Tauschen statt wegwerfen: 7. Kleidertauschbörse am 25. April
Bereits zum siebten Mal veranstalten Jugendrat, Verbraucherzentrale und Stadtbibliothek eine Kleidertauschbörse. Passend zur Jahreszeit dreht sich die Tauschbörse um Frühlings- und Sommerkleidung.
„Wir freuen uns ganz besonders auf luftige Oberteile, kurze Hosen und Röcke, nehmen aber wie immer selbstverständlich auch Herbst- und Winterkleidung entgegen“, so Salomé Rajabi von der Stadtbibliothek Langenfeld und Laura Leuders, Umweltberaterin der Verbraucherzentrale in Langenfeld.
Vom 21. bis zum 23. April haben Interessierte die Möglichkeit, maximal zehn gut erhaltene, gewaschene Kleidungsstücke und neuwertige Schuhe während der Öffnungszeiten in der Stadtbibliothek, Hauptstraße 131, abzugeben und dafür einen Teilnahmegutschein zu erhalten.
Nicht angenommen werden Unterwäsche, Bademode und Socken sowie Kinderkleidung. Wer Kleidung nur abtreten möchte, sollte sich direkt an die Secondhand-Läden oder Kleiderkammern wenden.
Am Samstag, 25. April, kann der Gutschein zwischen 11 Uhr und 13 Uhr dann gegen andere Kleidungsstücke getauscht werden. Doch auch wer nichts
abzugeben hat, darf zwischen 12.30 und 13 Uhr nach Klamotten stöbern.
Bleiben am Ende der Aktion noch Stücke übrig, werden sie an gemeinnützige Organisationen, unter anderem den SkF Langenfeld ARBEIT+INTEGRATION gGmbH gespendet.
Der Jugendrat möchte durch die Tauschbörse Alternativen zum Neukauf aufzeigen. Die Veranstaltung ist für alle interessierten Jugendlichen und Erwachsenen offen.
Kontakt: Jugendrat@langenfeld.de und
langenfeld.umwelt@verbraucherzentrale.nrw
Zur Idee:
Im privaten Rahmen tauschen bereits viele Menschen Kleidung mit Verwandten, im Freundes- oder Kollegenkreis. Das ergibt aus ökologischen, sozialen und ökonomischen Gründen Sinn. Denn der Kleiderkauf hat globale Konsequenzen. So beschleunigt er unter anderem den Klimawandel und den Verbrauch von nicht erneuerbaren Ressourcen. „Vor dem Hintergrund, dass statistisch lediglich die Hälfte der gekauften Kleidung tatsächlich getragen wird, sind diese Auswirkungen vermeidbar“, so Laura Leuders.