so Bürgermeister Frank Schneider, der diesen Standard auf alle Schulen übertragen möchte. Dafür sind bereits Haushaltsmittel in Höhe von mehreren Millionen Euro für das Projekt „Digitale Schule“ eingepreist. 

Denn alle Beteiligten sind sich zusammen mit dem Bürgermeister darüber bewusst, dass digitale Bildung und das Lernen auf Distanz heute und wohl auch noch im nächsten Schuljahr ein zentrales Thema bleiben wird.

„Wir müssen jetzt alle im Rahmen unserer Möglichkeiten stehenden Register ziehen, um auf diesem Gebiet schnellstmöglich optimale Bedingungen für die Kinder und Jugendlichen an unseren Schulen zu schaffen.“, ergänzt Frank Schneider auch mit dem Blick auf die wichtige Ressource Bildung, die allen Kindern und Jugendlichen im gleichen Maß zur Verfügung stehen muss.

„Für eine erfolgreiche Umsetzung des Medienentwicklungsplanes der Langenfelder Schulen ist es aus Sicht der Schulverwaltung wichtig, dass alle beteiligten Akteure ein gemeinsames Verständnis davon haben, welche Ziele dazu umgesetzt werden müssen. Grundlage hierfür ist ein gemeinsames Verständnis, was „digitale Bildung“ ist. Die Umsetzung soll für alle beteiligten Akteure transparent geplant und umgesetzt werden“, erläutert Fachbereichsleiter Ulrich Moenen die Initiative des Bürgermeisters, ab sofort neben Stadtelternpflegschaft, Schulleitung und Lehrerschaft jeder Schule auch die Stadtverwaltung mit Schulverwaltung, IT und Gebäudemanagement sowie Vertreter/innen der Politik und Schülervertreter/innen in den kommenden Wochen zu mehreren Workshops an einen Tisch zu holen. Dabei sollen die Maßnahmen zur „Digitalen Schule“, zügig, zielgerichtet und effektiv in konkrete Realisierungskonzepte gegossen werden.

„Wir werden in den nächsten Tagen einen gemeinsamen Weg finden, auf den sich alle Beteiligten verbindlich vereinbaren. Dabei ist es mir ein dringendes Anliegen, dass keine Schülerin und kein Schüler zurückgelassen wird – weder inhaltlich, noch in Sachen Ausstattung und digitaler Lernmöglichkeiten im heimischen Kinderzimmer. Hier ist schnelle und unkomplizierte Hilfe für alle zu leisten, für die in Sachen ‚Homeschooling‘ gleichwertige Lernbedingungen geschaffen werden müssen“, schließt Frank Schneider ab, und setzt auf ein hohes Engagement bei allen beteiligten Akteuren:

„Nur mit gemeinsam definierten Zielen und der Einsatzbereitschaft aller Beteiligten kann und wird dieser beschleunigte Weg zu digitalem Lernen gelingen“.