Update 3. Juli 2020 zur Coronavirus-Situation in Langenfeld - 6 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld

Veröffentlicht am: 03.07.2020
COVID-19-Update: Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 6 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 3. Juli 2020 (12 Uhr):

Zum Wochenende vermeldet der Kreis Mettmann 6 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 1. Juli 2020 (12.30 Uhr):

Heute vermeldet der Kreis Mettmann 5 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 29. Juni 2020 (13 Uhr):

Zum Wochenstart vermeldet der Kreis Mettmann vier laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 26. Juni 2020 (12.30 Uhr):

Heute vermeldet der Kreis Mettmann zwei laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 24. Juni 2020 (13.30 Uhr):

Heute vermeldet der Kreis Mettmann wieder einen laborbestätigten Erkrankungsfall in Langenfeld.

Update 19. Juni 2020 (12.15 Uhr):

Positive Nachricht des Kreises Mettmann zum Wochenende: Erstmals seit den am 11. März 2020 ersten bestätigten Erkrankungsfällen ist Langenfeld ohne laborbestätigten Erkrankungsfall. Ein Erfreulicher Nullwert, den wir uns alle dauerhaft wünschen

Update 15. Juni 2020 (13 Uhr):

Auch heute vermeldet der Kreis Mettmann 1 laborbestätigten Erkrankungsfall in Langenfeld.

Das nächste Update zu laborbestätigten Erkrankungsfällen in Langenfeld werden wir an dieser Stelle erst wieder bei Veränderungen der Zahl veröffentlichen.

Update 14. Juni 2020 (13 Uhr):

Am Sonntag vermeldet der Kreis Mettmann 1 laborbestätigten Erkrankungsfall in Langenfeld.

Update 13. Juni 2020 (13.30 Uhr):

Am Samstag vermeldet der Kreis Mettmann 1 laborbestätigten Erkrankungsfall in Langenfeld.

Update 12. Juni 2020 (13 Uhr):

Auch heute vermeldet der Kreis Mettmann 1 laborbestätigten Erkrankungsfall in Langenfeld.

Update 12. Juni 2020 (10 Uhr):

Nächster Schritt zu weiteren Lockerungen und Öffnungen

Mit Inkrafttreten der ab dem 15. Juni 2020 gültigen Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen wird der nächste Schritt in Sachen Lockerungen und Öffnungen gemacht. Dies geschieht vor dem Hintergrund der weiterhin niedrigen und stabilen Infektionszahlen.

Von den Lockerungen partizipieren ab dem 15. Juni Handel, Gastronomie und Gewerbe ebenso wie Privatpersonen, Kulturtreibende und Vereine. Gleichzeitig gehen mit den weiteren Freiheiten auch weitere Pflichten zu Hygienemaßnahmen und Nachverfolgbarkeit von Kontakten einher. 

So wurden die Hygieneempfehlungen des Landes NRW nochmals überarbeitet und ergänzt und zahlreiche, wieder ermöglichte Aktivitäten mit einer vorherigen Information an bzw. Genehmigung durch das Gesundheitsamt verbunden.

Außerdem müssen neben den verantwortlichen Veranstaltern und Ausrichtern größerer Menschenansammlungen auch Privatpersonen selbst eine Kontakt-Nachweispflicht erfüllen, also nachvollziehen können, mit wem sie wie lange Kontakt hatten. Durch diese stringente Nachvollziehbarkeit wird aber auch ein nicht vermeidbares Unterschreiten des Mindestabstandes in einigen Fällen ermöglicht.

Weitere Öffnungen für Gewerbe, Handel und Gastronomie

Ab Montag dürfen nun auch Bars und damit auch Shisha-Bars wieder unter Einhaltung von Hygiene-Auflagen öffnen. Auch Kegelbahnen und Billard oder Darts dürfen nun wieder in Gaststätten benutzt werden. 

Dies gilt weiterhin nicht für Clubs und Diskotheken, diese bleiben geschlossen.

Außerdem dürfen Spaßbäder, Wellnesseinrichtungen und Saunen wieder öffnen - ebenfalls unter entsprechenden Bedingungen der Hygiene. Solche Auflagen sind auch die Bedingung für die nun wieder erlaubte Durchführung von Jahrmärkten und Trödelmärkten. 

Die aktuelle Bezugsgröße für Innenräume ändert sich ab Montag von 10 auf 7 Quadratmeter pro eingelassene Person. Das wird zu einer größeren Personenzahl im Einzelhandel führen können, die sich gleichzeitig im Ladenlokal aufhalten dürfen.

Sport in der Halle bis 10 Personen, im Freien bis 30 Personen und bis zu 100 Zuschauer beim Training erlaubt

In beschränktem Umfang sind nun auch der nicht-kontaktfreie Sport und der Wettbewerb wieder zulässig. Auch hier gilt die Höchstzahl von 10 Personen - aber nur noch in Innenräumen. Im Freien ist der nicht-kontaktfreie Sport mit 30 Personen zulässig, damit ist der Wettbewerbsbetrieb in den meisten Mannschaftssportarten nun wieder möglich.

Natürlich unter Beachtung der allgemeinen Hygieneanforderungen. Zudem erfordern solche Wettbewerbe ein vom Gesundheitsamt geprüftes und im Einzelfall genehmigtes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept. Hinzu kommt, dass auch bei Trainingsveranstaltungen im Breitensport bis zu 100 Zuschauer mit entsprechenden Hygieneregeln zulässig sind. Dies galt vorher bereits bei Kultur-, Konzert- und Bildungsveranstaltungen sowie im Profi- und im Reitsport.

Private Feiern aus besonderen Anlässen sind mit bis zu 50 Personen wieder erlaubt

Besonders freuen dürfen sich viele Familien und private Gruppen, denn ab dem 15. Juni sind wieder private Feiern aus besonderen Anlässen mit bis zu 50 Personen erlaubt. Die Verordnung verlangt auch hier eine Nachverfolgbarkeit der Kontaktdaten – ausdrücklich genannt werden Hochzeiten, Empfänge zu standesamtlichen Trauungen, Beerdigungen und Jubiläen, Geburtstage und Taufen und natürlich Abschlussfeiern wie die der Schulabgänger. Hier wird sich aber wohl nur eine klassenweise Feier realisieren lassen.

Kontaktbeschränkung, Maskenpflicht und Verbot von Großevents bleiben bestehen

Weiterhin unberührt von den Lockerungen der Landesregierung bleiben große Veranstaltungen wie Volksfeste, Kirmessen, Schützenfeste, Weinfeste und Stadt und Dorffeste die bis zum 31. August 2020 verboten bleiben.

Ferner sind die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum unverändert geblieben, es dürfen auch weiterhin nur bis zu 10 Personen zusammentreffen, unabhängig ob diese aus zwei Haushalten kommen oder verwandt sind. 

Das gilt auch für die Maskenpflicht, die von der Landesregierung nicht aufgehoben wird. Falls das dauerhafte Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung zu nachweisbaren Beeinträchtigungen führt, kann sie durch das Tragen eines das Gesicht vollständig bedeckenden Visiers ersetzt werden.

Update 11. Juni 2020 (12 Uhr):

Auch am Feiertag vermeldet der Kreis Mettmann 1 laborbestätigten Erkrankungsfall in Langenfeld.

Update 10. Juni 2020 (12.30 Uhr):

Auch heute vermeldet der Kreis Mettmann 1 laborbestätigten Erkrankungsfall in Langenfeld.

Update 9. Juni 2020 (12.30 Uhr):

Heute vermeldet der Kreis Mettmann 1 laborbestätigten Erkrankungsfall in Langenfeld.

Update 8. Juni 2020 (12 Uhr):

Zum Wochenstart vermeldet der Kreis Mettmann 2 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 7. Juni 2020 (13.30 Uhr):

Am Sonntag vermeldet der Kreis Mettmann 2 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 6. Juni 2020 (12 Uhr):

Am Samstag vermeldet der Kreis Mettmann 3 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 5. Juni 2020 (13.30 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 3 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Außerdem hat die Pressestelle des Kreises folgende Mitteilung zur Erreichbarkeit am Wochenende veröffentlicht:

"Dringende Wartungsarbeiten an der IT-Struktur

Kreisverwaltung am Wochenende nur eingeschränkt arbeitsfähig

Am Wochenende ist wegen dringender IT-Wartungsarbeiten praktisch die gesamte IT-Struktur der Kreisverwaltung zeitweise lahmgelegt. Das gilt auch für die Erreichbarkeit per Telefon und Mail.

Konkret bedeutet das, dass die Corona-Hotline des Kreises am Samstag, 6. Juni, nur bis 12 Uhrerreichbar ist. Je nach Verlauf der Arbeiten ist auch am Sonntag noch mit eingeschränkter Erreichbarkeit – sowohl telefonisch als auch per Mail – zu rechnen. Betroffen sind davon unter Umständen auch Personen, die auf ihr Corona-Testergebnis warten. Normalerweise informiert das Kreisgesundheitsamt die Betroffenen auch am Wochenende über eingehende Ergebnisse. Ohne Zugriff auf die entsprechenden Datenbanken wird das allerdings nicht möglich sein.

Die IT-Spezialisten werden bemüht sein, die Wartungsarbeiten schnellstmöglich abzuschließen."

Update 4. Juni 2020 (12.30 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 2 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 3. Juni 2020 (13.30 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 2 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 2. Juni 2020 (13 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 2 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 2. Juni 2020 (10.15 Uhr):

Stadtverwaltung zurück zum Normalbetrieb, Ratssitzung am 23. Juni 2020 fällt aus

Die vom Land NRW schrittweise ausgeweiteten Lockerungen haben im Laufe der vergangenen Wochen auch bei der Stadtverwaltung Langenfeld und ihren Außenstellen für immer weitere Öffnungen im wahrsten Sinne des Wortes gesorgt.

Neben der Öffnung von Museen und Kulturbetrieben, Spielplätzen, Sportstätten oder den Dienstleistungen der Annahmehöfe ist dies auch im Schulbetrieb der Fall.

Ab dem kommenden Montag, 8. Juni 2020, wird neben den Kindertageseinrichtungen, die für alle Kinder öffnen, auch der Betrieb im Langenfelder Rathaus wieder auf den Normalzustand hochgefahren.

Das bedeutet, dass die Öffnungszeiten im Bürgerbüro wieder zu den üblichen Zeiten zurückkehren. Montags bis mittwochs öffnet das Bürgerbüro dann wieder von 7.30 bis 17 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 19 Uhr, freitags von 7.30 bis 12 Uhr und auch die Samstagsöffnung von 9 bis 12 Uhr wird ab dem 13. Juni 2020 wieder angeboten.

Dennoch wird weiterhin darum gebeten, Termine im Bürgerbüro (Tel. 794-4444) und auch in anderen Referaten (Telefonzentrale 794-0) zu vereinbaren, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden.

Es gelten im Rathaus weiterhin die angemessenen Abstandsregeln und die Maskenpflicht.

Auch auf dem Wochenmarkt ist laut Coronaschutzverordnung des Landes NRW weiterhin ein Mund- und Nasenschutz verpflichtend zu tragen. Das gilt für Kunden und Händler sowie für Personen, die den Markt nur überqueren möchten, gleichermaßen. Leider lässt nach Beobachtungen der städtischen Marktmeister die Disziplin in diesem Punkt langsam nach. Ordnungsamtsleiter Christian Benzrath: „Ab kommenden Freitag werden wir daher auch in Langenfeld gemeinsam mit der Polizei Verstöße gegen die Maskenpflicht auf dem Markt ahnden und ein Verwarngeld in Höhe von 25 Euro verhängen, wenn Marktbesucher sich nachhaltig weigern, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen.“

In Abstimmung mit den im Rat vertretenen Fraktionen werden nach der Absage aller Ausschuss-Sitzungen im Mai auch im Juni nicht alle Ausschüsse stattfinden. Zu den durchgeführten Sitzungen gehören neben dem Schulausschuss am 16. Juni, dem Sozialausschuss am 17. Juni und dem Jugendhilfeausschuss am 18. Juni 2020 auch der Haupt- und Finanzausschuss am 9. Juni 2020, auf den die Zuständigkeiten des Rates übertragen wurden, der am 23. Juni 2020 nicht stattfinden wird.

Die im Juni stattfindenden Ausschuss-Sitzungen finden unter Berücksichtigung der Abstandsregeln im Bürgersaal des Rathauses statt. Dabei gilt der Abstand nicht nur für die Politikerinnen und Politiker, sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger, die die Sitzungen im öffentlichen Teil besuchen dürfen. Hier ist der Zutritt auf ca. 25 Personen begrenzt. Ferner müssen Name, Anschrift und Rufnummer am Eingang angegeben werden, um ggf. Infektionsketten nachvollziehen zu können.

Update 1. Juni 2020 (12 Uhr):

Auch am Pfingstmontag vermeldet der Kreis Mettmann 2 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 31. Mai 2020 (12 Uhr):

Am Pfingstsonntag vermeldet der Kreis Mettmann 2 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 30. Mai 2020 (12 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 2 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 29. Mai 2020 (12 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 2 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 28. Mai 2020 (16.30 Uhr):

Weitere Lockerungen des Landes treten ab Samstag in Kraft

Die Landesregierung hat weitere Lockerungen in der Coronaschutzverordnung erlassen, die bereits ab dem kommenden Samstag, 30. Mai 2020, gelten werden.

Die neue CoronaschutzVerordnung (CoronaSchVO) des Landes NRW in der aktuell gültigen Fassung und die neuen Hygiene-Richtlinien sind hier verlinkt.

Die von den Änderungen betroffenen Branchen von Handel und Dienstleistung wurden von der Stadt Langenfeld direkt informiert.

Selbstverständlich bedeuten die ab Samstag möglichen Lockerungen und Öffnungen, dass Betreiber und Vereine diese Freiheiten wahrnehmen dürfen und nicht müssen, da in zahlreichen Fällen noch Vorkehrungen zum Infektionsschutz getroffen werden müssen. 

Zu den hervorzuhebenden Änderungen und Lockerungen gehören unter anderem die

Lockerung des Kontaktverbotes im öffentlichen Raum

Ab Samstag, 30. Mai 2020, dürfen im öffentlichen Raum bis zu 10 Personen zusammentreffen, unabhängig davon, ob diese aus zwei Haushalten kommen oder verwandt sind. Dies gilt auch in der Gastronomie und beim Sport.

Nachverfolgbarkeit von Kontakten

Auch Privatperson müssen künftig angeben können, mit wem sie sich wann getroffen haben.

Nicht kontaktfreier Sport und Wettbewerbe

Sie sind ab Samstag eingeschränkt und nur im Freien wieder zulässig. Auch hier gilt die Höchstzahl von 10 Personen.

Damit ist der Wettbewerbsbetrieb in den meisten Mannschaftssportarten noch nicht wieder gestattet. Zudem erfordern Wettbewerbe ein vom Gesundheitsamt genehmigtes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept.

Freibäder und Hallenbäder

Ab Samstag ist auch der Betrieb von Hallenbädern mit entsprechenden Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten wieder erlaubt. Die Sportgemeinschaft Langenfeld als Betreiber des Stadtbades bereitet in Zusammenarbeit mit der Stadt derzeit die Konzepte vor, um baldmöglichst zunächst den Vereinen die Möglichkeit zu geben, sich bei der Ausübung ihrer Sportarten im Hallenbad wieder ins kühle Nass zu begeben.

Das Langenfelder Freibad soll nach Abschluss der Sanierungsarbeiten zu Beginn der Sommerferien wieder für den Badebetrieb geöffnet werden – dann selbstverständlich auch unter Einhaltung der notwendigen Maßnahmen zur Hygiene und zum Infektionsschutz.

Profisport, Pferdesport, Kultur-, Konzert- und Bildungsveranstaltungen

Bei Wettbewerben im Profisport und Pferdesport sowie beim Training im Breitensport und in Kinos sind bis zu 100 Zuschauer unter Beachtung der Anforderung des Hygiene- und Infektionsschutzes zulässig. Bei mehr als 100 Besuchern bedarf es ebenfalls eines vom Gesundheitsamt genehmigten Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes. Alle anderen Veranstaltungen sind weiterhin bis zum 31. August 2020 verboten.

Weitere Veranstaltungen (auch in der Gastronomie)

Weiterhin nicht möglich sind gesellige Veranstaltungen, wie Feiern und Feste, Hochzeiten und Geburtstagsparties sowie Spieleecken, Sport- und Freizeitgeräte (Billardtische und Dart) und Genussmittel wie Shishas.

Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen

Diese werden für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien vom 27. Juni bis zum 11. August 2020 erlaubt sein.

Fragen an das Bürgertelefon und per E-Mail
Aufgrund zahlreicher Anfragen beim Bürgertelefon der Stadt Langenfeld (weiterhin unter 794-1400 geschaltet), unter der E-Mailadresse corona@langenfeld.de und beim Referat Recht und Ordnung informiert dessen Leiter Christian Benzrath zum aktuellen Stand der Regelungen für

Private Zusammenkünfte
„Grundsätzlich regelt die Coronaschutzverordnung lediglich das Verhalten im öffentlichen Raum. Das Zusammenkommen in privaten Gärten oder Häusern und Wohnungen ist daher auch grundsätzlich ohne besondere Auflagen zulässig“, räumt der Referatsleiter grundsätzlich ein, verweist aber gleichzeitig auf die Grenzen dieser Freiheiten.

„Auch hier gilt natürlich der dringende Appell, mit Augenmaß zu handeln. So handelt man zulässig, wenn man die allgemeinen Kontaktbeschränkungen auch im privaten Bereich einhält, das bedeutet, ein gemeinsames Grillen mit Verwandten ist ebenso zulässig, wie das Zusammentreffen mit einem befreundeten Haushalt. Wenn man dann noch versucht, die Abstandsregeln einigermaßen zu berücksichtigen, ist man auf der sicheren Seite“; so Benzrath weiter.

Das Land empfiehlt nach seinen Angaben hier als Richtschnur maximal 10 bis 15 Personen, eine Empfehlung die auch das Langenfelder Referat für Recht und Ordnung so ausspricht. Zu bedenken ist dabei auch, dass Privatpersonen ausdrücklich verantwortlich sind, den Gesundheitsbehörden eine Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen. Sie müssen also für die Dauer von vier Wochen nach einem Zusammentreffen sämtliche Kontaktpersonen die zu Besuch waren, benennen können.

Unzulässig in Privatgärten und Haushalten sind allerdings Veranstaltungen. Veranstaltungen im Sinne von aus dem Alltag herausragenden Ereignissen mit gewissen Strukturen und einem erkennbaren Veranstalter sind derzeit noch verboten.

Dazu zählen sicherlich private Hochzeitsfeiern oder große Geburtstage, an denen 30 bis 50 Gäste oder mehr teilnehmen.

„Hier kann man auch keinen sinnvollen Abstand mehr einhalten, so dass die Events auch infektionsrechtlich bedenklich sind. Der gesunde Menschenverstand ist einmal mehr ein verlässlicher Ratgeber - wenn man selber Bedenken hat, ein Treffen durchzuführen, sollte man davon Abstand nehmen“, lautet der abschließende Rat von Christian Benzrath.

Update 28. Mai 2020 (12 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 2 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 27. Mai 2020 (12.45 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 2 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 26.Mai 2020 (12.15 Uhr):

Auch am Dienstag vermeldet der Kreis Mettmann 1 laborbestätigten Erkrankungsfall in Langenfeld.

Update 25.Mai 2020 (12.15 Uhr):

Am Montag vermeldet der Kreis Mettmann 1 laborbestätigten Erkrankungsfall in Langenfeld.

Update 24.Mai 2020 (13 Uhr):

Auch am Sonntag vermeldet der Kreis Mettmann 1 laborbestätigten Erkrankungsfall in Langenfeld.

Update 23.Mai 2020 (12.15 Uhr):

Am Samstag vermeldet der Kreis Mettmann 1 laborbestätigten Erkrankungsfall in Langenfeld.

Update 22.Mai 2020 (13.15 Uhr):

Heute vermeldet der Kreis Mettmann 3 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 21.Mai 2020 (13.30 Uhr):

Heute vermeldet der Kreis Mettmann 4 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 20.Mai 2020 (12 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 4 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld. Leider wird ein weiterer Todesfall gemeldet. Eine 98-jährige Langenfelderin ist verstorben. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen.

Update 19.Mai 2020 (13.30 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 5 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld. Leider wird ein weiterer Todesfall gemeldet. Ein 82-jähriger Langenfelder ist verstorben. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen.

Update 18. Mai 2020 (14 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 6 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 17. Mai 2020 (13.15 Uhr):

Auch am Sonntag vermeldet der Kreis Mettmann 6 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 16. Mai 2020 (13.30 Uhr):

Heute vermeldet der Kreis Mettmann 6 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 15. Mai 2020 (13 Uhr):

Heute vermeldet der Kreis Mettmann 7 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 14. Mai 2020 (12.45 Uhr):

Auch heute vermeldet der Kreis Mettmann 9 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 13. Mai 2020 (14 Uhr):

Heute vermeldet der Kreis Mettmann 9 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 12. Mai 2020 (12 Uhr):

Auch heute vermeldet der Kreis Mettmann 6 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 11. Mai 2020 (15 Uhr):

Heute vermeldet der Kreis Mettmann 6 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Stadtverwaltung bietet wieder alle Dienstleistungen an – weiter mit vorheriger Terminabstimmung

Schritt für Schritt fährt auch die Stadtverwaltung Langenfeld ihre ohnehin nur überschaubar eingeschränkte Dienstleistungspalette wieder hoch. Von Woche zu Woche kehren mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Homeoffice ins Rathaus oder die jeweiligen Außenstellen zurück.

Ab sofort werden wieder alle Dienstleistungen der Stadtverwaltung angeboten. Dies geschieht weiterhin nur mit vorheriger Terminabstimmung. Diese kann telefonisch in den einzelnen Referaten direkt vorgenommen werden (Kontaktdaten sind auf www.langenfeld.de über die Suchfunktion zu finden). Zudem kann die Telefonzentrale unter Tel. 02173/794-0 auch direkt in die Referate verbinden.

Termine im Bürgerbüro sind unter Tel. 02173/794-4444 möglich.

Da die Teams in vielen Bereichen noch getrennt sind, um im Falle einer oder mehrerer Infektionen leistungsfähig zu bleiben, können vereinzelt noch Wartezeiten bei der Terminvergabe entstehen, für die das Team der Stadtverwaltung um Verständnis bittet.

Die Zugangskontrolle am Eingang des Rathauses bleibt aktuell noch bestehen, um die Besucherströme im Sinne der weiterhin geltenden Kontaktbeschränkungen und der geltenden Maskenpflicht zu lenken.

Update 10. Mai 2020 (12 Uhr):

Am Sonntag vermeldet der Kreis Mettmann 7 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 9. Mai 2020 (13.15 Uhr):

Am Samstagmittag vermeldet der Kreis Mettmann 8 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Ab Montag, 11. Mai 2020 dürfen Gastronomie und weitere Dienstleistungsbetriebe öffnen

Die zum Wochenende erwartete Coronaschutzverordnung in der ab dem 11. Mai 2020 gültigen Fassung ist am heutigen Samstag bei der Stadtverwaltung eingegangen und wurde noch am Samstag auf die ersten Lockerungen hin bearbeitet, die schon ab Montag Geltung erhalten.

Dazu gehören vor allem die Möglichkeiten der Öffnung für die Gastronomie und weiterer Händler und Dienstleister, wie Nagelstudios, Massage oder Fitness-Studios, die sich nun auf ihre Wiedereröffnung unter klar definierten Hygienemaßnahmen vorbereiten können.

Diese konkreten Mindestanforderungen sind Voraussetzung für die Öffnung und werden ab Montag von den Ordnungsbehörden kontrolliert - wie bei allen Maßnahmen der vergangenen Wochen erneut mit Augenmaß und in den ersten Tagen in der Rolle als beratende und unterstützende Wegweiser in der neuen Situation.

Auch die bisherige Regelung der Öffnung von Geschäften bis 800 Quadratmeter geöffneter Verkaufsfläche gilt ab Montag nicht mehr, womit in Langenfeld insgesamt sechs Einzelhandelsbetriebe wieder ihre komplette Fläche öffnen dürfen.

Das Verzehrverbot für mitgenommene Speisen im Umkreis von 25 Metern bzw. 50 Metern ist weggefallen. Das gilt auch für den Einzelhandel

Untersagt sind weiterhin der Betrieb von Bars, Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen.

Das Kontaktverbot hat weiterhin Bestand. Es ist lediglich insofern gelockert, dass sich ab Montag nun nicht mehr nur zwei einzelne Personen aus zwei verschiedenen Haushalten treffen dürfen, sondern alle Personen aus zwei Haushalten - also beispielsweise zwei Familien oder Ehepaare, die jeweils in einem Haushalt zusammenleben.

Auch die Maskenpflicht in Handel und ÖPNV ist von den neuen Lockerungen unberührt und hat weiterhin Geltung, teilweise auch in den ab Montag wieder geöffneten Branchen (z.B. Personal und Kundschaft in Kosmetik-/Nagelstudios und Massage sowie Personal in Gastronomie und in Fitness-Studios).

Noch am Samstag wurden die relevanten Branchen von der Stadtverwaltung informiert und mit den

Hygiene-, Abstands- und Zutrittsregelungen des Landes NRW

versorgt.

Hilfreich sind auch die auch Vorlagen für zu führende Anwesenheitslisten:

Anwesenheitslisten für Gastronomie (mit Tischbelegung)

Anwesenheitsliste für Dienstleister und Handel

Update 8. Mai 2020 (14 Uhr):

Heute vermeldet der Kreis Mettmann 9 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

In seiner Pressemitteilung verweist der Kreis Mettmann außerdem u.a. auf folgende Informationen:

"Die aktuelle Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage) liegt laut Landeszentrum Gesundheit NRW bei 2,9.

Es ist davon auszugehen, dass die Zahl der Infizierten nicht den tatsächlichen Sachstand widerspiegelt, da zahlreiche nicht getestete bzw. unentdeckte Infizierte eine schwer zu schätzende Dunkelziffer bilden.

Entsprechend dem Bund-Länder-Beschluss vom 6. Mai muss in Kreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen (Inzidenz) pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage unter Einbeziehung der zuständigen Landesbehörden sofort vor Ort mit Beschränkungen reagiert werden. Diese Maßnahmen müssen aufrechterhalten werden, bis dieser Wert mindestens 7 Tage unterschritten wird."

Update 7. Mai 2020 (17 Uhr):

Bürgermeister Frank Schneider: „Weitere Lockerungen des Landes kommen erneut sehr kurzfristig“

Das Lockerungspaket des Landes NRW hat Auswirkungen auf einige Bereiche des öffentlichen Lebens in Langenfeld.

Bei aller Zustimmung für eine behutsame Lockerung der Maßnahmen zur Kontaktvermeidung vor dem Hintergrund eines derzeit messbaren Rückgangs der Infektionszahlen und Ansteckungsfaktoren ist Langenfelds Bürgermeister nach den gestrigen Ankündigungen des NRW-Ministerpräsidenten teilweise „fassungslos, wie kurzfristig das Land Öffnungen quasi über Nacht beschließt, ohne den Akteuren vor Ort Vorbereitungszeit zu geben. Da alle Öffnungen auch mit entsprechenden Hygiene- und Abstandsregeln auch von privaten Einrichtungen vorzubereiten sind, nimmt dies Arbeit und damit auch Zeit in Anspruch, um im Sinne der Infektionsvermeidung Vorkehrungen zu treffen.“

Seine Kritik bezieht sich dabei auf die sehr kurzfristige Bereitstellung der Verordnungen des Landes: „Selbstverständlich sind nur diese für unsere Vorbereitungen und Maßnahmen bindend und nicht täglich wechselnde Medienankündigungen“.

Die Öffnung der Senioreneinrichtungen am Muttertag ist aus seiner Sicht emotional und vor dem psychosozialen Hintergrund mehr als verständlich, was die besondere Gefährdungslage angeht, aber kritisch zu betrachten, da es teilweise noch Infizierte in solchen Einrichtungen gibt. Gerade hier bedarf es einer längerfristigen und besonders gründlichen Vorbereitungsphase, um die in diesen Einrichtungen speziell gefährdeten Menschen keinem unnötigen Infektionsrisiko auszusetzen. „Diese Rückmeldungen und Sorgen erhalten wir ja heute auch aus den Einrichtungen selbst“, so der Bürgermeister.

Sein Appell zum Wochenende geht dabei weiterhin in die Richtung des gelebten Verantwortungsbewusstseins im Umgang mit den Freiheiten, die nun gewährt werden und die sich viele Menschen wünschen. „Hier ist jede und jeder einzelne in der Verantwortung, sich weitsichtig zu verhalten, um diese Freiheiten auch weiterhin zu rechtfertigen und zu sichern.“

Sportvereine müssen Konzepte zu Hygiene, Abstand und Zugang vorlegen
Dabei greift ab sofort die Lockerung für den kontaktfreien Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport auf öffentlichen und privaten Freiluftsportanlagen unter Einhaltung der Abstandsregelungen.

Die Langenfelder Vereine wurden heute angeschrieben und über Auflagen und Empfehlungen zu Hygiene-, Abstands- und Zugangsregelungen informiert. Dabei wurde allen Vereinen vorgegeben, entsprechende Regelungen beim Sportreferat einzureichen, bevor der Sportbetrieb auf den städtischen Anlagen wieder starten kann. Diese Konzepte sind die Voraussetzung für den Wiedereinstieg.

Die Verpflichtung der Erstellung eines Hygiene-, Abstands- und Zugangskonzeptes gilt auch für die Betreiber von privaten Sportanlagen in eigener Verantwortung. Die Stadtverwaltung behält sich vor, auch dort Stichprobenkontrollen vorzunehmen.

Die städtischen Sportanlagen werden vorerst nicht für den Freizeitsport geöffnet, da die Nutzervereine zur Durchsetzung ihrer Konzepte mehr Raum benötigen und damit ausgeweitete Trainingszeiten vorhalten werden.

„Rollierender“ Schulbetrieb in der Verantwortung der jeweiligen Schulen
„Das am kommenden Montag beginnende ‚rollierende System‘ an den Grundschulen und den weiterführenden Schulen ist nach neuer Erlasslage in der Verantwortung der jeweiligen Schulen, die alle unterschiedliche Parameter in Sachen Raumkonzepte und Personaleinsatz der Lehrerschaft zu berücksichtigen haben“, erklärt Schulreferatsleiter Carsten Lüdorf. Die Eltern werden dazu von ihren jeweiligen Schulen in den kommenden Tagen darüber informiert, welche Klassen wann in den Unterricht kommen müssen.

Verordnung zu Gastronomie und Handel steht noch aus

Während zu diesen beiden Themen bereits geänderte und verlängerte Verordnungen des Landes vorliegen, sind zur Stunde die angekündigten Lockerungen in Gastronomie und Handel bislang lediglich medial vermeldet, aber noch nicht in entsprechende Erlasse gegossen.

Update 7. Mai 2020 (14 Uhr):

Heute vermeldet der Kreis Mettmann 10 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 6. Mai 2020 (14.30 Uhr):

Nachdem der COVID-19-Test eines Schülers der 10. Klasse negativ ausfiel, wird an der Kopernikus-Realschule morgen wieder der Schulbetrieb für die 10. Klassen und die Notbetreuung aufgenommen.

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 12 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 5. Mai 2020 (14 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 12 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Nach Landeserlass werden Veranstaltungen abgesagt

Angekündigt war das Verbot von Festen und Events mit größerer Publikumsbeteiligung bereits vor Wochen, mit der seit dem 4. Mai gültigen Coronaschutzverordnung des Landes NRW ist nun auch die entsprechende Erlasslage geschaffen worden.

„Auch wenn es uns in einer so feierfreudigen Stadt wie Langenfeld besonders schmerzen wird, müssen wir auf unseren gewohnten Sommer mit großen Festen, Feiern und Feten verzichten“, kündigt Bürgermeister Frank Schneider die Absagen so beliebter Events wie den verkaufsoffenen Sonntag am 7. Juni, die Konzertreihe „Langenfeld Live“ im Juli und August auf dem Marktplatz und die für Ende August terminierte Schlemmermeile in gewohnter Form an.

Das Internationale Kinder- und Familienfest am 23. und 24. Mai 2020 war bereits abgesagt worden. Auch Sportevents wie der Kindertriathlon am 6. Juni oder der Leichtathletik-Cup der Grundschulen am 22. Juni werden nicht stattfinden.

Neben den städtischen Events werden eine Reihe von weiteren Traditionsveranstaltungen der Vereine und anderer Organisationen auf Basis der Erlasslage des Landes NRW ausfallen müssen. Neben dem ZNS-Sommerfest am 6. und 7. Juni 2020 sind dies auch die Langenfelder Schützenfeste, die größtenteils bis zum 31. August 2020 terminiert waren. Das einzige Schützenfest im September wurde zudem vom Schützenverein Langenfeld 1834 selbst abgesagt.

„Wir werden selbstverständlich weiterhin mit Kreativität und Erfindergeist versuchen, mit Online-Angeboten oder im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten mit kontaktlosen Aktionen die Menschen auch in diesem Sommer zu unterhalten oder aktiv werden zu lassen“, weist Bürgermeister Frank Schneider unter anderem auf begonnene Planungen für ein Autokino oder vergleichbare Präsentationsmöglichkeiten von Kulturveranstaltungen und Konzerten oder interaktive Sportangebote hin, die vor allem die junge Generation ansprechen sollen. Dazu gehört beispielsweise eine interaktive Abnahme der Mini- und Kindersportabzeichen, die das Sportreferat in wenigen Tagen in Kooperation mit der Sportgemeinschaft Langenfeld starten wird.

Update 5. Mai 2020 (11.30 Uhr):

COVID-19-Verdachtsfall: Kopernikus-Schule vorsorglich für zwei Tage geschlossen

Die Kopernikus-Realschule meldete am späten Montag einen COVID-19-Verdachtsfall bei einem Schüler der 10. Klasse.

Schulleiter Frank Theis hat in Abstimmung mit der Schulaufsicht des Kreises alle Eltern der aktuell einzig beschulten 10er-Klassen und der notbetreuten Schülerinnen und Schüler informiert und eine Aussetzung des Unterrichts aus Gründen der Sicherheit für zwei Tage (Dienstag und Mittwoch) veranlasst, bis das Testergebnis des betroffenen Schülers vorliegt.

Falls ein negatives Ergebnis vorliegen sollte, würde ab Donnerstag der Schulbetrieb für die 10. Klassen und die Notbetreuung wiederaufgenommen werden. Bei einem positiven Testergebnis wird das Kreisgesundheitsamt über das weitere Vorgehen entscheiden.

Die Schulleitung und der Schulträger stehen für das weitere Vorgehen in Kontakt zur Schulaufsicht und zum Kreisgesundheitsamt.

Update 4. Mai 2020 (13 Uhr):

Heute vermeldet der Kreis Mettmann auch heute 13 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 4. Mai 2020 (11.30 Uhr):

Mit den Spielplätzen öffnet am Donnerstag auch der Freizeitpark und die Hundewiesen

Mit den weiteren Lockerungen des Landes Nordrhein-Westfalen sind ab Donnerstag, 7. Mai 2020, in Langenfeld die Spielplätze wieder geöffnet.

Ab morgen werden an den Spielplätzen die Beschilderungen aufgestellt, die auf die von Begleitpersonen einzuhaltenden Abstandsregelungen (1,5 Meter) hinweisen. Kinder sind von dieser Regelung ausgeschlossen.

„Die verantwortungsvolle und rücksichtsvolle Nutzung der Spielplätze liegt in der Verantwortung der Eltern“, baut Bürgermeister Frank Schneider auf die Weitsicht in der Nutzung dieser neuen Freiheiten.

Spielplätze dürfen nur von Kindern bis 14 Jahren genutzt werden. Während des Schulbetriebs sind die Spielplätze auf den Schulhöfen nicht für die private Nutzung erlaubt.

Bolzplätze, die an Spielplätze angrenzen, bleiben weiterhin geschlossen, da der Sportbetrieb vom Land NRW aktuell weiterhin untersagt ist.

Positive Resonanz dürfte bei viele Langenfelderinnen und Langenfeldern die Öffnung des Freizeitparks Langfort hervorrufen, der seine Pforten ebenfalls ab dem 7. Mai öffnet.

Auch hier sind die Sportplätze (Volleyball, Basketball und Rollhockeyfeld) im Zuge des geltenden Verbots des Landes NRW weiterhin gesperrt. Alle anderen Bereiche dürfen wieder genutzt werden, sofern auf den Wiesenflächen ebenfalls kein Vereins- oder Mannschaftssport ausgeübt wird.

Gegen ein kontaktloses Ballspiel einzelner Kinder oder eine Joggingrunde im Park unter Einhaltung der Abstandsregeln von 1,50 Metern ist grundsätzlich nichts einzuwenden.

Auf allen freigegebenen Spielplätzen und im Freizeitpark gilt weiterhin das allgemeine Ansammlungsverbot von mehr als zwei Personen aus verschiedenen Haushalten.

Die Langenfelder Hundehalter dürfen ab dem 7. Mai mit ihren Vierbeinern wieder die städtischen Hundewiesen aufsuchen, die für die ausschließlich private Nutzung ebenfalls wieder freigegeben werden. Kurse von Hundeschulen sind weiterhin nicht zugelassen.

Update 3. Mai 2020 (13 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann auch heute 14 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Eingangs der heutigen Lagemeldung weist der Kreis Mettmann darauf hin, dass aufgrund des Feiertages am Freitag eine ganze Reihe von Testergebnissen noch aussteht und Neuinfektionen sich deshalb erst in den Meldungen der kommenden Tage niederschlagen werden.

Update 2. Mai 2020 (16 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 14 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Weitere Lockerungen ab 4. Mai mit Perspektive auf Schule und Spielplätze

Die am Donnerstag angekündigten und gestern per überarbeiteter Coronaschutzverordnung erlassenen weiteren Lockerungen des Landes Nordrhein-Westfalen wirken sich in der kommenden Woche auch auf das öffentliche Leben in Langenfeld aus.

Die Stadtverwaltung setzt die verpflichtenden Vorgaben des Landes NRW um.

So dürfen ab Montag, 4. Mai 2020, auch in Langenfeld wieder Friseur-Salons öffnen und Fußpflege angeboten werden – beides unter jeweils klar formulierten Hygienevorschriften. Die Maniküre bleibt weiterhin untersagt, womit Nagelstudios weiterhin geschlossen bleiben müssen.

Ebenfalls ab dem 4. Mai dürfen im ganzen Bundesland sowohl Museen und Ausstellungen öffnen, als auch Unterricht an Volkshochschulen oder Musikschulen stattfinden. Auch für diese Einrichtungen gelten die aktuell angemessenen Hygiene- und Abstandsregeln und klar vom Land vorgeschriebene Zutrittsbeschränkungen.

„Wir werden auch diese Möglichkeit wahrnehmen, allerdings werden wir die kommende Woche zunächst zur Vorbereitung dieser neuen Regelungen nutzen“, erklärt Bürgermeister Frank Schneider im Zusammenhang mit den dann bald wieder schrittweise hochzufahrenden Angeboten im Stadtmuseum, der Volkshochschule und der Musikschule Langenfeld, die rechtzeitig angekündigt werden.

Was den Schul- und Kitabetrieb angeht, hat das Schulministerium die Coronabetreuungsverordnung bis zum 6. Mai 2020 verlängert. Damit steht im Moment lediglich die Ankündigung aus dem Ministerium fest, dass ab dem 7. Mai 2020 die 4. Klassen der Grundschulen wieder mit dem Unterricht beginnen werden. Die Langenfelder Grundschulen sind darauf vorbereitet.

Die ebenfalls ab dem 7. Mai 2020 vom Land erlaubte Öffnung von Spielplätzen befürwortet Bürgermeister Frank Schneider als wesentliche Maßnahme der Lockerungsbemühungen des Landes: „Viele Kinder und Eltern warten sehnsüchtig darauf, um den Kleinsten wieder diese Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten bieten zu können. Beim Umgang mit diesen neuen Freiheiten setze ich auf das Verantwortungsbewusstsein der Eltern, selbst ein Vorbild  zu sein und sich an die Abstandsregeln auf den Spielplätzen zu halten“, appelliert Frank Schneider an alle, die ab Donnerstag wieder die Spielplätze nutzen dürfen. Details zu den Regelungen in Langenfeld werden rechtzeitig bekannt gegeben und auch auf den Spielplätzen ausgeschildert.

Update 1. Mai 2020 (13 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 15 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 30. April 2020 (16.30 Uhr):

Annahmehöfe: Großer Andrang und leider vereinzelt auch wenig Geduld

Seit einer Woche ist auf dem Annahmehof des städtischen Betriebshofes an der Hansastraße der Betrieb aller Bereiche wieder hochgefahren. Neben den zuvor bereits angenommenen Grünabfällen können nun auch wieder Wertstoffe wie Sperrmüll, Elektrogeräte oder Papier abgegeben werden.

Die erste Woche resümierend, kann die Betriebshof-Leitung auf eine sehr hohe Anliefer-Frequenz verweisen, die teilweise für längere Fahrzeug-Schlangen auf der Hausinger Straße bis in die Hitdorfer Straße reichten. Dies ist auch in den Abstands- und Zugangsregulierungen innerhalb der Annahmestellen begründet, da nicht mehr als drei Fahrzeuge gleichzeitig eingelassen werden.

Auch aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung in dieser Woche entlang der Hitdorfer Straße Halteverbote in der Zeit von 8 bis 18 Uhr eingerichtet, um den Ausweich- und Gegenverkehr in diesem aktuellen Ausnahmezustand zu ermöglichen.

Mit dem größeren Kundenansturm haben die Kollegen auf dem Annahmehof alle Hände voll zu tun und bedanken sich bei der großen Mehrheit der Langenfelderinnen und Langenfelder für ihre Geduld und das Verständnis für die besonderen Bedingungen, die vor Ort in Sachen Infektionsvermeidung einzuhalten sind.

Vereinzelt, aber dafür in der Intensität umso ausgeprägter, überschreiten Kunden sowohl an der Hansastraße, als auch an der Industriestraße aber leider auch einmal die Grenzen des friedlichen Miteinanders.

„Mir wurden von üblen Beleidigungen bis hin zum Bespucken unserer Mitarbeiter unglaubliche Situationen beschrieben, die wir selbstverständlich nicht hinnehmen können und werden“, berichtet Bürgermeister Frank Schneider aus einem Gespräch mit Betriebshof-Angestellten am Donnerstag.

Ihm ist dabei wichtig, dass dies Einzelfälle seien und das Betriebshof-Team mit großer Einsatz- und Dienstleistungsbereitschaft zur Sache geht und diesen Service mit Überzeugung für die Langenfelderinnen und Langenfelder auch in dieser schwierigen Zeit gerne anbietet.

Gleichzeitig zeigt der Bürgermeister Verständnis, dass auch die anliefernden Bürgerinnen und Bürger in der insgesamt aktuell angespannten Gesamtsituation und durch längere Wartezeiten einmal Nerven zeigen.

„Im menschlichen Miteinander müssen wir aber bitte die Umgangsformen wahren und den Respekt vor unseren Mitmenschen aufrecht erhalten“, so Frank Schneider, der mit dem Team des Betriebshofes abgestimmt hat, solche Vorfälle ab sofort mit einer Anzeige zu versehen und Betretungsverbot für den Betriebshof zu verhängen.

Zur Erinnerung die neuen Öffnungszeiten seit dem 24. April 2020:

Beide Annahmestellen an der Industriestraße und an der Hansastraße haben von Dienstag bis einschließlich Samstag zwischen 9 und 12 Uhr und zwischen 13 und 17 Uhr geöffnet. Montags bleiben beide Annahmehöfe geschlossen.

Update 30. April 2020 (13.30 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 15 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 29. April 2020 (13.30 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 17 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Abbuchung von Gebühren und Beiträgen sind weiterhin ausgesetzt

Bei regelmäßig abgebuchten Gebühren fällt es schnell beim Blick auf den Kontoauszug auf, dass die Stadt Langenfeld für die nicht erbrachten Leistungen weiterhin keine Gebühren und Beiträge erhebt und abbucht.

„Diese Regelung gilt für die Kita-, Kindertagespflege- und OGATA-Betreuung der Kinder von Klasse 1 bis 6 auch im Mai, nachdem wir bereits die Abbuchungen im April ausgesetzt hatten“, sagt Carsten Lüdorf, städtischer Referatsleiter für Schule, Sport und Kindertageseinrichtungen. Er erläutert weiter, dass diese Regelung bis auf weiteres gilt und nicht Monat für Monat aufs Neue kommuniziert wird.

„Für die Notbetreuung in Kitas, Kindertagespflegestellen und Schulen wird aktuell kein Beitrag erhoben, da diese Betreuung der aktuell besonderen Lage geschuldet ist und somit nicht berechnet wird“, so der Referatsleiter weiter.

Was die Gebühren für Angebote in der Volkshochschule und der Jugendkunstschule angeht, wurden oder werden Kurse oder Kurstage erstattet, für welche die VHS und die Jugendkunstschule keinen Ersatztermin anbieten können.

Für einige Kurse steht im Moment noch nicht fest, ob Nachholtermine ermöglicht werden können.

Die Musikschule bietet nun auch kostenpflichtigen Online-Unterricht an. Wer diesen nicht wahrnimmt, erhält am Ende des Musikschul-Halbjahres Ende Juli seine Gebühren für nicht erfolgten Unterricht zurück.

Online-Unterricht bleibt bei den drei Einrichtungen nicht kostenlos.

Bei konkreten Fragen zu Kursen und Kursreihen oder abgesagten Terminen stehen die Einrichtungen selbstverständlich weiterhin telefonisch oder per E-Mail  unter den bekannten Kontaktdaten zur Verfügung.

Update 28. April 2020 (14 Uhr):

Heute vermeldet der Kreis Mettmann 15 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Videokonferenz mit Verwaltungsspitze und Fraktionen: Politische Handlungsfähigkeit weiterhin gewährleistet

Auch auf lokaler Ebene greifen die Stadtverwaltung und die im Rat der Stadt Langenfeld vertretenen Fraktionen auf das derzeit beliebte Instrument der Videokonferenz zurück, um über die wichtigen Themen zu sprechen.

Am gestrigen Montagabend tauschten sich Bürgermeister Frank Schneider mit den Fachbereichsleitungen und den Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und B/G/L zum weiteren politischen Vorgehen aus.

„Wir sind politisch als Stadt weiterhin handlungsfähig und in der Lage, die bedeutenden Beschlüsse abzustimmen und auf den Weg zu bringen“, lautete dabei einstimmig das Resümee dieses digitalen Austausches, der ab sofort im Zwei-Wochen-Rhythmus fortgesetzt werden soll.

Alle Fraktionen sind sich gemeinsam  mit der Verwaltungsspitze darüber einig, dass angesichts der aktuellen Situation die Ausschussarbeit in reduzierter Form stattfinden muss, da Sitzungen unter Einhaltung der aktuell angemessenen und gegebenen Vorsicht durchzuführen sind.

In der Videokonferenz wurde gemeinsam beschlossen, dass die im Rat zu beschließenden Themen auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert werden, so dass die für Ende Juni terminierte Ratssitzung ausfallen wird. Dies gilt auch für wesentliche Beschlüsse aus den Fachausschüssen, die ebenfalls im Haupt- und Finanzausschuss zur Abstimmung gestellt werden.

Vor diesem Hintergrund wurden alle Fachausschüsse (Bau- und Verkehrsausschuss, Schulausschuss und Planungs- und Umweltausschuss), die im Mai angesetzt waren, abgesagt.

Über weitere Absagen der im Juni terminierten Ausschüsse und deren Beschluss-Transfer in den Haupt- und Finanzausschuss werden sich Verwaltungsvorstand und Fraktionsvorsitzende bei der nächsten Videokonferenz am 11. Mai 2020 beraten.

Bürgermeister Frank Schneider dankt allen Fraktionen für den weitsichtigen und vernünftigen Umgang mit der aktuellen Situation: „Bei allen Gesprächen mit den Politikerinnen und Politikern aller Lager habe ich seit Beginn der Corona-Pandemie das Gefühl, dass wir im Moment der Krise über Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg im Schulterschluss agieren. Das ist ein großartiges Signal in die Bevölkerung unserer Stadt.“

Update 27. April 2020 (12 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 17 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld. Leider wird ein weiterer Todesfall gemeldet. Ein 77-jähriger Langenfelder ist verstorben. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen.

Update 26. April 2020 (13.15 Uhr):

Auch am Sonntag vermeldet der Kreis Mettmann 20 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 25. April 2020 (12.15 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 20 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld. Leider wird eine Woche nach dem vierten Todesfall in unserer Stadt mit dem Tod einer 84-jährigen Langenfelderinnen der fünfte Todesfall in Langenfeld im Zusammenhang mit dem Corona-Virus vom Kreis Mettmann gemeldet. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen.

Update 24. April 2020 (16 Uhr):

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat Informationen zum Thema Maskenpflicht ab dem 27. April 2020 in einer

Pressemitteilung (hier anklicken)

veröffentlicht.

Details finden Sie außerdem in der vom Land NRW erlassenen

Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen in der ab dem 27. April gültigen Fassung (hier anklicken)

Update 24. April 2020 (13 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 24 laborbestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 24. April 2020 (10.45 Uhr):

Sicherheit geht vor: Spielplatznutzung privat weiterhin nicht möglich

Mit zunehmender Dauer des Kontaktverbotes des Landes NRW wird es für viele Eltern immer schwieriger, ihre Kinder zu beschäftigen, vor allem was den hohen Bewegungsdrang kleiner Kinder angeht.

Dabei steigt das verständliche Bedürfnis der Nutzung der Spielplätze im Stadtgebiet. „Leider müssen wir weiterhin um Geduld werben, da die Coronaschutzverordnung des Landes NRW eine private Nutzung der Spielplätze nicht gestattet“, bittet Christian Benzrath, Leiter des Referates Recht und Ordnung, weiterhin um Verständnis. Dabei geht der Blick einiger Eltern nicht selten neidvoll an die Kita- und Schulbetreuungen, auf deren Gelände die Spielplätze während der begrenzten Betreuungszeiten ab sofort unter Aufsicht genutzt werden können.

„Eine Nutzung im Rahmen der mit Namenslisten und gezielter Gruppensteuerung kontrollierbaren Situation in den Betreuungen würde im Falle des Falles Infektionsketten nachvollziehbar machen. Dies ist bei privater Nutzung nicht möglich“, ergänzt Christian Benzrath die rechtliche Situation.

Die Spielplätze sind weiterhin in die Kontrollen des Ordnungsdienstes im Stadtgebiet einbezogen, ebenso wie der Blick auf Gruppen, die mehr als zwei Personen umfassen, die nicht im Haushalt leben und nicht zuletzt die Einhaltung der Abstands-, Hygiene- und Zutrittsbegrenzungsregeln im Einzelhandel.

„In den ersten Tagen der Lockerungen für den Einzelhandel haben wir wie angekündigt in einigen wenigen Fällen zunächst unterstützend eingegriffen, wenn die vom Land vorgegebenen Regelungen nicht eingehalten wurden.

Die regelmäßigen, umfassenden Kontrollen der vergangenen Wochen haben dazu geführt, dass seit Beginn der Einschränkungen durch das Land NRW Ende März im Gaststättenbereich bislang ein Bußgeld in Höhe von 5.000 Euro verhängt werden musste.

68 Bußgeldverfahren wurden seit Ende März bei unerlaubten Gruppenbildungen im öffentlichen Raum eingeleitet, darunter sind zehn Wiederholungstäter. Die Bußgeldhöhe beläuft sich dabei durchschnittlich auf 200 Euro.

Insgesamt hat die Mehrheit der Händler und Bürger aber begriffen, wie wichtig die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen sind“, resümiert der Leiter des Referates Recht und Ordnung.

Update 24. April 2020 (8 Uhr):

In Vorbereitung auf die ab dem kommenden Montag, 27. April 2020, in Nordrhein-Westfalen eingeführte Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen stellt sich für viele Langenfelderinnen und Langenfelder die Frage, „Woher bekomme ich eine Mund-Nasenmaske?“.

Um mögliche Bezugsquellen für dieses neue, nach dem Wochenende so wichtige Accessoire koordiniert zusammenzufassen, hat die Stadtverwaltung eine

Liste mit gewerblichen und privaten Anbieterinnen und Anbietern aus Langenfeld

erstellt, die ständig durch neue Einträge aktualisiert wird.

Dazu wurden die Langenfelder Einzelhändler, von denen sich einige bereits eingetragen haben, vom City-Management kontaktiert und um eine entsprechende Rückmeldung unter https://eveeno.com/Masken  gebeten.

Dort können sich auch private Anbieterinnen und Anbieter melden, die derzeit zu Hause fleißig Masken nähen, um sich in die Liste einzutragen. Auch hier haben sich die ersten fleißigen Näherinnen und Näher aus unserer Stadt bereits beteiligt.

Die Liste wird unter dem genannten Link ständig aktualisiert und erweitert, so dass sich bei einem Blick auf die Seite bereits jetzt ein umfangreiches Angebot eröffnet.

Dieser Aufruf richtet sich selbstverständlich vor allem bei den privaten Angeboten ausschließlich an die sogenannten Alltagsmasken, die laut landläufiger Expertenmeinung keinen bzw. minimalen Schutz für die eigene Person bieten, aber dabei helfen können, selbst weniger Keime abzugeben und damit andere Menschen  einem geringeren Ansteckungsrisiko auszusetzen, falls man selbst unwissend den Erreger in sich tragen sollte.

Bürgermeister Frank Schneider erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass die Ankündigung des Landes Nordrhein-Westfalen auch vorsieht, dass neben den Mund- und Nasen-Masken auch Schals oder Tücher Verwendung finden dürfen:„Das sorgt dafür, dass ab Montag sicherlich niemand auf den Einkauf oder die Busfahrt aufgrund fehlender Verhüllung verzichten muss“.

Update 23. April 2020 (16.30 Uhr):

Zur Pressemitteilung von gestern (siehe unten, Update 22. April 2020,18.30 Uhr) hier jetzt der erfreuliche Nachtrag der Pressestelle des Kreises Mettmann:

Auch in Ratingen ist ein neuer Standort gefunden. Aufbau und Einrichtung der Corona-Praxis und der Probeentnahmestelle auf dem Stadiongelände am Stadionring sind bereits so gut wie abgeschlossen, sodass dort beide Einrichtungen am Freitagmorgen in Betrieb gehen können.

Nochmals der wichtige Hinweis: An den Abläufen in den Corona-Praxen und auch in den Probeentnahmestellen in Hilden wie in Ratingen wird sich nichts ändern.

In den Corona-Praxen werden montags bis freitags Menschen mit corona-typischen Krankheitszeichen untersucht. Dabei funktionieren die Corona-Praxen wie eine sonst übliche Hausarzt- oder Notfallpraxis, können also von Patienten mit entsprechender telefonischer Voranmeldung (Hilden: 02103/9661-500, Ratingen: 02102/7112-500) unmittelbar aufgesucht werden.

An den Probeentnahmestellen (Drive-in) werden bei Patienten Rachenabstriche zur entsprechenden Untersuchung vorgenommen. Dies geschieht ausschließlich auf entsprechende Überweisung durch den behandelnden Hausarzt und nach Terminvergabe durch das Gesundheitsamt.

Update 23. April 2020 (14 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 19 durch Laborbefund nachgewiesene Erkrankte in Langenfeld.

Update 23. April 2020 (12 Uhr):

Rathauszutritt weiterhin nur mit Termin - Bürgersprechstunde per Videokonferenz

Im Zuge der bundes- und landesweiten Lockerungen im Einzelhandel weist die Stadtverwaltung Langenfeld darauf hin, dass die Zutrittsbeschränkungen im Langenfelder Rathaus weiterhin Geltung haben.

Das bedeutet, dass das Rathaus nur von Bürgerinnen und Bürgern mit einem vorher vereinbarten Termin betreten werden darf. Die Termine in den einzelnen Referaten können entweder telefonisch über die zentrale Rathaus-Rufnummer 02173/794-0 vereinbart werden, oder über die auf www.langenfeld.de veröffentlichten direkten Rufnummern und E-Mailadressen der Referate.

Termine im Bürgerbüro können weiterhin direkt vorab unter der Rufnummer 02173/794-4444 vereinbart werden.

„Wir setzen bei der Zutrittsbeschränkung weiterhin auf ein aus unserer Sicht als Stadtverwaltung größtmögliches Maß an Kontaktvermeidung, haben aber selbstverständlich die Taktung der Termine bereits deutlich erhöht, da sukzessive immer mehr Kolleginnen und Kollegen aus dem Homeoffice zurückkehren und ihren Dienst im Rathaus wieder schrittweise aufnehmen“, erklärt Bürgermeister Frank Schneider die durchaus auch im Angebot des Rathauses Schritt für Schritt spürbaren Lockerungen der Kontaktverbote.

Mit Beginn der vom Land erlassenen Maskenpflicht ab dem kommenden Montag, 27. April 2020, tritt diese auch in allen öffentlichen Einrichtungen und damit auch im Rathaus sowie in der Stadtbibliothek, dem Stadtarchiv und auf den Annahmehöfen in Kraft. „Auch wenn die Verordnung des Landes NRW dazu aktuell noch nicht vorliegt, gilt für uns nach den bisherigen Ankündigungen aus Düsseldorf, dass wir neben den zertifizierten Masken (FFP2 oder FFP3) auch die sogenannten Alltagsmasken (chirurgische oder selbstgenähte Masken) sowie Schals oder Tücher zulassen“, erklärt Bürgermeister Frank Schneider.

Darüber hinaus wird auch auf dem Langenfelder Wochenmarkt ab Dienstag, 28. April 2020, die Maskenpflicht eingeführt. Entsprechende Hinweisschilder werden bereits am morgigen Freitag auf der Marktfläche aufgestellt.

Der Bürgermeister selbst nutzt die digitalen Möglichkeiten und bietet neben dem herkömmlichen telefonischen Kontakt seine Bürgersprechstunde sowohl unter vier Augen, als auch in größeren Gruppen in Form einer Videokonferenz an. Wer auf dieses Angebot zurückgreifen möchte, kann sich wie gewohnt im Sekretariat unter Tel. 02173/794-1001 oder per E-Mail unter buergermeister@langenfeld.de anmelden. Dabei werden dann die technischen Details und Voraussetzungen für einen Videokonferenz-Termin abgestimmt.

Update 22. April 2020 (18.30 Uhr):

Die Pressestelle des Kreises Mettmann hat folgende wichtige Information veröffentlicht:

Berufskollegs des Kreises nehmen Schulbetrieb wieder auf

Corona-Praxen und Probeentnahmestellen ziehen um

Wie die meisten anderen Schulen nehmen am Donnerstag auch die Berufskollegs des Kreises ihren Betrieb teilweise wieder auf.

Für den Kreis Mettmann stellte sich damit die Frage, wie mit den Corona-Praxen und Probeentnahmestellen in den Räumen bzw. auf dem Gelände der Berufskollegs in Hilden und Ratingen zu verfahren ist.

"Wir hätten die strikte Trennung von Schulbetrieb und Corona-Praxis- bzw. Probenahme-Abläufen durchaus sicherstellen und alle Hygieneschutzmaßnahmen gewährleisten können", stellt Landrat Thomas Hendele klar. "Allerdings war für uns erkennbar, dass eine Entscheidung für den Verbleib dieser Einrichtungen in den Berufskollegs vielen Menschen nicht vermittelbar gewesen wäre."

Also entschied sich der Kreis letztlich für eine Umquartierung der Corona-Praxen und Probeentnahmestellen.

In Hilden ist mit der Bezirkssportanlage am Bandsbusch bereits ein neuer Standort gefunden. Hier kann der Betrieb nach einem am Mittwochnachmittag vom DRK bestens organisierten Umzug praktisch nahtlos fortgesetzt werden.

Auch in Ratingen wurden mehrere Alternativen geprüft. Hier laufen zwar noch letzte Abstimmungen, der Kreis rechnet aber damit, diese noch im Laufe des Donnerstags zum Abschluss bringen und am Freitag den Corona-Praxis- und Testbetrieb am neuen Standort wieder aufnehmen zu können.

An den Abläufen in den Corona-Praxen und auch in den Probeentnahmestellen in Hilden wie in Ratingen wird sich nichts ändern.

In den Corona-Praxen werden montags bis freitags Menschen mit corona-typischen Krankheitszeichen untersucht. Dabei funktionieren die Corona-Praxen wie eine sonst übliche Hausarzt- oder Notfallpraxis, können also von Patienten mit entsprechender telefonischer Voranmeldung (Hilden: 02103/9661-500, Ratingen: 02102/7112-500) unmittelbar aufgesucht werden.

An den Probeentnahmestellen (Drive-in) werden bei Patienten Rachenabstriche zur entsprechenden Untersuchung vorgenommen. Dies geschieht ausschließlich auf entsprechende Überweisung durch den behandelnden Hausarzt und nach Terminvergabe durch das Gesundheitsamt.

Update 22. April 2020 (15 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 22 durch Laborbefund nachgewiesene Erkrankte in Langenfeld.

Bürgermeister Frank Schneider zu der vom Land NRW für den 27. April 2020 angekündigten Maskenpflicht:

„Signal und Synonym für Solidarität und Verantwortungsbewusstsein“

Das Tragen einer Mund- und Nasenmaske wird ab Montag, 27. April 2020, auch in Nordrhein-Westfalen zur Pflicht. Diese sogenannten Alltagsmasken sollen, der dringenden Empfehlung des Bundes folgend, im ÖPNV und beim Einkaufen verpflichtend zu tragen sein.

Bürgermeister Frank Schneider befürwortet diese Ankündigung und plant, diese Pflicht ab der offiziellen Einführung durch das Land NRW am Montag selbstverständlich auch in öffentlichen Gebäuden und auf dem Langenfelder Wochenmarkt einzuführen.

„Das Tragen eines herkömmlichen Mund- und Nasenschutzes außerhalb der zertifizierten Schutzmasken (FFP2 oder FFP3) ist dabei weniger als Infektionsschutz der eigenen Person zu verstehen, sondern eher ein klares Signal der Solidarität mit besonders gefährdeten Menschen und des Verantwortungsbewusstseins, diese und andere Menschen nicht zu infizieren, falls man das Virus unwissentlich in sich tragen sollte“, so der Bürgermeister.

Die Maske soll also zum Synonym für diese solidarische und verantwortungsbewusste Haltung sein und keinerlei Stigmatisierung für Angst und Unsicherheit erfahren.

„Zudem könnte das flächendeckende Tragen einer solchen Maske in Verbindung mit einem erfolgreichen Ergebnis bei den Infektions- und Reproduktionszahlen ein Schlüssel für weitere Lockerungen der Einschränkungen sein. Allein diese potenzielle Aussicht auf ein weiteres Stück ‚Normalität‘ sollte bei der Einführung einer Maskenpflicht alle motivieren, sich dann daran zu halten“, ergänzt Frank Schneider abschließend.

Update 21. April 2020 (16 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 24 durch Laborbefund nachgewiesene Erkrankte in Langenfeld.

In seiner aktuellen Pressemitteilung weist der Kreis zudem u.a. auf folgende Informationen hin:

Einer Vorgabe des Landesgesundheitsministeriums entsprechend wurde das Berichtswesen der Gesundheitsämter zu den Corona-Fallzahlen jetzt umgestellt.

Das Ministerium will als Basis für die offizielle Kommunikation des Landes ausschließlich auf labortechnisch bestätigte Krankheitsfälle abheben.

Der Kreis Mettmann hatte seine Kommunikation bislang erheblich transparenter angelegt, indem er nicht nur die laborbestätigten Fälle auswies, sondern auch die Fälle, in denen es offensichtlich durch engen Kontakt zu einem Erkrankten (etwa im Familienverbund) zu Ansteckungen und – durch eindeutige Symptome untermauerte – Erkrankungen kam (sog. epidemiologischer Zusammenhang).

Entsprechend den Landesvorgaben bereinigt verzeichnet der Kreis Mettmann am Dienstag einen Todesfall in Velbert (84-jähriger Mann) und kreisweit 267 Erkrankte.

451 Personen gelten inzwischen als genesen.

Umso mehr gilt nun, dass davon ausgegangen werden muss, dass die Zahl der Erkrankungsfälle nicht den tatsächlichen Sachstand widerspiegelt, da zahlreiche nicht getestete bzw. unentdeckte Infizierte eine schwer zu schätzende Dunkelziffer bilden.

Update 21. April 2020 (11.15 Uhr):

Langenfeld vor dem (Teil-)Schulstart

Ab Donnerstag starten nach dem Erlass der NRW-Landesregierung auch in Langenfeld wieder einige Abschluss-Schulklassen mit dem Unterricht.

Während für die 10. Klassen in der Kopernikus-Realschule, der Bettine-von-Arnim-Gesamtschule und der Prismaschule für knapp 350 Schülerinnen und Schüler wieder Schulpflicht besteht, können weitere mehr als 200 angehende Abiturientinnen und Abiturienten des Konrad-Adenauer-Gymnasiums und der Bettine-von-Arnim-Gesamtschule das Angebot der Prüfungsvorbereitungen ab Donnerstag freiwillig annehmen.

Der Teilstart an den vier weiterführenden Schulen geht mit intensiven Vorbereitungen von Corona-Schutzmaßnahmen einher.

Alle Schulen haben entsprechende Hygiene-Vorgaben vom NRW-Schul-Ministerium erhalten. Neben versetzten Unterrichtszeiten und Raumkonzepten, die vor dem Hintergrund der Einhaltung der 1,5 Meter-Abstandsregeln maximal 15 oder je nach Raumgröße sogar weniger Schülerinnen und Schüler pro Raum zulassen, steht die Handhygiene im besonderen Fokus.

„Neben den ausreichenden Handwaschmöglichkeiten in den Schulen werden wir über die bestehenden Hygienevorschriften hinaus dort als Zusatzangebot der Stadt verstärkt Hand-Desinfektions-Spender an zentraler Stelle aufstellen, wo diese Möglichkeiten nicht bestehen“, erläutert der Schul-Referatsleiter Carsten Lüdorf.

Zudem verstärkt die Stadt als Schulträger die Reinigungsintervalle in den betreffenden Bereichen (Klassenräume, Flure, Toiletten etc.).

Es besteht nach Landeserlass derzeit keine Maskenpflicht. Einige Schulleitungen empfehlen das Tragen einer entsprechenden „Hygienemaske“, die von den Schülerinnen und Schülern dann selbst mitzubringen sind.

Die möglicher Weise insgesamt mehr als 500 Schülerinnen und Schüler können ab Donnerstag auch wieder den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nutzen. Alle Verkehrsbetriebe starten ihren Normalbetrieb ab dem 27. April 2020 wieder, ab dem 23. April 2020 fahren bereits die gewohnten Sonder-Schulbusse.

Durch die teilweise versetzten Unterrichtszeiten (z.B. 8 bis 11 Uhr und 11 bis 14 Uhr) müssen am Donnerstag und Freitag die Schülerinnen und Schüler ggf. auf den an diesen beiden Tagen noch eingeschränkten Linienbusverkehr ausweichen.

Auch im ÖPNV gelten stringente Hygiene-, Abstands- und Fahrgastbeschränkungsregeln, es sollen ausreichende Fahrzeuge eingesetzt werden, um diese einzuhalten.

Dennoch rechnet das Schulreferat angesichts des angenehmen Frühlingswetters mit verstärkter Nutzung des Fahrrades für den Schulweg und verbindet dies auch mit einem Aufruf, dieses Verkehrsmittel bewusst zu nutzen. „Dies dient der Kontaktreduzierung und der Gesundheit zugleich“, so Carsten Lüdorf.

Update 20. April 2020 (16 Uhr):

Aufgrund der nachfolgenden, vom Kreis Mettmann veröffentlichten Pressemitteilung zur Neuregelung des Berichtswesens werden die Zahlen der bestätigten Erkrankungsfälle erst morgen vom Kreis gemeldet werden können:

"Land regelt Berichtswesen zu Corona-Fallzahlen neu - Gezählt werden nur laborbestätigte Fälle

Einer Vorgabe des Landesgesundheitsministeriums entsprechend muss das Berichtswesen der Gesundheitsämter zu den Corona-Fallzahlen ab sofort umgestellt werden.

Demnach will das Ministerium als Basis für die offizielle Kommunikation des Landes ausschließlich auf labortechnisch bestätigte Krankheitsfälle abheben.

Der Kreis Mettmann hatte seine Kommunikation bislang erheblich transparenter angelegt, indem er nicht nur die laborbestätigten Fälle auswies, sondern auch die Fälle, in denen es offensichtlich durch engen Kontakt zu einem Erkrankten (etwa im Familienverbund) zu Ansteckungen und – durch eindeutige Symptome untermauerte – Erkrankungen kam (sog. epidemiologischer Zusammenhang).

Beide Komponenten werden im Sinne des Infektionsschutzgesetzes durch das Gesundheitsamt erfasst und an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) und weiter an das Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelt.

Allerdings beschränken LZG und RKI die dortige statistische Auswertung allein auf die erstgenannten Fälle mit labortechnischem Nachweis und vernachlässigt die übrigen Erkrankungsfälle. Dadurch ergeben sich – je nach Betrachtung – nicht unerhebliche Unterschiede in den Berichtszahlen.

Für den Kreis Mettmann bedeutet das konkret: In der Fallbearbeitung des Kreisgesundheitsamtes sind bisher seit Beginn der Erfassung insgesamt 973 Erkrankungsfälle verzeichnet. Davon werden allerdings seitens LZG/RKI lediglich 757 Fälle als labortechnisch nachgewiesen in die statistische Auswertung übernommen.

Analog gelten im Kreis Mettmann bisher 567 Erkrankte als inzwischen genesen, wobei LZG und RKI davon lediglich 397 Fälle berücksichtigen.

"Uns wäre es bedeutend lieber gewesen, bei unserer differenzierten Darstellung bleiben zu dürfen", erklärt Gesundheitsamtsleiter Dr. Rudolf Lange. "Die aus dem epidemiologischen Zusammenhang eindeutig diagnostizierten Fälle aus der Betrachtung herauszunehmen, blendet deren Existenz aus bzw. verbannt sie in den Dunkelzifferbereich."

Um auf Kreisebene diese Transparenz schnellstmöglich wiederherzustellen, wird das Gesundheitsamt nun auch die Fälle, die eigentlich keiner labortechnischen Bestätigung bedürfen, dennoch testen lassen.

Rudolf Lange: "In der Vergangenheit haben wir darauf bewusst verzichtet, weil zum einen die Diagnose aufgrund des epidemiologischen Zusammenhangs eindeutig war und zum anderen die Test-Ressourcen knapp waren. Inzwischen sind die Test-Kapazitäten vorhanden, sodass wir künftig bei jedem Erkrankungsfall auf eine weitergehende medizinische Abklärung und Labortestung hinwirken werden."

Eine weitere Folge des geänderten Berichts- und Meldewesens wird sein, dass der Kreis ab sofort keinen tagesaktuellen Bericht mehr an die Medien übersenden kann, sondern abwarten muss, bis jeweils vormittags das Landeszentrum Gesundheit die Zahlen des Vortages verifiziert und an die Gesundheitsämter übermittelt."

Update 19. April 2020 (15 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 38 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 18. April 2020 (15.30 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 40 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld. Leider wird mit dem Tod einer 91-jährigen Langenfelderinnen auch der vierte Todesfall in Langenfeld im Zusammenhang mit dem Corona-Virus vom Kreis Mettmann gemeldet. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen.

Update 17. April 2020 (17 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 46 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

„Weitgehende Öffnung des Handels bedarf nun noch größerer Verantwortung der Zivilgesellschaft“

Nach eingehender Analyse der am heutigen Freitag durch das Land Nordrhein-Westfalen veröffentlichen Verordnungen auf Basis der Abstimmung von Bund und Ländern am Mittwoch hat sich die Stadtverwaltung Langenfeld ein Bild der aktuell beschlossenen Lockerungen gemacht.

Dabei betont Bürgermeister Frank Schneider erneut seine Zustimmung zu der grundsätzlichen Richtung von Bund und Ländern einer behutsame Lockerung auch vor dem Hintergrund der derzeit überschaubar erscheinenden Neuinfektionen und Reproduktionszahlen.

Der Blick auf die heute eingegangene, konkrete Erlasslage des Landes NRW, die weit über die Absprachen mit der Kanzlerin vom Mittwoch hinausgeht, lässt Frank Schneider aber nicht ganz sorgenfrei auf die kommenden Wochen blicken. „Eine behutsame Lockerung der Einschränkungen sieht für mich anders aus, als es nun die Erlasslage des Landes offenbart“, so der Bürgermeister mit Blick auf die Struktur der Stadt Langenfeld und vieler weiterer Mittelstädte.

Fest steht für ihn, dass vor allem die Öffnungserlaubnis für den Handel mit einer Verkaufsfläche bis 800 Quadratmetern und vor allem den darüber hinaus gehenden Ausnahmen für NRW und Langenfeld eine nahezu komplette Wiedereröffnung des Handelsangebotes in Langenfeld bedeutet.

„Mit gerade einmal sechs Unternehmen, die über der 800-Quadratmeter-Marke liegen und in keine Ausnahmeregelung fallen, haben damit fast alle unserer Händler die Möglichkeit, wieder die Pforten zu öffnen – selbstverständlich unter Einhaltung geeigneter Hygiene-, Abstands- und Zutrittsbeschränkungsmaßnahmen in und vor den Geschäften und auch in den beiden Shoppingmalls.

Das ist sicherlich eine gute Nachricht für viele unserer Einzelhändler, für deren Situation ich vollstes Verständnis habe. Selbstverständlich wünschen wir uns alle einen weiterhin florierenden und vielfältigen Einzelhandel in unserer Stadt“, so der Bürgermeister weiter.

Dennoch müsse damit gerechnet werden, dass größere Besucherfrequenzen in den kommenden Tagen und Wochen verzeichnet werden könnten, was der Entwicklung der Infektionszahlen abträglich sein dürfte. „Wir sind umso mehr als verantwortungsbewusste und disziplinierte Stadtgemeinschaft gefordert, die vor einer besonderen Prüfung im Umgang mit dieser neuen Freiheit steht“, wiederholt Frank Schneider seine bereits gestern geäußerte Hoffnung, verbunden mit dem dringenden Appell, sich weiter an die noch bestehenden Kontaktverbote zu halten und die sozialen Kontakte weiterhin auf ein Minimum zu reduzieren.

„Wir müssen als Stadtverwaltung alle vom Land erlassenen Verordnungen umsetzen und werden dies selbstverständlich tun. Wir sollten uns aber alle auch schon heute darüber bewusst sein, dass nur bei der disziplinierten Einhaltung der geltenden Kontaktbeschränkungen diese und ggf. weitere Freiheiten möglich bleiben und vielleicht noch möglich werden. Sollten durch unachtsames oder fahrlässiges Verhalten die immer noch sehr fragilen Infektionszahlen wieder steigen, kann sehr schnell wieder mit stringenteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch Bund und Land gerechnet werden“, schließt der Bürgermeister ab und baut weiterhin auf die Vernunft und die Weitsicht der Langenfelderinnen und Langenfelder, auf ausgedehnte Shopping-Touren in Langenfeld und anderen Städten zu verzichten.

Der Einzelhandel wird ab Montag bei der Umsetzung der wichtigen Hygienemaßnahmen beratend unterstützt, aber in der Folge selbstverständlich auch auf deren Einhaltung kontrolliert.

Was die Schulöffnungen und die damit verbundenen, erweiterten Notbetreuungsangebote angeht, hat die Stadtverwaltung ebenfalls in Abstimmung mit den Schulleitungen der vier weiterführenden Schulen mit den Vorbereitungen in Sachen Hygienemaßnahmen und Raumkonzepten begonnen. Ab Donnerstag, 23. April 2020, dürfen Jugendliche, die in diesem Jahr ihren Abschluss in Klasse 10 oder ihr Abitur absolvieren, wieder am Unterricht teilnehmen.

Update 16. April 2020 (16.30 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 49 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Außerdem hat der Kreis Mettmann folgenden Aufruf mit einer Presseinformation gestartet:

"Pflegeeinrichtungen benötigen Hilfe bei der Bewältigung der Corona-Krise

Landrat bittet Bürger mit Pflegeerfahrung um Unterstützung

Zwar entfalten die Kontaktverbote, Hygienevorschriften und Besuchsbeschränkungen inzwischen erkennbare Wirkung, trotzdem steigt die Zahl der am Corona-Virus erkrankten Menschen nach wie vor an.

Insbesondere die Pflegeeinrichtungen stehen mit erkrankten Bewohnern aber auch mit erkranktem oder unter Quarantäne gestelltem Personal vor großen Herausforderungen. Erschwert wird die Situation noch durch die Corona-Aufnahmeverordnung, die die Einrichtungen sowohl hinsichtlich der räumlichen als auch der personellen Kapazitäten vor teils kaum lösbare Probleme stellt.

"Dies wurde uns in einem Treffen mit den Einrichtungsträgern am Mittwoch sehr eindringlich vermittelt", berichtet Landrat Thomas Hendele. Was die Schaffung von räumlichen Kapazitäten betrifft, hat der Kreis bereits Vorkehrungen für weitere Unterbringungsmöglichkeiten getroffen und wird diese in Kürze den Einrichtungsträgern zur Verfügung stellen können.

"Wir wollen aber auch bei der Behebung von personellen Engpässen behilflich sein", betont Hendele. "Deshalb richtet sich der Kreis mit einem Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger, die über pflegerische Sachkenntnisse verfügen, aber derzeit nicht in diesem Bereich arbeiten, und die bereit sind, unterstützend tätig zu werden."

Interessierte werden gebeten, sich online zu registrieren. Dafür hat der Kreis Mettmann auf seinem Karriereportal einen Zugang geschaffen (https://karriere.kreis-mettmann.de).

Mit der Registrierung erklärt man sich bereit, dass die eingegebenen Daten an die Pflegeeinrichtungen weitergegeben werden dürfen. Jede Meldung wird auf geeignete Einsatzmöglichkeiten geprüft. Dabei wird auch darauf geachtet, dass ältere Unterstützungskräfte keinem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt werden. Jedem einzelnen Fall geht die Prüfung voraus, ob und wie die- bzw. derjenige eingesetzt werden kann bzw. möchte. Es besteht keine Verpflichtung, aber auch keine Garantie für einen Einsatz. Bei Bedarf werden die Helferinnen und Helfer unmittelbar kontaktiert. Einzelheiten auch in Hinblick auf eine Vergütung werden individuell zwischen dem Helfer und der jeweiligen Pflegeeinrichtung geklärt.

Rückfragen zur Registrierung können telefonisch unter 02104/991209 geklärt werden."

Update 16. April 2020 (13.30 Uhr):

Statement von Bürgermeister Frank Schneider zu den am 15. April 2020 von Bund und Land kommunizierten Regelungen im Umgang mit der Corona-Pandemie

„Grundsätzlich halte ich die gestern kommunizierten Entscheidungen in Sachen behutsamer Lockerung der Beschränkungen für die kommenden Wochen für eine gangbare Richtung, die von Bund und Land vorgegeben wird. Konkrete Regelungen werden nun in Form neuer Erlasse seitens des Landes erwartet. Die geregelte Quadratmeterzahl für den Einzelhandel erschließt sich mir zwar auf Anhieb nicht, weil in einer Stadt mit unserer Einzelhandelsstruktur damit nahezu alle Geschäfte wieder öffnen dürfen, was dazu führen wird, das die Kundenfrequenz in der Innenstadt wieder ansteigen wird. Ich bin gespannt auf die konkreten Regelungen, die das Land in Sachen Hygiene, Abstand und Zutrittsbeschränkungen für den Handel vorsieht. Wir dürfen grundsätzlich nicht vergessen, dass das Virus nicht im Griff ist, es breitet sich derzeit nur statistisch überschaubarer aus. Die nächsten Wochen werden einmal mehr zu einer Prüfung für unsere Vernunft und unsere Weitsicht als verantwortungsbewusste Zivilgesellschaft. Freiheit ist auch mit der Verantwortung verbunden, mit ihr richtig umzugehen. Die Kontakteinschränkungen gelten weiterhin, so dass die größtmögliche Vermeidung von Kontakten weiterhin das Gebot der Stunde bleibt. Wenn ich die Aussage der Bundeskanzlerin richtig verstanden habe, wird am 30. April nochmals neu geprüft, ob die Lockerungen aufrechterhalten und ggf. sogar noch erweitert werden können oder gegebenenfalls wieder aufgehoben werden, wenn sich zeigen sollte, dass die Infektionszahlen wieder rapide steigen. Wir sind also als Gesellschaft vor Ort weiterhin gefordert, Tag für Tag ganz individuell daran mitzuwirken, dass die Steigerungskurve der Infektionen flach bleibt. Bleiben die Langenfelderinnen und Langenfelder ihrem Verhalten der vergangenen Wochen treu, bin ich optimistisch, dass wir dies erreichen können und ab dem 4. Mai vielleicht weitere Lockerungen möglich werden. Diese Entscheidung richtet sich dabei selbstverständlich am Verhalten aller Menschen in Deutschland und in NRW aus.
Die Absage aller Events bis zum 31. August 2020 ist für das in unserer Langenfelder DNA tief verwurzelte rheinische Gesellschaftsleben zwar sehr traurig, aber angesichts der aktuellen Situation vernünftig und angemessen, auch in dieser zeitlich weit angelegten Perspektive von mehr als vier Monaten. Dadurch erhalten die Veranstalter und auch wir als Stadtverwaltung Planungssicherheit, beispielsweise was die Verträge angeht. Auch hier ist es unser Anliegen, verantwortungsbewusst und der Situation angemessen zu handeln. Leider müssen wir davon ausgehen, dass Veranstaltungen mit größerem Publikum wohl erst ab dem Tag wieder möglich sein werden, an dem es wirksame Medikamente oder einen Impfstoff geben wird.“

Update 15. April 2020 (16.30 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 52 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Kinder- und Familienfest, Sportevents und Naturgartentag werden abgesagt

Unabhängig von den in dieser Woche seitens Bund und Land zu erwartenden Lockerungen der Kontaktverbote dürfte schon heute feststehen, dass Veranstaltungen mit Beteiligung mehrerer hundert oder gar tausend Teilnehmer im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie auch in den kommenden Wochen tabu bleiben werden.

Aus diesem Grund weist die Stadt Langenfeld auf weitere Events hin, die in diesen Tagen abgesagt werden. Neben der für den 5. Mai 2020 angesetzten Abnahme der Kita-Minisportabzeichen und dem Fußball-Mädchen-Cup, der am 15. Mai 2020 terminiert war, wird auch das für den 23. und 24. Mai 2020 geplante Internationale Kinder- und Familienfest im Freizeitpark Langfort abgesagt.

„Darüber werden wir die Partner und Vereine in dieser Woche informieren. Eine Überraschung wird die Absage wohl für niemanden“, bemerkt der stellvertretende Fachbereichsleiter Jugend, Schule, Sport, Carsten Lüdorf, zu den Absagen, die seinen Fachbereich betreffen.

Der am 26. April 2020 geplante Naturgartentag rund um das Kulturzentrum findet ebenfalls nicht statt, wie Verena Wagner vom städtischen Klimaschutzteam ankündigt, die die schriftlichen Absagen zu Beginn dieser Woche an die Beteiligten verschickt hat.

Update 14. April 2020 (16.30 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 59 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld. Leider müssen wir in unserer Stadt den dritten Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus beklagen, nachdem eine 81-jährige Langenfelderin verstorben ist. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen.

Update 13. April 2020 (15.15 Uhr):

Am heutigen Ostermontag vermeldet der Kreis Mettmann 63 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 12. April 2020 (15.00 Uhr):

Am heutigen Ostersonntag vermeldet der Kreis Mettmann 64 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 11. April 2020 (14.20 Uhr):

Am heutigen Karsamstag vermeldet der Kreis Mettmann 65 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 10. April 2020 (15.00 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 67 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 9. April 2020 (17.30 Uhr):

Stadt Langenfeld bietet kostenlosen Einkaufs-Lieferservice für lokale Händler an

Die Corona-Krise hat den Alltag der Langenfelder Bürgerinnen und Bürger tiefgreifend verändert: Der schnelle Gang in die Schreibwarenhandlung, ein kurzer Abstecher ins Schuhgeschäft, ein kleiner Streifzug durch die Regale des Technik-Markts − all das ist derzeit nicht mehr möglich. Ab Dienstag, 14. April, organisiert das Citymanagement der Stadt Langenfeld gemeinsam mit der Werbegemeinschaft KOMMIT einen Lieferdienst für die Zeit der Corona-bedingten Schließung der Geschäfte.

„Weil uns ein vielfältiger Handel und eine lebendige Stadt am Herzen liegen, möchten wir den lokalen Händlern in unserer Stadt in dieser absoluten Ausnahmesituation Hilfestellung bieten, wo es nur geht“, erklärt Bürgermeister Frank Schneider die Idee der neuen Serviceleistung. Darüber hinaus  wolle man mit diesem Angebot auch älteren Bürgerinnen und Bürgern sowie Risikogruppen ermöglichen, auf das gewohnte Warensortiment zugreifen zu können, ohne die eigene Gesundheit aufs Spiel zu setzen, freut sich der Bürgermeister.

Vom Café über Geschenkartikel bis hin zum Schuhladen sind bereits vielfältige Branchen beim neuen Lieferdienst vertreten. Die Bestellung erfolgt direkt bei den teilnehmenden Geschäften. Die Auslieferung der Waren ist für Kunden wie Gewerbetreibende bis auf Weiteres kostenlos. Die Kosten werden von der Werbegemeinschaft KOMMIT e.V. und der Stadt Langenfeld übernommen.

Weitere Informationen zum Lieferdienst sind im Internet unter https://www.langenfeld.de/lieferdienste verfügbar.

Gerne können noch weitere Einzelhändler den neuen Lieferservice in Anspruch nehmen. Hierzu einfach das Angebot hier einstellen: https://eveeno.com/KOMMIT

Update 9. April 2020 (16.00 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 64 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 9. April 2020 (13:30):

Gesundheit soll unser größtes Geschenk zum Osterfest sein

Liebe Langenfelderinnen und Langenfelder,

die vergangenen Tage haben uns in der ohnehin schwierigen Situation der Corona-Pandemie vor weitere Herausforderungen gestellt, in denen wir uns im Zuge der aktuellen Kontaktverbots-Maßnahmen gegen lieb gewordene Gewohnheiten und sogar gegen unser menschliches Naturell verhalten mussten.

Denn gerade die frühsommerlichen Tage inspirieren uns, besonders gerne im Freien zu feiern, mit Freunden und Verwandten in geselliger Runde zusammenzutreffen und in den Ferien zu verreisen. Leider müssen wir in diesem Jahr darauf weitgehend verzichten. Mit dem Blick auf das bevorstehende lange Osterwochenende wird es sicherlich nicht einfacher, diese Distanzierung auch im erweiterten Familienkreis zu beherzigen, denn gerade dieses bedeutende Fest der Christen kann nicht so gefeiert werden, wie wir es seit Generationen gewohnt sind.

Um die bereits so großartig und vorbildlich gelebte Disziplin der vergangenen Wochen nicht aufs Spiel zu setzen, appelliere ich auch vor diesen so familiär geprägten Feiertagen zum Verzicht auf die gewohnten Familientreffen an den Ostertagen. Das schönste Geschenk, das wir unseren Lieben machen können, ist und bleibt die Gesundheit, zu der wir durch die weitere Berücksichtigung der Kontaktbeschränkungen derzeit am besten beitragen können.

Schicken Sie den Großeltern Fotos oder Videos der Kinder und Enkel auf digitalem Wege oder winken Sie Ihnen, wenn möglich, aus der gebotenen Distanz vor ihrem Haus zu. Selbstverständlich ersetzen digitale Ostergrüße nicht die Umarmung oder den Kuss eines geliebten Menschen. Der Verzicht auf diese Form der Zuneigung ist im Moment aber womöglich das erwähnte Geschenk der Gesundheit, vor allem für Menschen, die als besonders gefährdet gelten.

Diese Bitte zum weiteren Durchhalten ist eng verknüpft mit der Hoffnung, dass die Kontaktverbote der letzten Wochen tatsächlich etwas bewirkt haben. Der Blick auf die aktuellen Zahlen in Bund, Land und auf kommunaler Ebene gibt zwar noch keinen Grund zur Entwarnung, er weckt aber durchaus Hoffnung, dass dieses Vorgehen der richtige Weg ist.

Die Signale aus Berlin und Düsseldorf zeigen mir, dass es eine Lockerung der massiven Einschränkungen unseres Lebens geben wird. Wann genau und in welcher Form ist heute noch nicht definierbar. Sicher ist aus meiner Sicht aber, dass es keine sofortige Rückkehr zum Alltag geben wird, wie wir ihn vor dieser Pandemie kannten.

Alle Verantwortlichen in Bund und Land haben hier einen schwierigen Spagat in der Abwägung der Interessen zu bewältigen. Wirtschaft und Bildungswesen werden nur eine begrenzte Zeit mit dem Lockdown fortfahren können, dennoch muss und wird der Aspekt der Gesundheit immer die tragende Rolle in den Abwägungen einnehmen müssen.

Wir wollen und werden in Langenfeld diese Wiedereinstiegsszenarien selbstverständlich mittragen und schrittweise umsetzen. Dabei muss diese schwierige Entscheidung mit Vernunft, Verantwortungsbewusstsein und gesundem Menschenverstand in der Abwägung der Risiken für die Gesundheit der Menschen gefällt werden.

Leben müssen wir diese Maßnahmen alle gemeinsam. Mit der notwendigen und unerlässlichen Disziplin, Durchhaltevermögen und der Weitsicht für unsere Mitmenschen.

Sie, liebe Langenfelderinnen und Langenfelder, haben in den vergangenen Wochen eindrucksvoll bewiesen, dass Sie bereit sind, Ihren Anteil an dieser vielleicht größten Gemeinschaftsaufgabe unserer Stadt und unseres Landes zu tragen. Dafür danke ich Ihnen aufrichtig, verbunden mit der Hoffnung und dem Aufruf, weiterhin daran mitzuwirken, dass wir alle in Langenfeld unser Mosaiksteinchen setzen im Kampf gegen die exponentielle und damit noch mehr Menschenleben gefährdende Ausbreitung des Virus.

Der Blick auf die unzähligen Nachbarschaftshilfen und die zielgerichteten Unterstützungsangebote und Netzwerke für Unternehmen unserer Stadt zeigt mir mehr denn je, dass wir eine städtische Gemeinschaft bilden, die bereit ist, sich für Andere einzusetzen.

Aus diesen und vielen weiteren positiven Beispielen, die ich tagtäglich erleben darf, schöpfe ich die feste Überzeugung, dass wir alle als Gemeinschaft noch gestärkter aus dieser Krise hervorgehen werden und die Menschen in Langenfeld noch enger zusammenwachsen werden, wenn der Tag kommen möge, an dem COVID-19 eines von vielen Viren sein wird, das man mit Impfungen und Medikamenten in den Griff bekommen kann.
Ich bin mir sicher, dass die mit dem rheinischen Frohsinn versehenden Langenfelderinnen und Langenfelder dann nicht nur die österlichen Familienfeiern nachholen werden und freue mich schon jetzt auf die großen Langenfelder Familienfeste aller Art.

Ihnen allen wünsche ich ruhige Ostertage im derzeit gewohnt engstem Familien- oder Mitbewohnerkreis.

Bitte bleiben Sie gesund − und zu Hause.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Schneider
Bürgermeister

Update 8. April 2020 (17:00):

Wirtschaftsförderung Langenfeld informiert über neue Unterstützungsmöglichkeiten in der Corona-Krise

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Langenfeld ist heute erneut an die in unserer Stadt ansässigen Unternehmen herangetreten, um über neue Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren. Schwerpunkte waren dabei Hilfsmaßnahmen für den lokalen Handel sowie die Liquiditätssicherung für Unternehmen. In diesem Zusammenhang wurde auch auf die neuen Schnellkredite mit 100-prozentiger Haftungsfreistellung und Webinare mit Beratung zur Liquiditätssicherung hingewiesen.

Die Wirtschaftsförderung gab den Langenfelder Einzelhändlern hilfreiche Tipps zu Informationsportalen an die Hand sowie Hintergrundinformationen zum Aufbau eines Lieferdienstes. Zudem erhielten die Wirtschaftstreibenden einen Überblick über Online-Beratungsangebote - etwa zu Online-Handel, Social Media-Marketing oder Liquidität. Darüber hinaus machte die städtische Wirtschaftsförderung auf besondere Angebote von Paketdienstleistern und Shoppingportalen aufmerksam, die lokale Einzelhändler beim Online- und Versandhandel unterstützen wollen.

Weitere Informationen hierzu auf dieser Internetseite unter: 
https://www.langenfeld.de/Startseite/Aktuelles-und-Information/Aktuelles-zu-COVID-19.htm/Seiten/Fragen-und-Antworten-COVID-19-HGD.html

Update 8. April 2020 (14.30 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 60 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 7. April 2020 (15.30 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 59 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 6. April 2020 (15.30 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 58 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Feiertagsregelungen zu Ostern

„Die Karwoche ist angebrochen, doch die Osterfeiertage werden in Zeiten der Corona-Pandemie für die meisten Menschen in unserer Stadt nicht so verlaufen, wie sie es kennen und schätzen“, bedauert Bürgermeister Frank Schneider und erläutert, was in Zeiten der Corona Krise erlaubt ist, und von welchen liebgewonnenen Traditionen sich die Bürgerinnen und Bürger in diesem Jahr verabschieden müssen.

Viele Langenfelder sind derzeit verunsichert, wie mit Verwandtschaftsbesuchen, mit Familienfesten und Besuchen von Freunden während der Osterfeiertage zu verfahren ist. Sofern die Familie in einer Wohnung lebt, ist ein gemeinsames Osterfest selbstverständlich möglich, erklärt die Stadtverwaltung Langenfeld. Gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes NRW sind Zusammenkünfte und Ansammlungen grundsätzlich nur im öffentlichen Raum verboten und im privaten Bereich nicht untersagt. Bürgermeister Frank Schneider richtet dennoch eine dringende Bitte an alle Menschen in unserer Stadt: „Das schönste Ostergeschenk ist die Gesundheit. Ich bitte Sie, die Osterfeierlichkeiten nur im engsten Familienkreis zu begehen und soziale Kontakte auch während der anstehenden Feiertage zu reduzieren, soweit das irgend geht. Insbesondere von Besuchen bei den Großeltern bitte ich in diesem Jahr abzusehen, so schwer das auch fällt“, erklärt der Bürgermeister.  

Auch auf viele weitere Traditionen und Rituale muss in diesem Jahr verzichtet werden: Die Kirchen hatten bereits darauf hingewiesen, dass die Ostergottesdienste in diesem Jahr ohne physische Teilnahme von Gläubigen gefeiert werden müssen. Auch Brauchtumsveranstaltungen, wie die beliebten Osterfeuer können aus Gründen des Präventionsschutzes nicht stattfinden, erklärt die Stadtverwaltung. Gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes sind alle Formen von Veranstaltungen und Versammlungen grundsätzlich untersagt. Dies schließe auch die Brauchtumsfeuer ein.

Update 6. April 2020 (12.00 Uhr):

Die Corona-Pandemie und die damit zusammenhängenden Schutzverordnungen stellen Verbraucher immer wieder vor neue Alltagsfragen. In diesem Zusammenhang weist die Stadtverwaltung Langenfeld darauf hin, dass es seitens der Stadt derzeit keine Einkaufswagenpflicht in den hier ansässigen Geschäften gibt. Diese kann zwar durchaus sinnvoll sein, um den erforderlichen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen in den Märkten sicherzustellen, die Entscheidung, ob Kunden zwingend einen Wagen nutzen müssen, obliegt jedoch ausschließlich dem jeweiligen Ladenbetreiber.

Zum Schutz vor Neuinfizierungen sei es jedem Fall geboten, sich nach der Nutzung eines Einkaufswagens gründlich die Hände zu waschen, erklärt Bürgermeister Frank Schneider. Gleichzeitig ruft er die Ladenbetreiber auf, die Wagen möglichst nach jeder Nutzung zu desinfizieren.

Update 5. April 2020 (15.45 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 56 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 4. April 2020 (15 Uhr):

Auch heute vermeldet der Kreis Mettmann 58 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld. Leider beklagen wir in unserer Stadt aber auch den ersten Todesfall durch das Virus, nachdem gestern eine 78-jährige Langenfelderin verstorben ist. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen.

Update 3. April 2020 (15 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 58 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 2. April 2020 (16 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 51 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 1. April 2020 (15.30 Uhr):

Der Kreis Mettmann vermeldet aktuell 46 Erkrankungsfälle in Langenfeld und weist in einer Pressemitteilung auf die heute eröffneten Probeentnahmestellen in Ratingen und Hilden hin:

"Die zusätzlichen Probeentnahmestellen in Hilden und Ratingen, die gerade erst ihren Betrieb aufgenommen haben, werden natürlich auch zusätzliche Testergebnisse erbringen, die sich dann in steigenden Zahlen widerspiegeln werden.

Hier noch einmal das Verfahren zur Terminvergabe für die Corona-Praxen und Probenentnahmestellen an den Berufskollegs des Kreises in Hilden und Ratingen:

Wichtig: Untersuchungen und Tests sind nur nach vorheriger Terminvergabe möglich!

So kommen Sie an einen Termin:

Corona-Praxis (Fieberambulanz)

Die Corona-Praxen sind für die Untersuchung von Menschen mit corona-typischen Krankheitszeichen – insbesondere Fieber und Atembeschwerden – gedacht.

Termine können werktags von 9.00 bis 16.00 Uhr telefonisch vereinbart werden:

·         Corona-Praxis Hilden: 02103/9661-500

·         Corona-Praxis Ratingen: 02102/7112-500

Probeentnahme (Corona-Test)

Für einen Test-Termin benötigen Sie eine Überweisung Ihres Hausarztes. Rufen Sie Ihren Hausarzt an. Er entscheidet, ob ein Test gemacht werden soll und schickt die Überweisung direkt an den Kreis.

Sie selbst erhalten eine Telefonnummer, unter der Sie einen Test-Termin vereinbaren können."

Update 31. März 2020 (15.30 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 51 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Die Neuregelung der Corona-Schutzverordnung des Landes stößt bei der Stadtverwaltung auf Unmut und Unverständnis

„Die Langenfelderinnen und Langenfelder dokumentieren jeden Tag aufs Neue, dass sie die Einschränkungen, die die Corona-Pandemie für jeden Einzelnen mit sich bringt, aus Solidarität für die, die es zu schützen gilt, auf sich zu nehmen bereit sind“, stellt Bürgermeister Frank Schneider fest: „Die Menschen unserer Stadt haben verstanden, dass es gilt, Kontakte zu vermeiden, wo immer es geht“.

Umso mehr zweifelt Frank Schneider daran, dass die Politik auf Landesebene dies ebenso verstanden hat. Grund ist die „Neuregelung Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes NRW".

Diese Verordnung in ihrer ursprünglichen Fassung ließ aus Sicht des Bürgermeisters bereits zu viele Ausnahmen zu, was aber durch die Erlaubnis, dies vor Ort mit eigenen, strengeren Regelungen zu ergänzen, zunächst nicht allzu sehr ins Gewicht fiel. Davon hat die Stadt Langenfeld mit einer Allgemeinverordnung Gebraucht gmacht.

Mit der Neuregelung des § 13 der CoronaSchVO schneidet das Land jetzt diese Regelungsmöglichkeiten der Kommunen vor Ort jetzt ab.

Damit dürfen die Eiscafés nun auch in Langenfeld Außer-Haus-Verkäufe vornehmen. Gerade bei schönem Wetter dürften die Eisdielen damit einen hohen Zulauf generieren, zumal es ansonsten kaum anderweitige Angebote gibt. „Dies birgt die Gefahr in sich, dass sich die Menschen an den Cafés bewusst oder unbewusst begegnen und damit das Kontaktverbot zumindest aufgeweicht wird“, so Frank Schneider.

Bewusst hatte sich Langenfeld auch gegen die Öffnung von Geschäften mit Mischsortimenten, deren Schwerpunkt nicht auf Lebensmittelprodukten, Drogeriewaren etc. liegt, entschieden. Bei überwiegend geschlossenen Einzelhandelsgeschäften im Übrigen können diese Gemischtwaren-Geschäfte einen hohen Publikumssog entfalten.

Da es sich dabei auch nicht nur um ein ganz vereinzeltes Angebot handelt, könnte die nun auch in Langenfeld erlaubte Öffnung dazu führen, dass es die Menschen – aufgrund des Wegfalls anderer Freizeitmöglichkeiten – zunehmend zum Bummeln in die Innenstadt drängt, sie dort dann vielleicht noch ein Eis essen und so mit vielen anderen in einem begrenzten Raum verweilen. „Dies geht völlig an der Schutzrichtung des Infektionsschutzes vorbei“, erklärt der Bürgermeister. 

„Auch unsere Vorgabe, dass bei Veranstaltungen Anwesenheitsleisten zu führen sind, ist jetzt hinfällig – eine kaum noch zu überbietende Leichtsinnigkeit, wenn man sich das Ziel, Infektionsketten nachvollziehen zu können, vor Augen führt“, so Frank Schneider.

„In Anbetracht der Tatsachen, dass Nordrhein-Westfalen der Schwerpunkt der bundesweiten Corona-Pandemie ist und die Zahlen nach Aussagen aller Experten in den kommenden Wochen weiter stark ansteigen werden“, betont Bürgermeister Frank Schneider seinen Unmut und zeigt kein Verständnis für dieses Vorgehen der Landesregierung: „Es ist mir nicht begreiflich, wie unsere über die Regelungen des Landes hinausgehenden Schutzmaßnahmen mit dieser Neuregelung mit Füßen getreten werden. Wir müssen durch diese Aufweichung steigende Infektionszahlen befürchten. Auch in einer Krise wie dieser wird der Kommune durch das Land nicht nur die Möglichkeit genommen, aus unserer Sicht notwendige und strenge Maßgaben anzulegen, sondern auch die Verantwortung einer Landesregierung für noch mehr Kontrollaufgaben übertragen, die in dieser Zeit kaum noch zu leisten sind. Mein Appell geht daher sowohl an die knapp 20 betroffenen Betreiber der nun wieder erlaubten Öffnungen, sich im Sinne ihrer Verantwortung für ihre Mitmenschen weiterhin an den Schutzmaßnahmen zu beteiligen und ihre Geschäfte nicht zu öffnen. Auch an die Menschen in unserer Stadt möchte ich die eindringliche Bitte richten, sich weiterhin diszipliniert zu verhalten und wirklich nur unverzichtbare Einkäufe vorzunehmen, um unnötige Kontakte zu vermeiden.“

Update 30. März 2020 (18.30 Uhr):

Terminvereinbarung für Corona-Praxen ab morgen (Dienstag) möglich

Am Mittwoch, 1. April, öffnen an den Berufskollegs des Kreises Mettmann in Hilden und Ratingen die beiden Corona-Praxen.

Die Praxen sind für Menschen mit corona-typischen Krankheitszeichen – insbesondere Fieber und Atembeschwerden – gedacht.

Untersuchungen finden nur nach vorheriger Terminvereinbarung statt.

Termine können ab morgen werktags von 9.00 bis 16.00 Uhr telefonisch vereinbart werden:

Update 30. März 2020 (16.30 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 52 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 29. März 2020(17 Uhr):

Am Sonntagnachmittag werden vom Kreis Mettmann in Langenfeld 49 bestätigte Erkrankungsfälle vermeldet.

In einer Pressemitteilung des Kreises in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt heißt es darüber hinaus:

"Nach wie vor gilt, dass davon ausgegangen werden muss, dass diese Zahlen nicht den tatsächlichen Sachstand widerspiegeln, da zum Einen laufend neue Fälle gemeldet werden und zum Anderen mit hoher Wahrscheinlichkeit zahlreiche unentdeckte Infizierte und eine entsprechende Zahl von Verdachtsfällen eine schwer zu schätzende Dunkelziffer bilden.

Und einen positiven Zwischenstand möchte das Kreisgesundheitsamt auch weitergeben: Inzwischen konnten 36 Personen im Kreis Mettmann als geheilt aus der Überwachung entlassen werden."

Update 28. März 2020 (17 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 48 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 27. März 2020 (17.30 Uhr):

Dewr Kreis Mettmann hat am Freitagnachmittag zwei Pressemitteilungen zu Angeboten rund um die Corona-Pandemie veröffentlicht. Bei den nachfolgenden Informationen ist zu beachten, dass weiterhin die Hausarztpraxis erste Ansprechstelle (telefonisch) bleibt, da von dort aus die Überweisung zu den Praxen und Probeentnahmestellen vorgenommen wird.

Kreis erweitert Test- und Diagnosekapazitäten

Angesichts der nach wie vor steigenden Zahlen bei den Corona-Erkrankungs- und Verdachtsfällen und des damit eingehenden hohen Bedarfs an Diagnosestellungen und Probeentnahmen erweitert der Kreis die verfügbaren Test- und Diagnosekapazitäten.

Am Mittwoch, 1. April, werden in bzw. an den Berufskollegs des Kreises in Hilden und Ratingen je eine Corona-Praxis sowie eine Probeentnahmestelle in Betrieb gehen.

Wichtig: Der Zugang sowohl zu den Fieberambulanzen als auch zu den Probeentnahmestellen wird zentral gesteuert. Das heißt: Es können dort ausschließlich Personen getestet bzw. untersucht werden, die dazu einen Termin bekommen.

Probeentnahmestellen

In den Probeentnahmestellen können auf Überweisung niedergelassener Ärzte Rachenabstriche von Personen genommen werden, bei denen wesentliche Vorerkrankungen bestehen oder aus anderen Gründen eine besondere Risikoabklärung erforderlich ist.

Die beiden neuen Probeentnahmestellen in Hilden und Ratingen funktionieren nach dem "Drive-In-Prinzip", das heißt, der Proband bleibt während des Abstrichs im Auto sitzen und führt den Abstrich nach Anweisung selbst durch.

Die Probeentnahmestelle auf dem Grundstück des Evangelischen Krankenhauses in Mettmann bleibt ebenfalls in Betrieb. Hier werden zurzeit täglich etwa 60 Abstrichuntersuchungen vorgenommen. 

Mit den beiden zusätzlichen Probeentnahmestellen wird die Kapazität auf voraussichtlich ca. 200 pro Tag gesteigert werden können.

Corona-Praxen

In den beiden Corona-Praxen in Hilden und Ratingen können Patienten untersucht werden, die mit entsprechenden Symptomen vom Hausarzt als erkrankungsverdächtig eingestuft und zur weiteren ärztlichen Untersuchung dorthin verwiesen werden. Insoweit kommt dies für Patienten in Betracht, die wesentliche Krankheitszeichen wie Fieber und Atembeschwerden haben.

Mit der Einrichtung und Ausstattung der Probeentnahmestellen und der Corona-Praxen hat der Kreis das DRK beauftragt. Auch das Personal für die Probeentnahmestellen wird vom DRK gestellt. Die Corona-Praxen funktionieren wie niedergelassene Arztpraxen und sind mit Ärzten der kassenärztlichen Vereinigung besetzt.

EIn weiteres Beratungsangebot des Kreises:

Sozialpsychiatrischer Dienst hilft bei psychischen Belastungen

Die aktuelle Corona-Lage ist für viele Menschen auch psychisch sehr belastend. Wer angesichts persönlicher psychischer Belastung dringenden Beratungsbedarf hat, kann sich telefonisch oder per Mail an die zuständigen Sozialpsychiatrischen Dienste des Kreises wenden.

·          Sozialpsychiatrischer Dienst Hilden für die Städte Hilden, Langenfeld, Monheim: Tel. 02103/2527301KGA-SpDi-Hilden@kreis-mettmann.de

·          Sozialpsychiatrischer Dienst Mettmann für die Städte Mettmann, Erkrath, Haan: Tel. 02104/992310KGA-SpDi-Mettmann@kreis-mettmann.de

·          Sozialpsychiatrischer Dienst Ratingen: Tel. 02102/445762KGA-SpDi-Ratingen@kreis-mettmann.de

·          Sozialpsychiatrischer Dienst Velbert für die Städte Velbert, Heiligenhaus, Wülfrath: Tel. 02051/6054400KGA-SpDi-Velbert@kreis-mettmann.de

Telefonzeiten: montags bis donnerstags 8.30 bis 15.30 Uhr, freitags 8.30 bis 14.00 Uhr.

Update 27. März 2020 (15.30 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 43 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 26. März 2020 (16 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 37 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 26. März 2020 (10 Uhr):

NRW-Soforthilfe für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen ab Freitag, 27. März 2020

Die Langenfelder Wirtschaftsförderung informiert, dass Unternehmen bis 50 Beschäftigte ab dem morgigen Freitag (27.03.2020) die Soforthilfe beantragen können. Das Formular soll ab 12 Uhr freigeschaltet werden. Anträge sind bis zum 30. April 2020 möglich.

Informationen und Antragsformular zur Soforthilfe unter: https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

Weitere Unterstützungsmaßnahmen: https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner

Darüber hinaus weist die Stadt Langenfeld darauf hin, dass der Marktplatzbrunnen bis auf weiteres ausgeschaltet bleiben wird, um mögliche Menschenansammlungen im Zuge des Kontaktverbotes und möglicher erhöhter Ansteckungsgefahr zu vermeiden.

Update 25. März 2020 (16.15 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 35 bestätigte Erkrankungsfälle in Langenfeld. Außerdem hat die Wirtschaftsförderung eine wichtige Mitteilung für Langenfelder Unternehmen:

Stundung der Sozialversicherung für März muss bis 26. März 2020 erfolgen

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Langenfeld ist am heutigen Nachmittag mit einer wichtigen und eiligen Information an die Langenfelder Unternehmen herangetreten, um eine  Mitteilung der Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann weiterzuleiten.  Darin heißt es, dass gestern kurzfristig erreicht  wurde, dass alle von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen sich die Sozialversicherungsbeiträge für die Monate März und April 2020 stunden lassen können. 

Betroffene Unternehmen können sich bis spätestens am morgigen Donnerstag, 26. März 2020 formlos unter Bezug auf Notlage durch die Corona-Krise und Paragraf § 76 SGB IV direkt an ihre jeweils zuständigen Krankenkassen wenden, die ihre Sozialversicherungsbeiträge erhebt, um sich diese für den Monat März stunden zu lassen.

Bitte beachten Sie, dass die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen nur in Härtefällen zur Verfügung steht. Außerdem ist sie eine nachrangige Maßnahme, d.h. andere Maßnahmen (KUG, Darlehen) müssen bereits ausgeschöpft sein. Ggf. könnten sonst später sogar Säumniszuschläge anfallen.
 
Weitere Informationen zum Thema sind auch in der Pressemitteilung des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung zu finden:

https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/pressemitteilungen_und_statements/pressemitteilung_1003392.jsp

Ein Musterantrag für die Krankenkasse ist auf der Langenfelder Homepage hinterlegt und kann unter folgendem Link direkt abgerufen oder unten stehend kopiert werden:

https://www.langenfeld.de/city_info/display/dokument/show.cfm?region_id=138&id=412815

Mustertext:

Stundung von Sozialabgaben

Mitteilung des GKV vom 24.03.2020

Arbeitgeber-Nr. _______________

Sehr geehrte Damen und Herren,


unser Betrieb ist bei Ihrer Krankenkasse unter der Betriebsnummer ____________ erfasst.

Aufgrund der durch die Corona – Krise verursachten wirtschaftlichen Verwerfungen leiden wir unter erheblichen Einnahmeausfällen und sind leider nicht in der Lage, die Sozialversicherungsbeiträge fristgerecht zu begleichen.


Wir beantragen daher die Stundung und Aussetzung der Vollziehung der Beiträge gemäß § 76 SGB IV für März und April 2020 bis auf weiteres. Bitte nehmen Sie keine fälligen Lastschriften vor (Beendigung des SEPA-Mandats). Zudem ersuche ich Sie, wie von der Bundesregierung vorgesehen, von der Erhebung von Zinsen und Säumniszuschlägen abzusehen.

Update 25. März 2020 (11.15 Uhr):

Annahmehöfe Hansastraße und Industriestraße öffnen eingeschränkt und zugangsbegrenzt

Nach der Schließung der beiden Annahmehöfe an der Hansastraße und an der Industriestraße und der Absage der dezentralen Grünschnittsammlung im Zuge der Umsetzung der Rechtsverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Stadtverwaltung Langenfeld auch angesichts der enormen Nutzer-Anfragen und Rückmeldungen, dass zunehmend Grünabfälle in den Wäldern abgeladen werden, nochmals beraten, welche Möglichkeiten es gibt, die Entsorgung des Grünschnitts und des Bioabfalls dennoch zu gewährleisten.

Dazu wurde heute entschieden, dass beide Annahmestellen ab Freitag, 27. März 2020, (von Montag bis Samstag jeweils von 8 bis 16 Uhr) wieder geöffnet werden. Es werden allerdings ausschließlich Grünschnitt und Bioabfälle angenommen. Die Wertstoff-Annahme bleibt weiterhin geschlossen (Keine Annahme von Sperrmüll, Elektroschrott, Bauschutt, Pappe etc.).

Ferner wird es stringente Zugangsregulierungen bei den Annahmestellen geben. Es ist ausschließlich eine Anlieferung mit dem PKW möglich. Darüber hinaus werden nicht mehr als drei abliefernde Fahrzeuge (mit je maximal zwei Personen) gleichzeitig auf das Gelände gelassen.

Außerdem erfolgt die Zufahrt ausschließlich für Inhaber des „Langenfelder Abfallpasses“, der bitte sichtbar im Bereich der Windschutzscheibe des Fahrzeugs positioniert werden muss, um die Kontrolle an der Einfahrt zu beschleunigen.

Den Abfallpass haben Ende des vergangenen Jahres alle Langenfelder Haushalte mit dem Langenfelder Abfallkalender 2020 erhalten (der Abfallpass ist auf der Rückseite zum Ausschneiden zu finden).

Wer aktuell nicht oder nicht mehr im Besitz des Langenfelder Abfallkalenders ist und damit keinen Abfallpass besitzt, kann auch mit dem Personalausweis an den Annahmestellen den Nachweis erbringen, in Langenfeld wohnhaft zu sein.

Der Leiter des städtischen Betriebshofes, Bastian Steinbacher bittet darum, sich an die vor Ort ausgehangenen Regeln zu halten: „Dazu gehört auch, einen Mindestabstand von 2 Metern zu berücksichtigen. Bitte halten Sie sich an die Anweisungen des Personals, da wir ansonsten gezwungen wären, die Annahmestellen wieder zu schließen.“

Die dezentrale Grünschnittsammlung in den Ortsteilen findet weiterhin nicht statt.

Update 24. März 2020 (18 Uhr):

Stadtrat tagt, um Handlungsfähigkeit der Stadt Langenfeld zu erhalten

Trotz des Versammlungsverbotes für mehr als zwei Personen tritt in diesen Minuten der Rat der Stadt Langenfeld in dezimierter Form und an ungewohnter Stelle in der Stadthalle zusammen, wo sowohl die Belüftungsmöglichkeiten, als auch die Schaffung eines angemessenen Abstandes besser als im Bürgersaal des Rathauses gewährleistet sind.

Diese besondere Ausnahme* muss gemacht werden, damit die Stadt Langenfeld gerade in der Corona-Krise handlungsfähig bleibt, denn sowohl der Beschluss des Haushaltes, als auch des Stellenplans (auch mit Blick auf notwendiges Personal bei der Feuerwehr) bilden die Basis für die Entscheidungen und Maßnahmen der kommenden Wochen und Monate.

Alle Fraktionen haben sich darauf vereinbart, auf Haushaltsreden und sonstige Wortbeiträge zu verzichten, um einen kurzen Sitzungsablauf zu gewährleisten.

Bürgermeister Frank Schneider dankt allen Fraktionen, „dass sie diese außergewöhnliche Form der Ratssitzung geschlossen mittragen und sich bereit erklärt haben, unter diesen besonderen Umständen in kleiner Besetzung teilzunehmen, um unsere Stadt handlungsfähig zu halten. Dieses Verhalten zeugt von großem Verantwortungsbewusstsein für unsere Stadt in dieser für uns alle besonderen Krisensituation.“

Der Stadtrat wird heute dafür im Rahmen des Haushaltsbeschlusses auch eine entsprechende Liquiditätsermächtigung für die außergewöhnliche Situation auf den Weg bringen.

*gemäß § 11 Abs. 1 der Rechtsverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vom 22. März 2020 und Art 28, Absatz 2 GG, Art. 78, Abs. 1 LV

Update 24. März 2020 (15 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann in Langenfeld 32 bestätigte Erkrankungsfälle. Auch heute weist die Pressestelle des Kreises darauf hin, dass nach wie vor gelte, dass davon ausgegangen werden müsse, dass diese Zahlen nicht den tatsächlichen Sachstand widerspiegeln, da zum Einen laufend neue Fälle gemeldet würden und zum Anderen mit hoher Wahrscheinlichkeit zahlreiche unentdeckte Infizierte und eine entsprechende Zahl von Verdachtsfällen eine schwer zu schätzende Dunkelziffer bildeten.

Update 24. März 2020 (11 Uhr):

Anträge auf Gewerbesteuererleichterungen für die von der Corona-Krise betroffene Unternehmen und Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung

Um bei krisenbedingten Liquiditätsengpässen der Langenfelder Unternehmen zu helfen, können ab sofort Anträge für Gewerbesteuererleichterungen gestellt werden.

Die Langenfelder Stadtverwaltung bietet hierfür ein einfaches Antragsformular zur Hilfe an. Das Formular kann im Internet unter www.langenfeld.de heruntergeladen werden:
https://www.langenfeld.de/city_info/display/dokument/show.cfm?region_id=138&id=412812

Damit ist es den Unternehmen möglich, eine Stundung der Gewerbesteuerforderungen zu beantragen. Ebenso können Anträge auf Herabsetzung der Gewerbesteuervorauszahlungen für das Jahr 2020 gestellt werden, wenn diese nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich von den Folgen der Corona-Krise betroffen sind. Dazu ist eine kurze Begründung notwendig.

Um beide Verfahren vereinfacht beantragen zu können, wurde das genannte  Formular bereitgestellt.

Das Formular ist persönlich zu unterschreiben und per Email an die E-Mailadresse gewerbesteuer@langenfeld.de  bzw. per Fax an 02173/794-96701 zu übermitteln oder per Post an Stadt Langenfeld, Referat Steuern und Abgaben, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40764 Langenfeld, zuzusenden. Ein direkter Einwurf in den Briefkasten der Stadtverwaltung vor dem Haupteingang des Rathauses ist selbstverständlich ebenfalls möglich.

Es wird dabei grundsätzlich gewährleistet, dass bei Eingang entsprechender Anträge keine Mahnungen verschickt bzw. gegebenenfalls erteilte Lastschrifteinzüge nicht durchgeführt sowie keine Vollstreckungsmaßnahmen durchgeführt werden. Das Team des Referates Steuern und Abgaben wird die eingehenden Anträge unter den gegebenen Umständen möglichst zeitnah bearbeiten.

Wirtschaftsförderung unterstützt betroffene Unternehmen

Die Langenfelder Wirtschaftsförderung hat die Unternehmen frühzeitig über Unterstützungsmaßnahmen von Bund, Land, Förderbanken und anderen Institutionen informiert. Heute wurde noch einmal eine aktualisierte Rundmail versendet, die auch Informationen zu den Zuschüssen des Rettungsschirms von Bund und Land enthielt. Die Informationen sind auch im Internet abrufbar unter: https://www.langenfeld.de/Seiten/Fragen-und-Antworten-COVID-19-HGD.html

Für Fragen und Unterstützung steht das Team der Wirtschaftsförderung allen Unternehmerinnen und Unternehmern zur Verfügung. Die E-Mail-Adresse lautet wirtschaftsfoerderung@langenfeld.de .

Update 23. März 2020 (17.30 Uhr):

Stadt verfügt weitere Regulierungen über die Rechtsverordnung des Landes hinaus

In Umsetzung der vom Land Nordrhein-Westfalen am 22. März 2020 erlassenen Rechtsverordnung weist die Stadtverwaltung Langenfeld darauf hin, dass die aktuelle städtische Allgemeinverordnung vom 21. März 2020 mit Verweis auf die Gültigkeit der NRW-Rechtsverordnung zurückgenommen wird.

Allerdings werden darüber hinaus gehende Regelungen für den Einzelhandel und die Gastronomie in Langenfeld gesondert in einer ordnungsbehördlichen Verfügung angeordnet. Damit sollen die Kontakte weiterhin und nachhaltig reduziert werden. Zu den über die Landesverordnung hinaus gehenden Regelungen der Stadt Langenfeld gehören u.a.:

  • Nur noch Abhol- und Lieferservice für den Einzelhandel, der nicht zu den versorgungswichtigen Branchen gehört.
  • Verbot des Eisverkaufs auch außer Haus

Weitere Details stehen in der

Ordnungsbehördlichen Verfügung der Stadt Langenfeld vom 23. März 2020

Darüber hinaus wurde der Einzelhandel von der Stadtverwaltung aufgefordert, nur haushaltsübliche Warenmengen abzugeben, um Hamsterkäufe einzuschränken, sofern dies nicht bereits umgesetzt ist.

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann 30 nachgewiesene Erkrankungsfälle in Langenfeld. In einer Pressemitteilung zu den aktuellen Zahlen weist die Pressestelle des Kreises ferner auf folgendes hin:

„Nach wie vor gilt, dass davon ausgegangen werden muss, dass diese Zahlen nicht den tatsächlichen Sachstand widerspiegeln, da zum Einen laufend neue Fälle gemeldet werden und zum Anderen mit hoher Wahrscheinlichkeit zahlreiche unentdeckte Infizierte und eine entsprechende Zahl von Verdachtsfällen eine schwer zu schätzende Dunkelziffer bilden.“

Update 23. März 2020 (13 Uhr):

Schließung der Annahmehöfe ist kein Freibrief für wilde Müllkippen!

Durch die Schließung der Wertstoff- und Grünschnitt-Annahmehöfe an der Hansastraße und an der Industriestraße wird nochmals eindringlich darauf hingewiesen, dass etwaige wilde Entsorgungen ebenfalls mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden. Auch solche wilden Müllkippen werden in die aktuell durchgeführten Kontrollen eingebunden.

Der Referatsleiter Steuern und Abgaben, Andreas Scholz, erklärt dazu: „Die Ablagerung von Abfällen in der Natur ist widerrechtlich und wird in Langenfeld konsequent mit einem Bußgeld geahndet. Die Höhe des Bußgeldes richtet sich insbesondere an der Schwere des Vergehens, wenn z.B. Sondermüllabfälle illegal beseitigt und/oder naturschutzrelevante Belange geschädigt werden. Es kann im schlimmsten Fall ein Bußgeld bis zu 100.000,00 € verhängt werden“.

Einen wichtigen Hinweis gibt Scholz darüber hinaus: „Auch die Ablagerung von Grünabfällen in Wäldern wie z.B. Rasen- oder Strauchschnitt ist strengstens untersagt und führt zu einem Bußgeld von 30 bis 200 Euro.“

Weitere Infos gibt es unter der E-Mailadresse abfallberatung@langenfeld.de

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis, dass die Annahme derzeit nicht stattfinden kann, da der Infektionsschutz aktuell absolute Priorität genießen muss.

Update 23. März 2020 (11.15 Uhr):

Das in der Allgemeinverordnung der Stadt Langenfeld vom 21. März 2020 geregelte Versammlungsverbot von zwei oder mehr Personen wird ab sofort an die Rechtsverordnung des Landes NRW angepasst, die am 22. März 2020 erlassen wurde.

Das bedeutet, Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als 2 Personen sind untersagt.

Die Einhaltung wird durch die Stadtverwaltung kontrolliert, es werden bei Verstößen ganz im Sinne der Landesverordnung Bußgelder in Höhe von 200 Euro verhängt.

Ausnahmen gelten für begleitungsbedürftige Personen und Personen, die im Haushalt leben.

Weitere Ausnahmen stellen zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen, oder bei bestimmungsgemäßem Gebrauch (Abstand und Hygiene) bestimmte Einrichtungen, bei denen die Nähe unvermeidbar ist (z.B. im ÖPNV) dar.

Der Landesverordnung folgend, sind auch Gaststätten ab sofort zu schließen. Auch diese Maßnahme wird ab sofort umgesetzt und kontrolliert.

Im Zuge der Maßnahmen werden auch auf dem Wochenmarkt weitere Einschränkungen des Sortiments vorgenommen, die nicht zur notwendigen Versorgung zählen (Textilien etc.).

Update 22. März 2020 (17 Uhr):

Bund und Länder haben heute ein Kontaktverbot beschlossen, das Ansammlungen von mehr als 2 Personen im öffentlichen Raum und privat streng untersagt, sofern die Personen nicht in Familien oder Wohngemeinschaften zusammen leben, oder aus dringenden beruflichen oder anderen dringenden Gründen zusammenfinden müssen. Ferner hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet als Ergebnis des Beschlusses von Bund und Ländern weitere Öffnungsverbote für nicht dem dringenden Bedarf dienende Branchen (Frisöre etc.) angekündigt, Die Stadt Langenfeld hatte solche stringenteren Regeln bereits gestern per Allgemeinverordnung bestimmt. Zudem kündigte der Ministerpräsident im Zuge der erweiterten Öffnungsverbote auch an, dass Restaurants zu schließen seien. Dies und ggf. weitere Maßnahmen der Landesregierung wird die Stadt Langenfeld mit Vorliegen des Erlasses des Landes Nordrhein-Westfalen in unserer Stadt umsetzen. Sobald der Erlass des Landes NRW vorliegt, werden wir ihn an dieser Stelle per Link veröffentlichen.

Die Zusammenfassung des Beschlusses von Bund und Ländern finden Sie hier:

Beschluss von Bund und Ländern vom 22. März 2020

Der Kreis Mettmann vermeldete am Sonntagnachmittag 31 Erkrankungsfälle in Langenfeld.

Update 21. März 2020 (15.45 Uhr):

Am Samstagnachmittag vermeldet der Kreis Mettmann für Langenfeld 28 bestätigte Erkrankungsfälle (5 mehr als gestern). Also nochmals die eindringliche Bitte: "Bleiben Sie zu Hause!"

Update 21. März (14.15 Uhr):

Versammlungsverbot erlassen und Öffnungsverbot für weitere Branchen

Nach Abstimmung mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Städte des Kreises Mettmann und angelehnt an die infektionshygienisch gebotene Einschätzung durch das Kreisgesundheitsamt wird auch die Stadt Langenfeld ab sofort ein Versammlungsverbot verhängen. Eine Ausgangssperre wie sie beispielsweise in Bayern oder Baden-Württemberg im Blickpunkt steht kann nicht durch die Stadtverwaltung ausgesprochen werden. Dies obliegt ausschließlich der Landesregierung.

Da eine entsprechende Entscheidung des Landes NRW auf sich warten lässt, geht die Stadt Langenfeld nun die Schritte, die ihr mit einem Versammlungsverbot möglich sind.

Dieses Verbot gilt für alle Ansammlungen von Gruppen ab zwei Personen auf öffentlichen Plätzen, Straßen und Wegen sowie in den Grünanlagen, die sich dazu verabredet haben oder zufällig zusammenkommen, um beispielsweise miteinander zu spielen, zu reden, gemeinsam Sport zu treiben oder zu feiern.

Ausgenommen von dieser Regelung sind Menschen, die zusammenleben, wie Familien und Wohngemeinschaften. Ebenfalls nicht verboten sind kurzzeitige zufällige Begegnungen beispielsweise beim Einkauf sowie Warteschlangen im Einstiegsbereich von Bus oder Bahn. Diese Regelung tritt bereits am heutigen Samstag, 21. März 2020, in Kraft und gilt bis auf weiteres.

Die Details sind in der Allgemeinverordnung der Stadt Langenfeld festgelegt.

https://www.langenfeld.de/city_info/display/dokument/show.cfm?region_id=138&id=412803

Ab sofort treten darüber hinaus weitere Öffnungsverbote für Handel und Dienstleistung in Kraft. Im Einzelnen sind dies:

  • Frisöre
  • Nagelstudios
  • Tattoos und Piercings
  • Sonnenstudios
  • nicht-medizinischen Anwendungen wie Massagen, Fußpflege oder        andere kosmetische Anwendungen mit direktem Körperkontakt.

Die bereits bestehende Allgemeinverfügung der Stadt wurde entsprechend ergänzt:
https://www.langenfeld.de/city_info/display/dokument/show.cfm?region_id=138&id=412804

Die Wertstoff- und Grünschnitt-Annahme an der Hansastraße und an der Industriestraße sind ebenfalls ab sofort geschlossen. Die dezentralen Frühjahrs-Grünschnitt-Sammlungen an den fünf Samstagen vom 28. März bis einschließlich 25. April 2020 entfallen.

Auch die Stadtbibliothek Langenfeld wird im Zuge des Umbaus wie geplant geschlossen.

Das City-Management steht in engem Kontakt zu den Langenfelder Einzelhändlern und wird die weiteren Verschärfungen der kontaktreduzierenden Maßnahmen kommunizieren und gleichzeitig im Schulterschluss mit der Wirtschaftsförderung über die möglichen Unterstützungen und Maßnahmen durch Bund und Land informieren.

Der Lebensmittel-Einzelhandel für die Grundversorgung sowie andere Branchen, die eine medizinische oder gesundheitliche Grundversorgung gewährleisten, bleiben von den weiteren Verboten ausgeschlossen. Diese Händler sind aber nochmals ausdrücklich angewiesen, die dringend notwendigen Hygienevorschriften und Kundenbegrenzungen umzusetzen.

Das City-Management berichtet aus Gesprächen mit den großen Langenfelder Lebensmittel-Händlern, die nochmals betonen, dass ständige Lieferungen die Märkte erreichen und die Kunden nur mit ungerechtfertigten Überreaktionen durch Hamsterkäufe für Lieferverzögerungen und Engpässe sorgen könnten. Grundsätzlich seien bei normalem Kaufverhalten alle gängigen Warengruppen verfügbar.

Von der Möglichkeit der Sonntagsöffnung machen die Langenfelder Märkte am morgigen Sonntag, 22. März 2020, keinen Gebrauch, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihren verdienten Feiertag zu gönnen.

„Diese Menschen und alle anderen, die dafür Sorge tragen, dass das System aufrechterhalten wird, leisten im Moment Übermenschliches, setzen sich dabei selbst Tag für Tag einem hohes Infektionsrisiko aus und verdienen nicht nur unseren Dank und unsere höchste Anerkennung, sondern vor allen auch einmal einen Tag Ruhe, um ab Montag wieder für unsere Versorgung im Einsatz sein zu können“, lobt Bürgermeister Frank Schneider die vielen „Heldinnen und Helden“ in den Geschäften ebenso wie das medizinische und pflegerische Personal, das keinen Sonntag kennt und sich um die betroffenen der Corona-Krise und selbstverständlich alle anderen kranken, alten und hilfsbedürftigen Menschen kümmert.

Update 21. März 2020 (11 Uhr):

Ab sofort auch Kinder-Notbetreuung bei nur einem Elternteil in kritischer Infrastruktur und auch am Wochenende

Eine wichtige Neuregelung des Ministeriums für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) des Landes Nordrhein-Westfalen erreichte am späten Freitag die Stadtverwaltung Langenfeld bezüglich der Kinder-Notbetreuung für Eltern in kritischen Infrastrukturen (Schlüsselpersonen).

„Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat die Landesregierung entschieden, dass jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist, und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten hat, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des RKI – organisiert werden kann. Es reicht damit, wenn von einem Elternteil eine entsprechende Bescheinigung vorlegt wird, es müssen nicht länger von beiden Elternteilen Bescheinigungen vorgelegt werden. Alleinerziehende, die in kritischer Infrastruktur tätig sind, brauchen neben der Arbeitgeberbescheinigung keine weiteren Nachweise zu erbringen.

Der Betreuungsanspruch wird in den Einrichtungen oder Kindertagespflegestellen erfüllt werden, mit denen Eltern einen Betreuungsvertrag haben. Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben! Diese Eltern wenden sich in diesen Fällen an das Jugendamt (kita@langenfeld.de)“, heißt es wörtlich in dem Schreiben des Ministeriums vom 20. März 2020.

Zudem wird nach Angaben des Ministeriums in der Neuregelung die Notbetreuung am Wochenende eingerichtet.

Diese Neuregelungen gelten ab Montag, 23. März 2020. Die Stadt Langenfeld wird sie ab Montag umsetzen und erwartet, wie bereits vor einer Woche bei der vorherigen Regelung, weitere Rückmeldungen aus den Familien, die die bislang geltenden Vorgaben (Betreuung nur, wenn beide Ehepartner in kritischen Infrastrukturen arbeiten) nicht erfüllt hatten.

„Bitte nehmen Sie vorher telefonisch Kontakt mit Ihrer jeweiligen Einrichtung oder Kinder-Tagespflegestelle auf“, sagt der zuständige Referatsleiter Schule, Jugend, Kindertageseinrichtungen, Carsten Lüdorf.

Er weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass diese Regelung auch für Eltern von Schulkindern der Klassen 1 bis 6 gilt: „Eine entsprechende Neuregelung des NRW-Schulministeriums ist am Freitag ebenfalls eingegangen.“

In dieser heißt es wörtlich: „Die Notbetreuung an den Schulen erstreckt sich ab dem 23. März 2020 an allen Wochentagen (inklusive Samstag und Sonntag und auch in den Osterferien) auf den Zeitraum des Schulbetriebs, wie dieser an der jeweiligen Schule stattfinden würde. Dies schließt sowohl die Pädagogische Übermittagbetreuung wie Angebote des Offenen und Gebundenen Ganztags und andere Betreuungsangebote ein, sofern diese auch bisher an der Schule vorhanden sind.“

Auch hier bittet Carsten Lüdorf die Eltern, die vor dem Hintergrund der neuen Erlasslage ab Montag für eine Notbetreuung in Frage kommen, sich telefonisch an ihre jeweilige Schule zu wenden.

Fragen zu diesem Thema können am Wochenende gerne an die eingerichtete E-Mailadresse corona@langenfeld.de gerichtet werden.

Die Mitteilungen der Landesministerien sind hier zu finden:

Neuregelung der Notbetreuung für Schlüsselpersonen in kritischen Infrastrukturen

FAQ des NRW-Schulministeriums zu Neuregelung der Notbetreuung für Schlüsselpersonen in kritischen Infrastrukturen

Update 20. März 2020 (17.45 Uhr):

Der Kreis vermeldet Freitagnachmittag eine Zahl von 23 nachgewiesenen Erkrankungsfällen in Langenfeld.

Haben Sie schon unsere FAQ-Liste mit häufig gestellten Fragen und Antworten gesehen?

Vielleicht finden sich dort auch Antworten auf Ihre Fragen:

https://www.langenfeld.de/Startseite/Aktuelles-und-Information/Aktuelles.htm/Aktuelles/Fragen-und-Antworten-zur-aktuellen-COVID-19-Situation-in-Langenfeld.html?

Update 20.03.2020 (11:52 Uhr):

Neue Betrugsmasche in der Corona-Krise beobachtet

Leider machen sich Kriminelle die Corona-Krise für neue Betrugsmaschen zunutze. An die Stadtverwaltung wurden Rückmeldungen zu Personen herangetragen, die als Ärzte in weißen Kitteln verkleidet an der Tür klingeln und sich als Gesundheitsamtsmitarbeiter ausgeben, die Abstriche vorzunehmen hätten.

Mit dieser Masche versuchen die Trickdiebe sich Zutritt zu verschaffen, um vermutlich Beute in den Wohnungen und Häusern der Menschen zu machen, die diese Personen einlassen.

Die Stadtverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass keine spontanen Besuche für Abstriche durch das Kreisgesundheitsamt ohne Ankündigung vorgenommen werden. Mitarbeiter des Kreisgesundheitsamtes und der Ordnungsbehörde können sich ausweisen. Sollten Sie dennoch Zweifel haben, kontaktieren Sie die entsendende Dienststelle.

Die Polizei bestätigt bereits mehrere gemeldete Betrugsversuche dieser Art im Kreis Mettmann und rät: „Lassen Sie niemanden ein, mit dem Sie nicht vorher Kontakt hatten, oder der sich nicht ausweisen kann. Sollte bei Ihnen ein solcher Versuch gestartet werden, zögern Sie nicht, uns in der Langenfelder Wache unter Tel. 02173/288-6310 oder unter der Notrufnummer 110 anzurufen, wenn Sie die Kriminellen noch in Ihrem Umfeld wahrnehmen.“

Update 19. März 2020 (15.45 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann in Langenfeld 17 bestätigte Erkrankte.

Die gestern (siehe unten stehendes Update) angekündigte Rufnummer und E-Mailadresse für Menschen in Quarantäne ist heute unter Tel. 02173/794-2222 und E-Mail coronahilfe@langenfeld.de gestartet und auch am morgigen Freitag, 20. März 2020, bis 12 Uhr geschaltet. Dabei sind schon zahlreiche Hilfsangebote eingegangen, bislang aber noch kein Hilfegesuch.

In einem Schreiben an insgesamt 17.000 Menschen ab 60 Jahren in Langenfeld hat Bürgermeister Frank Schneider nochmals seinen Appell betont:

„Ohne Ihnen Angst machen zu wollen, richte ich deshalb den dringenden Appell an Sie: 

  • Bleiben Sie zu Hause, wann immer möglich; lüften Sie die Zimmer regelmäßig
  • Gehen Sie möglichst nur für Versorgungsgänge raus
  • Halten Sie Abstand von mindestens 2 m zu anderen Personen
  • Reduzieren Sie private Kontakte auf das Notwendigste und nutzen Sie Möglichkeiten ohne direkten/persönlichen Kontakt (Telefon, Internet etc.)
  • Sagen Sie gemeinschaftliche Treffen/Aktivitäten ab (Vereine, Sportgruppen, größere private Feiern)
  • Vermeiden Sie enge Begrüßungsrituale (Küsschen, Händeschütteln)“

Update 18. März 2020 (16.15 Uhr):

Unterstützung für unter Quarantäne stehende Personen

„Immer mehr Menschen in unserer Stadt gehören zu denjenigen, die aufgrund von Anordnungen des Kreises Mettmann ihre Wohnung nicht mehr verlassen dürfen. Nach derzeitigem Kenntnisstand verläuft die Versorgung dieser Menschen gut, indem Verwandte oder Bekannte Einkäufe erledigen und nach Hause bringen“, weiß Bürgermeister Frank Schneider.

Die spontane Bereitschaft, sich in der aktuellen Situation mit Hilfsangeboten für die von Corona in besonderer Weise betroffenen Mitmenschen einzusetzen, ist aus Sicht des Bürgermeisters groß und verdient neben höchster Anerkennung auch Unterstützung.

Neben sozialen Hilfswerken bieten mittlerweile auch Wohlfahrtsträger, Vereine, Organisationen oder Einzelpersonen denjenigen ihre Unterstützung an, die aufgrund von Maßnahmen ihre Wohnung nicht mehr verlassen dürfen. Dies betrifft in besonderem Maße solche Personen, die seitens des Kreisgesundheitsamtes unter Quarantäne gestellt worden sind.

Um die Nachfrage und das Angebot an Hilfsangeboten koordinieren zu können, wird ab Donnerstag, 19. März 2020, eine zusätzliche Rufleitung ins Rathaus geschaltet, auf der sich die betroffenen Bürgerinnen und Bürger melden können. Der Bürgermeister macht darauf aufmerksam, dass die Stadt hiermit keinen allgemeinen Lieferdienst aufbauen möchte, sondern Hilfe und Unterstützung zu den Menschen lenken möchte, die sich auf andere Weise nicht versorgen können.

Soweit diese Menschen keine andere Möglichkeit im Bekannten- oder Verwandtenkreis haben, sollen für sie die dringend erforderlichen Waren für den unbedingt notwendigen Bedarf oder Medikamente beschafft und geliefert werden.

Entsprechende Personen können sich mit ihrem Hilfegesuch an die Stadt Langenfeld unter der Rufnummer: Tel. 02173/794-2222 oder per Mail an die Adresse  coronahilfe@langenfeld.de wenden.

Update 18. März 2020 (15.30 Uhr):

Auch private Spielplätze gesperrt – Aktuell 16 gemeldete Erkrankungsfälle in Langenfeld

Die Stadtverwaltung erinnert im Zusammenhang mit den gestern erlassenen Spielplatz-Sperrungen im gesamten Stadtgebiet, dass von dieser Regelung auch die privaten Spielplätze in den Wohngebieten (Hausgemeinschaften und Wohnungsbaugesellschaften) betroffen sind. Auch hier werden Kontrollen zur Einhaltung durch städtische Mitarbeiter vorgenommen.

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann für Langenfeld 16 Erkrankungsfälle.

Update 18. März (11.30 Uhr):

Ab sofort alle Geschäfte geschlossen, die nicht der vom Land definierten Versorgung dienen

Mit der am heutigen Mittwochmorgen durch das Landesgesundheitsministerium versandten Fortführung des gestrigen Erlasses zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen des Landes NRW werden heute weitere Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens per Allgemeinverfügung durch die Stadt Langenfeld auf den Weg gebracht.

Darin geregelt sind die ab sofort vorzunehmenden Schließungen aller Verkaufsstellen des Einzelhandels mit den folgenden Ausnahmen:

Diese Geschäfte werden NICHT geschlossen:

Einzelhandel für:
Lebensmittel
Wochenmärkte
Abhol- und Lieferdienste
Getränkemärkte
Apotheken
Sanitätshäuser
Drogerien
Tankstellen
Banken und Sparkassen
Poststellen
Frisöre
Reinigungen
Waschsalons
der Zeitungsverkauf,
Bau-, Garten und Tierbedarfsmärkte
und der Großhandel

Auch der Gastronomie und dem Hotelgewerbe werden heute durch die Stadtverwaltung besondere Auflagen zur Fortführung des Angebotes zugestellt.

Hier der Link auf die Fortführung des Landeserlasses:

https://www.langenfeld.de/city_info/display/dokument/show.cfm?region_id=138&id=412791

Die städtischen Allgemeinverfügungen finden Sie hier:

https://www.langenfeld.de/Allgemeinverfuegung.htm?

Update 17. März 2020 (19.15 Uhr):

Ergänzender Erlass des Landes zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen

Am 17. März 2020 wurden durch das Land NRW noch stringentere Einschränkungen in Form ein es ergänzenden Erlasses zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen auf den Weg gebracht. Die Stadt Langenfeld wird diese Regelungen ab sofort auch vor Ort umsetzen und kontrollieren.

Zu den entscheidenden Ergänzungen zusätzlich zur bisherigen Situation gehören unter anderem die Schließungen von Kneipen und Cafés sowie die Beschränkung der Öffnungszeiten für Restaurants und Speisegaststätten (Öffnung frühestens ab 6 Uhr, Schließung spätestens um 15 Uhr).

Außerdem hat eine Zutrittsteuerung, die Vermeidung von Warteschlangen sowie die Gewährleistung erforderlicher Hygiene-Maßnahmen in den Geschäften zu erfolgen.

Zudem ist es ab sofort den Geschäften des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkten, Abhol- und Lieferdiensten, Apotheken sowie Geschäften des Großhandels bis auf weiteres erlaubt, an Sonn- und Feiertagen zwischen 13 und 18 Uhr zu öffnen (Ausgenommen sind die Osterfeiertage Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag).

Update 17. März 2020 (16.45 Uhr):

Appell an Senioren der Stadt – Einstellung des Schadstoffmobils – Blutspende findet statt

Die Stadtverwaltung Langenfeld wird weitere Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus auf den Weg bringen.

Die Langenfelder Seniorinnen und Senioren wurden heute nochmals von Bürgermeister Frank Schneider sensibilisiert und auf das nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ansteigende „Risiko einer schweren Erkrankung ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter“ hingewiesen. Insbesondere ältere Menschen könnten, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken. Bei älteren Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen sei das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher.

Bürgermeister Frank Schneider appelliert in seinem Schreiben:

„Ohne Ihnen Angst machen zu wollen, richte ich deshalb den dringenden Appell an Sie: 

  • Bleiben Sie zu Hause, wann immer möglich; lüften Sie die Zimmer regelmäßig
  • Gehen Sie möglichst nur für Versorgungsgänge raus
  • Halten Sie Abstand von mindestens 2 m zu anderen Personen
  • Reduzieren Sie private Kontakte auf das Notwendigste und nutzen Sie Möglichkeiten ohne direkten/persönlichen Kontakt nutzen (Telefon, Internet etc.)
  • Sagen Sie gemeinschaftliche Treffen/Aktivitäten ab (Vereine, Sportgruppen, größere private Feiern)
  • Vermeiden Sie enge Begrüßungsrituale vermeiden (Küsschen, Händeschütteln)“

Weitere Maßnahmen sind:

Die Freiwilligenagentur stellt bis auf weiteres die Publikumszeiten im Rathaus ein. Gleiches gilt auch für das Integrationsbüro im Rathaus.

Die Annahmehöfe an der Hansastraße und an der Industriestraße nehmen nur noch Wertstoffe und Grünabfälle von Langenfelderinnen und Langenfeldern an, die sich mit den im ausschließlich in Langenfeld zugestellten Abfallkalender heraustrennbaren Coupons „ausweisen“ müssen. Diese Maßnahme basiert auf den zunehmend beobachteten Abgaben von Personen aus umliegenden Städten, in denen diese Annahmemöglichkeiten eingestellt wurden. Langenfeld hält dieses Angebot derzeit aufrecht, da die Entsorgung möglichst lange sichergestellt werden soll.

Ab sofort ist die mobile Schadstoffsammlung im Kreis Mettmann bis auf weiteres eingestellt. Die Stadt Langenfeld wird dieser Entscheidung ebenfalls folgen, so dass ab dem 21. März 2020 bis auf weiteres keine Schadstoffsammlung angeboten werden kann.

Auf der Basis der erlassenen Allgemeinverfügung zur Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregelungen der Tische und Gastplätze weist die Stadtverwaltung nochmals alle Gastronomen an, sich an die aktuellen Verfügungen zu halten und führt dazu auch Kontrollen aus. „Wir erwarten dringlich den Erlass des Landes zu weiterführenden Maßnahmen, die gestern und bereits angekündigt wurden“, so Bürgermeister Frank Schneider.

Das Deutsche Rote Kreuz in Langenfeld weist darauf hin, dass alle Blutspendetermine weiterhin stattfinden.

„Blutspender können unbesorgt sein, da in den Abnahmestationen ohnehin schon immer hohe Hygienestandards eingehalten werden, welche jetzt noch mal coronaspezifisch ausgeweitet wurden“, sagt der stellvertretende DRK-Vorsitzende Jürgen Jungmann.

Gerade in der jetzigen Zeit seien nach seiner Aussage Blutspenden wichtiger denn je, denn die Spendenbereitschaft hätte aufgrund Bedenken in der Bevölkerung nachgelassen. „Eine ununterbrochene Versorgung mit Spenderblut ist aber von großer Bedeutung für alle und wird Leben retten“, so Jungmann.

Update 17. März 2020 (14.30 Uhr):

Aktuell vermeldet der Kreis 12 Erkrankte in Langenfeld:

https://www.kreis-mettmann.de/Quickmenu/Startseite/Corona-Virus-62-Erkrankte-128-Verdachtsf%C3%A4lle.php?object=tx,2.1&ModID=7&FID=2023.5572.1&NavID=2023.541

Update 17. März 2020 (11 Uhr):

Ab sofort sind auch Spielplätze und Schulhöfe gesperrt - Zugangskontrollen im Rathaus

Die Stadt Langenfeld bringt heute weitere Maßnahmen im Zuge der Umsetzung der gestrigen bundesweiten Ankündigung durch die Bundeskanzlerin auf den Weg.

Einige dieser Maßnahmen, darunter die Schließung von Museen, des Kursbetriebes von VHS, Musikschule oder Jugendkunstschule waren bereits erfolgt, andere Schließungen und Einschränkungen werden heute darüber hinaus auf den Weg gebracht.

Dazu gehört der nochmalige Hinweis auf die gesperrten Sportanlagen.

Ab heute sind darüber hinaus alle Schulhöfe, Spielplätze, Bolzplätze und Spielflächen umgehend geschlossen. Eine Ausweitung der Schließung des Freizeitparks bezieht sich auch ausdrücklich auf die Skateranlage neben dem Freizeitpark. Ab sofort werden auch Kontrollen gefahren (auch abends). Die Stadtverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich um eine Ordnungswidrigkeit handelt, wenn Personen sich auf den gesperrten Flächen aufhalten.

Im Rathaus wird ab dem morgigen Mittwoch, 18. März 2020, eine Eingangskontrolle eingerichtet, um den weiterhin beobachteten unkoordinierten Publikumsverkehr für nicht terminierte Gespräche zu reduzieren.

In der im Vorfeld zu treffenden telefonischen oder digitalen (per E-Mail) Terminvereinbarung wird ausdrücklich die aktuelle Dringlichkeit des jeweiligen Anliegens geprüft.

Die Stadtverwaltung betont nochmals die Verfügung auf Einhaltung der Hygienemaßnahmen und Eingangskontrollen in der Markthalle, der Stadtgalerie und im Marktkarree.

Die Stadtverwaltung erwartet den Erlass des Landes zur stringenten Durchsetzung von Zugangs- und Öffnungsverboten von Geschäften, Restaurants und Cafés.

Um die Handlungsfähigkeit der Stadt Langenfeld mit einem beschlossenen Haushalt zu gewährleisten, findet nach aktuellem Stand die für den 24. März 2020 (18 Uhr) terminierte Sitzung des Rates der Stadt Langenfeld statt.

Die Tagesordnung wurde in Absprache mit den Fraktionsvorsitzenden verkürzt, die Sitzung findet in der Stadthalle statt, wo sowohl eine der Situation angemessene Belüftung gewährleistet werden kann, als auch der im Moment wichtige Abstand der Personen zueinander möglich ist. Für Besucher besteht die Möglichkeit, die Sitzung auf der Empore der Stadthalle zu verfolgen. Allerdings ist auch dort die Kapazität begrenzt, ein angemessener Abstand einzuhalten, und es sind Anwesenheitslisten am Eingang zu führen.

Der Annahmehof an der Industriestraße arbeitet derzeit nur noch in Notbesetzung hat und ab dem 18. März 2020 folgende Öffnungszeiten:

Mo.-Fr. 8:00Uhr -13:00 Uhr
Sa. 8:00 Uhr – 12:00 Uhr

Update 16. März 2020 (15.45 Uhr):

Corona-Email-Adresse eingerichtet - Sportstätten und Freizeitpark geschlossen - Aktuell 9 gemeldete Erkrankungsfälle in Langenfeld

Aktuell vermeldet der Kreis Mettmann in Langenfeld 9 Erkrankungsfälle

Mit der weiteren Steigerung der bestätigten Corona-Fälle in ganz Deutschland erneuert sich auch die Erlasslage von Bund, Land und Kreis teilweise mehrmals täglich.

Was die Einordnung der relevanten Berufsgruppen in kritischer Infrastruktur für eine Notbetreuung von Kindern angeht, hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales nochmals eine detailliertere Definition im

Erlass für Berufsgruppen in kritischen Infrastrukturen

formuliert.

Die häufig gestellte Frage nach der Erstattung von Gebühren der nicht erbrachten Leistungen in den Kitas, des OGATA, der VHS und der Musikschule wurde heute in der Lenkungsgruppe erörtert. „Wir werden ab sofort keine Kita-Gebühren mehr einziehen und prüfen gerade eine unkomplizierte Lösung der Rückerstattung für bereits gezahlte Beiträge und Gebühren. Die betroffenen Eltern und Nutzergruppen werden darüber bald informiert“, sagt Bürgermeister Frank Schneider zu.

Die Stadtverwaltung weist nochmals darauf hin, dass der Publikumsverkehr im Rathaus ab sofort nur noch nach vorheriger Terminabsprache möglich ist. Das Bürgerbüro ist für solche Absprachen unter Tel. 02173/794-4444 erreichbar. Das Bürgerbüro bleibt am Samstag geschlossen. Im Eingangsbereich des Rathauses sind entsprechende Aushänge angebracht. Die Terminwünsche sind direkt mit den jeweiligen Referaten zu vereinbaren. Dazu kann die Suchfunktion mit dem Stichwort „Dienstleistungen“ auf der städtischen Internetseite genutzt werden oder die zentrale Rufnummer Tel. 02173/794-0 angerufen werden.

Das Bürgertelefon ist seit dem heutigen Montagmorgen besetzt und unter Tel. 02173/794-1400 erreichbar. Darüber hinaus wurde zur Entlastung des Bürgertelefons zusätzlich eine eigene E-Mailadresse unter corona@langenfeld.de eingerichtet, unter der ebenfalls Fragestellungen möglich sind, die Themen im Einflussbereich der Stadtverwaltung betreffen. Auch hier bittet die Stadtverwaltung, wie beim Bürgertelefon, um Verständnis, dass keine medizinischen Beratungen oder Einschätzungen gegeben werden können.

Was die Beobachtungen nach den heuet begonnenen Schul- und Kita-Schließungen angeht, war bereits zu beobachten, dass sich auf städtischen Sportanlagen und im Freizeitpark größere Gruppen getroffen haben, verstärkt mit Kindern und Jugendlichen. Dies wird auch auf den Schulhöfen beobachtet.

In diesem Zusammenhang bittet die Stadtverwaltung nochmals eindringlich, sich an die ausgerufene Zurückhaltung und den größtmöglichen Verzicht auf soziale Kontakte zu halten, da die Schließungen von Schulen und Kitas bitte nicht als Sonderferien, sondern als eine wichtige Maßnahme gegen die weitere Verbreitung des Virus darstellen.

Aus diesem Grund wird nochmals auf die bereits erfolgte Schließung aller Sportanlagen hingewiesen und ab sofort auch der Freizeitpark Langfort geschlossen.

Update 15. März 19.30 Uhr:

Hier die Zahlen des Kreises vom Sonntagabend. Für Langenfeld werden 6 Erkankte und 6 Verdachtsfälle gemeldet.

https://www.kreis-mettmann.de/Quickmenu/Startseite/Corona-Virus-Aktuell-39-Erkrankte-91-Verdachtsfälle.php?object=tx,2.1&ModID=7&FID=2023.5569.1&NavID=2023.541

Update 15. März 2020 (18.30 Uhr):

Die Landesregierung NRW beschließt weitere Maßnahmen:

https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/landesregierung-beschliesst-weitere-massnahmen-zur-eindaemmung-der-corona-virus

Da die Seite am Sonntagabend überlastet war, hier der Wortlaut des Schreibens:

Die Landesregierung teilt mit:

In einer Kabinettsitzung hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen am Sonntag, 15. März 2020, weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie beschlossen.

Noch am Sonntag sollen durch Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land eingestellt werden. So müssen bereits ab Montag alle so genannten „Amüsierbetriebe“ wie zum Beispiel Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen schließen. Eine gleiche Regelung ergeht für Prostitutionsbetriebe.

Ab Dienstag ist dann auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt. Ebenso ab Dienstag sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet.

Der Zutritt zu Einrichtungshäusern und Einkaufszentren, „Shopping-malls“ oder „factory-out-lets“ soll nur zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein – nicht zuletzt auch um zu vermeiden, dass sich Schülerinnen und Schüler nach den Schulschließungen ab Montag hier in größeren Gruppen versammeln.

Die Schließungen und Auflagen sollen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von den Eigentumsverhältnissen gelten.

Damit die Versorgung mit Lebensmitteln, Bargeld, Bekleidung, Medikamenten und Dingen des täglichen Bedarfs sichergestellt ist, bleiben, Banken, Einzelhandelsbetriebe, insbesondere für Lebens- und Futtermittel, Apotheken und Drogerien geöffnet. Bibliotheken, Restaurants, Gaststätten und Hotels sollen in ihrem Betrieb an strenge Auflagen gebunden werden, die eine Verbreitung des Corona-Virus verhindern.

Ministerpräsident Armin Laschet erklärt dazu: „Wir müssen in dieser ernsten Lage die notwendige Versorgung in vollem Umfang sicherstellen. Aber alle Freizeitaktivitäten und nicht unbedingt notwendige soziale Kontakte müssen unverzüglich vermieden werden. So sehr das für viele Menschen ein Opfer und eine Einschränkung bedeutet, so wichtig ist es jetzt, besonnen, aber auch entschlossen unser Leben zu entschleunigen.“

Die Regelungen sollen zunächst bis zum 19. April 2020 gelten, analog zu den bereits am Freitag verfügten Schließungen von Schulen und Kindertageseinrichtungen. Danach soll auf der Grundlage einer aktuellen Lage-Einschätzung des Robert-Koch-Instituts über das weitere Vorgehen entschieden werden.

Update 15. März 2020 (11.30 Uhr):

Ergänzend zum gestrigen Update zur Schließung von Schulen und zum Betretungsverbot für Kitas durch das Land Nordrhein-Westfalen weist die Stadtverwaltung auf eine aktuelle Elterninfo zu genanntem Betretungsverbot für Kitas durch das Ministerium für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) und zu den Ausnahmeregelungen für unentbehrliche Berufsgruppen aus kritischen Infrastrukturen hin.

Elterninformation des Ministerium für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI)

Die Stadtverwaltung weit darauf hin, dass sich ab dem morgigen Montag, 16. März 2020, nur Eltern aus den dort genannten Berufsgruppen für eine Notbetreuung melden. Ferner wird nochmals daran erinnert, dass diese Regelung der Notbetreuung nur dann greifen kann, wenn beide Elternteile in genannten Berufsgruppen arbeiten und wenn eine Bescheinigung der Unentbehrlichkeit durch den jeweiligen Arbeitgeber eingereicht wird.

Von dieser Berufsgruppen-Regelung sind auch die Eltern von Schulkindern betroffen.

Sobald Land und/oder Kreis in den kommenden Tagen weiter gehende Regelungen treffen, werden wir an dieser Stelle darüber informieren.

Parallel dazu werden alle aktuellen Informationen über die direkten Netzwerke der Schulen und Kitas (inklusive Kindertagespflege) durch das städtische Referat, Jugend, Schule, Kindertageseinrichtungen verteilt. Somit ist auch die jeweilige Schule oder Kita über aktuelle Informationen unterrichtet, sobald sie vorliegen.

Update 14. März 2020 (19.30 Uhr):

Aktuell gibt es nach Angaben des Kreises Mettmann 6 Erkrankte und 4 Verdachtsfälle in Langenfeld.

Auf der Internetseite des Kreises Mettmann äußert sich Landrat Thomas Hendele zur aktuellen Situation.

Hier der Link auf die Kreisseite:

https://www.kreis-mettmann.de/Quickmenu/Startseite/Corona-Virus-Zahl-der-Krankheits-und-Verdachtsf%C3%A4lle-steigt-weiter.php?object=tx,2.1&ModID=7&FID=2023.5568.1&NavID=2023.541

Update 14. März 2020 (16.45 Uhr):

Vorbereitung der Notbetreuung, Bürgertelefon und eingeschränkter Publikumsverkehr ab Montag

Nach dem Austausch in der Sonder-Bürgermeister-Konferenz am Samstagmittag im Langenfelder Rathaus tagte die COVID-19-Lenkungsgruppe der Langenfelder Stadtverwaltung, um weitere Details zu den aktuellen und bevorstehenden Maßnahmen im Zuge der Erlasse des Landes Nordrhein-Westfalen zu beraten.

Ein dabei drängendes Thema ist im Zuge der Schul- und Kitaschließungen in der neuen Woche die Einordnung der Berufe von Eltern in kritischen Infrastrukturen, für die eine „Notbetreuung“ auch in Langenfeld eingerichtet wird.

Mit einer am Freitag vom Landesgesundheitsministerium NRW versandten „Aufsichtlichen Weisung zum Betretungsverbot“ von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen wurden nähere Angaben zur Eingruppierung dieser versorgungswichtigen Berufe gemacht.

In der Weisung des Ministeriums werden die Einsatzgebiete der von den Ausnahmeregelungen betroffenen „unentbehrlichen Schlüsselpersonen“ wörtlich genannt: „Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.“

Mit dieser detaillierteren Definition haben die Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kinder-Tagespflegepersonen nun eine Bewertungsgrundlage und sind unter den jeweiligen Rufnummern der Einrichtungen ab Montag für die Eltern ansprechbar, die das Angebot der „Notbetreuung“ in Anspruch nehmen müssen. Zur Erinnerung: Es müssen beide Elternteile in entsprechenden Berufsgruppen beschäftigt sein.

Anhand eines Fragebogens wird dann durch das städtische Referat Kita, Jugend, Schule ermittelt und abschließend entschieden, ob eine entsprechende Betreuung in Frage kommt. Dabei ist der Arbeitgebernachweis zur Unentbehrlichkeit dringend erforderlich. Die „Notbetreuung“ ist sowohl von den städtischen, als auch von den kirchlichen und privaten Trägern zu gewährleisten.

Die Stadt geht mit den weitergehenden Ausführungen des Ministeriums in der Weisung konform, dass die Nachweisbarkeit der Unentbehrlichkeit notwendig ist, da die Maßnahme der Kita-Schließungen nicht effektiv wäre, wenn sich die Kinder in nahezu unveränderter Anzahl in den Einrichtungen aufhalten würden.

Die Sportgemeinschaft Langenfeld schließt als Betreiber des Stadtbades das Schwimmbad ab dem morgigen Sonntag, 15. März 2020. Auch das Bewegungszentrum an der Langforter Straße ist ab sofort geschlossen.

Was die ersten Fragen zu bereits gezahlten Beiträgen oder der Rückerstattung von Gebühren angeht, bittet Bürgermeister Frank Schneider angesichts der aktuellen Situation um Geduld und um Verständnis, wenn  nicht jede Detailfrage sofort beantwortet werden kann, die aktuell nicht der dringenden Versorgung dient:
„Die Lenkungsgruppe der Stadt Langenfeld trifft sich derzeit mehrmals täglich um die zahlreichen Maßnahmen und deren Folgen zu organisieren. Wir arbeiten intensiv die täglich zunehmenden Aufgaben nach unserer Priorisierung ab. Unser Ziel ist es, in dieser auch für uns erstmalig auftretenden Krisensituation, das städtische Leben bestmöglich zu organisieren. Durch die vom Bund, Land und Kommune getroffenen Maßnahmen wird sich das tägliche Leben in den nächsten Wochen verändern und zu wesentlichen Einschränkungen führen. Wir alle gemeinsam müssen nach praktikablen Lösungen suchen und werden sie auch finden.

So werden wir uns selbstverständlich nach und nach mit Detail-Fragen beschäftigen, so auch mit Erstattung von Beiträgen aller Art, und Antworten geben.“

Die Stadtverwaltung (Rathaus, Bürgerbüro und Außenstellen) sollte ab sofort nur bei konkreten und dringenden Anliegen aufgesucht werden. Der direkte Publikumsverkehr wird ab Montag, 16. März 2020, eingeschränkt, es werden nur noch Termine nach vorheriger Absprache wahrgenommen. Die Kontaktdaten sind auf der städtischen Homepage www.langenfeld.de (Dienstleistungssuche) zu finden oder es kann telefonisch unter Tel. 02173/794-0 zu den entsprechenden Stellen weiterverbunden werden. Diese Maßnahme dient sowohl der Aufrechterhaltung der städtischen Dienstleistungen, als auch dem Erhalt der Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Aufgrund von vermehrt auftretenden Fragestellungen durch die zunehmenden Maßnahmen im Zuge der Coronavirus-Situation hat die Stadt ab Montag, 16. März 2020, 8 Uhr, ein Bürgertelefon geschaltet, das unter Tel. 02173/794-1400 montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr erreichbar ist. Hier gibt es Informationen rund um die COVID-19-Maßnahmen, sofern sie den direkten Einflussbereich der Stadtverwaltung Langenfeld betreffen. Die Verwaltung bittet um Verständnis, dass dort keine medizinische Beratung oder Einschätzung des Gesundheitszustandes gegeben werden kann. Für solche Informationen gibt es die Hotline des Kreisgesundheitsamtes Mettmann, Tel. 02104/99-3535 oder des Landesgesundheitsministeriums, Tel. 0211/91191001.

Update 13. März 2020 (19.30 Uhr):

Ausnahme-Betreuungsmöglichkeiten und Aufruf an private Veranstalter, Events abzusagen

Die Stadtverwaltung weist im Zusammenhang mit der Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen (das gilt auch für Kindertagespflegestellen) durch das Land NRW ab dem kommenden Montag, 16. März 2020, darauf hin, dass der Erlass in Sachen Betreuung der Schülerinnen und Schüler noch an zwei Tagen bis einschließlich Dienstag, 17. März 2020, die Möglichkeiten zur überbrückenden Betreuung in den Schulen vorsieht.

Was die Betreuung der Schülerschaft ab Mittwoch, 18. März 2020 sowie in den Kitas und Kinder-Tagespflegestellen bereits ab Montag, 16. März 2020, angeht, weist das Land mit Verweis auf seinen aktuellen Erlass darauf hin, dass, so der originale Wortlaut, „Eltern verpflichtet sind, ihre Aufgabe zur Pflege und Erziehung ihrer Kinder wahrzunehmen. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder die Kindertagesbetreuungsangebote nicht nutzen. Die Kinder sollten aber nicht von Personen betreut werden, die nach RKI als besonders gefährdet gelten, insbesondere gehören hierzu Vorerkrankte und Lebensältere.“

Das Land weist weiter darauf hin, dass es ein Betreuungsangebot für Kinder geben wird, deren Eltern nachweisen, dass sie in kritischen Infrastrukturen arbeiten. Dazu gehören lt. Erlass Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und weiteres Personal, das notwendig ist, um intensivpflichtige Menschen zu behandeln sowie Eltern, die in Bereichen der öffentlichen Ordnung oder anderer wichtiger Infrastruktur arbeiten.

Die Stadt Langenfeld setzt diese Ausnahme-Betreuungsmöglichkeit selbstverständlich um.

Eltern, die in diese Berufsgruppen fallen, werden gebeten, sich bei bestehendem Notbetreuungs-Bedarf ihre an jeweilige Schule, Kita oder Kinder-Tagespflegestelle zur Abklärung zu wenden. Die Notbetreuung greift nur, wenn beide Eltern in entsprechend infrastrukturrelevanten oder versorgungssensiblen Bereichen arbeiten.

Darüber hinaus geht im Zuge der Appelle der Bundeskanzlerin und des NRW-Ministerpräsidenten, auch auf nicht notwendige Veranstaltungen unterhalb von 1.000 Teilnehmenden zu verzichten, ein Aufruf seitens der Stadt an die privaten Betreiber und Veranstalter, Verantwortung zu übernehmen und sich an Empfehlungen von RKI und Regierung zu halten. Dazu gehört, alle nicht notwendigen Feiern und Veranstaltungen abzusagen oder auch regelmäßige Angebote privater Anbieter im Sport- und Freizeitbereich auszusetzen.

Die Stadt hat heute eine Zusammenstellung der wichtigsten Fragen und Antworten und weitere Informationen unserer Internetseite veröffentlicht:

https://www.langenfeld.de/Startseite/Aktuelles-und-Information/Aktuelles.htm/Aktuelles/Fragen-und-Antworten-zur-aktuellen-COVID-19-Situation-in-Langenfeld.html?

Der Kreis Mettmann vermeldet am Freitagabend drei neue Verdachtsfälle in Langenfeld (insgesamt sechs Verdachtsfälle und drei Erkrankungsfälle).

Update 13. März 2020 (14.45 Uhr):

NRW-Schulministerium schließt die Schulen und Kitas ab Montag, 16. März 2020:

Stadt setzt Landes-Vorgaben um und stellt auch den Sportstätten-Betrieb ein

Das Schulministerium Landes NRW hat soeben bekannt gegeben:

„Alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden zum 16. März 2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen. Dies bedeutet, dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht.  Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher. Die Einzelheiten regelt die jeweilige Schulleitung.“

Ferner hat der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet soeben im Rahmen einer Pressekonferenz in Düsseldorf angeordnet, dass auch der Betrieb der Kindertageseinrichtungen einzustellen ist (wörtlich mit einem „Betretungsverbot“).

Diese Entscheidung wird auch in Langenfeld umgesetzt.

Für Kinder, deren Eltern in unverzichtbaren Funktionsbereichen - insbesondere im Gesundheitswesen - arbeiten, werden in den städtischen Schulen und Kindertageseinrichtungen Notbetreuungen angeboten.

Wie bereits angekündigt, ruht mit der vom Land erlassenen Schließung der Schulen auch der Kursbetrieb in den städtischen Einrichtungen Volkshochschule, Musikschule und Jugendkunstschule sowie im Stadtmuseum. Bereits um 12 Uhr hatte die Stadtverwaltung bekannt gegeben, dass alle Kulturveranstaltungen und Veranstaltungen der genannten Kultureinrichtungen (auch Schauplatz) abgesagt sind. Der Ministerpräsident hat gerade auch diese Regelung mit Hinweis auf den gestern ausgesprochenen Appell der Bundeskanzlerin mit Blick auf Veranstaltungen unter 1.000 Teilnehmenden bekräftigt.

Auch das Kinderhaus und das Jugendzentrum Fröbelstraße bleiben im Zuge dieser Maßnahmen bis auf weiteres geschlossen.

Ferner wird der Betrieb in den Sporthallen und auf den städtischen Sportanlagen eingestellt. Davon sind neben dem Schulsport auch die Nutzer-Vereine betroffen.

Die Lenkungsgruppe der Stadtverwaltung wird am späten Freitagnachmittag erneut zusammenfinden. Weitere, ggf. dort beschlossene Maßnahmen würden im nächsten Update bekanntgegeben.

Update des Kreises Mettmann vom 13. März 2020 (13.45 Uhr):

Aktuell gibt es laut Mittags-Update des Kreies Mettmann in Langenfeld je drei Erkrankungsfälle- und drei Verdachtsfälle:

https://www.kreis-mettmann.de/Quickmenu/Startseite/Zwei-neue-Erkrankungen-43-Verdachtsfälle.php?object=tx,2.1&ModID=7&FID=2023.5565.1&NavID=2023.541

Update 13. März 2020 (12 Uhr):

In Erwartung der Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalen zur Situation in Schulen und Kitas (Mitteilung von Ministerpräsident Laschet wird gegen 14.30 Uhr erwartet) und einem damit verbundenen Erlass der Landesregierung erörtert die Lenkungsgruppe der Stadtverwaltung heute bereits potenzielle Maßnahmen im Falle einer Schließung der Einrichtungen.

Auch auf der Basis des gestrigen, eindringlichen Appells der Bundeskanzlerin und der Fachleute, wo immer möglich auf Sozialkontakte zu verzichten und auch „alle nicht notwendigen“ Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmern abzusagen, hat sich die Stadtverwaltung dazu entschieden, ab sofort alle Kulturveranstaltungen bis auf weiteres abzusagen. Der Schauplatz hat heute bereits öffentlich kommuniziert, dass seine Events (auch das heutige Konzert mit Hagen Rether) abgesagt werden und auch der Kinobetrieb bis auf weiteres eingestellt wird.

Diese Regelung betrifft auch alle Veranstaltungen der Volkshochschule, der Musikschule, der Jugendkunstschule und des Stadtmuseums (auch die Ausstellungseröffnung am 20. März 2020) sowie die Wasserburg Haus Graven (auch die für Sonntag, 15. März 2020 terminierte Vernissage). Der jeweilige Kursbetrieb wird im Falle einer Schul- und Kita-Schließung durch das Land NRW ebenfalls ausfallen.

Die Stadtbibliothek bleibt vorerst unter Auflagen und mit Zugangsregulierungen geöffnet. Es soll lediglich die reine Annahme und Abgabe der Leihmedien erfolgen.

Der von der Gleichstellungsstelle jährlich initiierte „Girls & Boys Day“ am 26. März 2020 wird ebenfalls abgesagt.

Am heutigen Mittag vermeldete der Kreis Mettmann einen weiteren Erkrankungsfall in Langenfeld. Es handelt sich dabei um den am gestrigen Donnerstagmittag als Verdachtsfall vermeldeten Mann, dessen Test positiv ausfiel. Er ist weiterhin in häuslicher Quarantäne. Das Kreisgesundheitsamt klärt mögliche Kontakte der positiv getesteten Person. Zudem vermeldet der Kreis einen weiteren Verdachtsfall (Stand 13. März 2020, 12 Uhr).

Bürgermeister Frank Schneider richtet sich auf der städtischen Homepage www.langenfeld.de und auf der städtischen und seiner eigenen Facebook-Seite an die Langenfelderinnen und Langenfelder und appelliert zu Besonnenheit und Zusammenhalt, um in unserer Stadt alles zu unternehmen, um die Ausbreitung des Virus möglichst gering zu halten:

„Jede und jeder von Ihnen kann durch persönliche Verantwortung einen Beitrag leisten, weitere Ansteckungen zu reduzieren. In dieser nicht nur für uns in Langenfeld außergewöhnlichen Situation müssen wir, wie alle Menschen in Deutschland und in der Welt dabei Einschränkungen bei gewohnten Standards und liebgewordenen Gewohnheiten hinnehmen. Wenn wir durch unsere Bemühungen, Infektionsketten zu durchbrechen oder nicht zu verlängern nur ein Menschenleben retten, ist es aus meiner Sicht diese Einschränkungen wert“. Alle Ausführungen des Bürgermeisters gibt es hier:

https://www.langenfeld.de/Startseite/Aktuelles-und-Information/Aktuelles.htm/Aktuelles/COVID-19-Buergermeister-Frank-Schneider-zur-aktuellen-Situation-in-Langenfeld-Stand-13-Maerz-2020.html?

Update 12. März 2020 (18.45 Uhr):

Zwei weitere Verdachtsfälle in der abendlichen Meldung des Kreises Mettmann. Damit sind es aktuell zwei Erkrankungsfälle und drei Verdachtsfälle in Langenfeld:

https://www.kreis-mettmann.de/Quickmenu/Startseite/Corona-Virus-Aktuell-17-Erkrankungen-34-Verdachtsfälle.php?object=tx,2.1&ModID=7&FID=2023.5561.1&NavID=2023.541

Update 12. März 2020 (14.45 Uhr):

Verkaufsoffener Sonntag abgesagt und ein neuer Verdachtsfall

Der Kreis Mettmann hat heute einen neuen COVID-19-Verdachtsfall in Langenfeld gemeldet. Der Mann zeigt nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes Symptome, hatte Kontakt mit einer erkrankten Person und befindet sich in häuslicher Quarantäne.

Außerdem wird der für den 29. März 2020 terminierte verkaufsoffene Sonntag in der Innenstadt in Abstimmung mit den beteiligten Partnern von der Stadt als Veranstalterin abgesagt. Damit verbunden ist die Absage der für das letzte Märzwochenende angesetzten Handwerkermesse, des Fahrradaktionstages und des Frühlingsmarktes. Diese Entscheidung basiert auf dem Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen vom 9. März 2020 zur Absage von Veranstaltungen über 1.000 Teilnehmern, der die Kommunen anweist, solche Veranstaltungen abzusagen.

Die Empfehlungen des Landesgesundheitsministeriums NRW und des Kreisgesundheitsamtes des Kreises Mettmann für Veranstaltungen unterhalb von 1.000 Teilnehmenden, die im Wesentlichen auf den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) basieren, führen außerdem dazu, dass sich die Stadtverwaltung in Abstimmung mit dem Veranstalter dazu entschlossen hat, das zweitägige Modell-Auto-Turnier des AMC Langenfeld in der Turnhalle des Schulzentrums am KAG  am kommenden Wochenende, 14. und 15. März 2020 nicht stattfinden zu lassen.

Unabhängig von der Beteiligung der Stadtverwaltung hatte heute bereits die katholische Kirche die Eröffnungsveranstaltung des Ankerplatzes am kommenden Sonntag, 15. März 2020 auf einen anderen Zeitpunkt verschoben. Die Schauplatz GmbH vermeldete heute, dass die Mitsing-Veranstaltung mit Frau Höpker vom am 22. März auf den 2. Mai 2020 verlegt wurde.

Update 11. März 2020 (15.15 Uhr):

Nach einigen negativ getesteten Verdachtsfällen hat nun auch Langenfeld seine ersten COIVID-19 Erkrankungsfälle, nachdem ein Paar, das sich seit Montag bereits als Verdachtsfall in Quarantäne befand, positiv auf den Erreger getestet wurde. Zuvor hatten sich beide Personen in Italien aufgehalten.

Das für Langenfeld zuständige Kreisgesundheitsamt des Kreises Mettmann hat der Ordnungsbehörde der Stadt Langenfeld gegenüber angeordnet, dass die betroffenen Personen wie gehabt in häuslicher Quarantäne verbleiben. Aktuell klärt das Kreisgesundheitsamt mögliche Kontakte der positiv getesteten Personen.

Auf die Einrichtungen und Dienstleistungen der Stadt Langenfeld hat dieser Fall aktuell keine Auswirkungen. Es sind lt. Kreisgesundheitsamt derzeit keine Schul- oder Kindergartenkinder betroffen.

Hier der Link auf die Pressemeldung des Kreises Mettmann:

https://www.kreis-mettmann.de/Quickmenu/Startseite/Vier-neue-Erkrankungen-11-Verdachtsf%C3%A4lle.php?object=tx,2.1&ModID=7&FID=2023.5557.1&NavID=2023.541

Update 10. März 2020 (19.10 Uhr):

Der Kreis Mettmann vermeldet aktuell drei Verdachtsfälle in Langenfeld.

Hier der Link des Kreises:

https://www.kreis-mettmann.de/Quickmenu/Startseite/Corona-Virus-Sachstand-am-Dienstagabend.php?object=tx,2.1&ModID=7&FID=2023.5553.1&NavID=2023.541

Update 10. März 2020 (16.45 Uhr):

Weisung des Landes zur Absage von Veranstaltungen ab 1.000 Besuchern

Nachdem der Bundesgesundheitsminister Spahn und der Ministerpräsident des Landes NRW sich für die Absage von Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmer ausgesprochen hatten, ist der Stadt Langenfeld am heutigen Nachmittag der Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW zur Durchführung von Großveranstaltungen ab dem 10. März 2020 zugegangen.
Hiernach wird der Stadt als zuständiger Behörde die Weisung erteilt, Veranstaltungen mit einer erwarteten Besucherzahl von 1.000 Personen und mehr abzusagen, bzw. bei sportlichen Großveranstaltungen eine Durchführung nur ohne Zuschauerbeteiligung zuzulassen.

Aus diesem Grund werden in enger Abstimmung mit den jeweiligen Veranstaltern in den nächsten Tagen mehrere Veranstaltungen nicht stattfinden.

Neben dem Trödelmarkt der CDU Langenfeld am 14. und 15. März 2020 in der Stadthalle ist hiervon auch der Antik- und Trödelmarkt in der Stadtgalerie am Sonntag, 15. März 2020 betroffen.

Darüber hinaus ist werden auf Empfehlung des Landesschulministeriums NRW bis zu den Osterferien keine Schulveranstaltungen (einschließlich Festen, Trödelmärkten etc.) stattfinden. Dazu gehört auch das Schul-Schwimmfest am 21. März 2020.

Der Kreis hat am 10. März 2020 dazu folgende Presseinformation auf seiner Internetseite veröffentlicht:

https://www.kreis-mettmann.de/Quickmenu/Startseite/Corona-Virus-Auswirkungen-auf-geplante-Veranstaltungen.php?object=tx,2.1&ModID=7&FID=2023.5554.1&NavID=2023.541

Update 10. März 2020 (13.45 Uhr):

Der Kreis Mettmann vermeldet aktuell vier Verdachtsfälle in Langenfeld:

Hier der Link auf die Mitteilung des Kreises:

https://www.kreis-mettmann.de/Quickmenu/Startseite/Zwei-neue-Erkrankungen-in-Erkrath-13-Verdachtsf%C3%A4lle.php?object=tx,2.1&ModID=7&FID=2023.5552.1&NavID=2023.541

Update 9. März 2020 (18.15 Uhr):

Zwei weitere Verdachtsfälle in Langenfeld

Am Montagnachmittag meldete der Kreis Mettmann zwei weitere Verdachtsfälle in Langenfeld. Es wurden Abstriche von einer Frau und einem Mann genommen und eine häusliche Quarantäne angeordnet. Damit gibt es in Langenfeld am Montagabend aktuell drei Verdachtsfälle.

Update 9. März 2020 (13.45 Uhr):

Der Kreis Mettmann vermeldete am Montag einen neuen Verdachtsfall in Langenfeld.

Es handelt sich um eine Langenfelderin, die Symptome zeigt. Die Frau hatte nach Angaben des Kreises am Arbeitsplatz in Düsseldorf Kontakt zu einer erkrankten Person. Ein Abstrich wurde entnommen. Eine häusliche Quarantäne wurde vom Kreis angeordnet.

Hier der Link auf die Pressemitteilung des Kreises Mettmann:

https://www.kreis-mettmann.de/Quickmenu/Startseite/Corona-Virus-Keine-neuen-Erkrankungen-11-Verdachtsf%C3%A4lle.php?object=tx,2.1&ModID=7&FID=2023.5549.1&NavID=2023.541

Update 8. März 2020 (17.45 Uhr):

Die beiden am Samstag vermeldeten Verdachtsfälle aus Langenfeld haben sich nach Angaben des Kreises Mettmann nicht bestätigt.

Hier der Link auf die Pressemitteilung des Kreises Mettmann:

https://www.kreis-mettmann.de/Quickmenu/Startseite/Corona-Virus-F%C3%BCnf-Verdachtsf%C3%A4lle-nicht-best%C3%A4tigt.php?object=tx,2.1&ModID=7&FID=2023.5546.1&NavID=2023.541

Update 7. März 2020 (13 Uhr):

Zwei Verdachtsfälle in Langenfeld

Am Samstag ordnete der Kreis Mettmann die häusliche Quarantäne von zwei Verdachtsfällen in Langenfeld an. Es handelt sich dabei um ein Langenfelder Ehepaar, das einen Urlaub in Italien verbracht hat und aktuell geringe Symptome zeigt. Ein Abstrich wurde von beiden genommen.

Nach Angaben des Kreises sind keine Kinder betroffen. Aus diesem Grund werden aktuell keine Maßnahmen in Kitas oder Schulen getroffen.

Hier der Link auf die Pressemitteilung des Kreises vom 7.März 2020:

https://www.kreis-mettmann.de/Weitere-Themen/Gesundheit/Ansteckende-Krankheiten/Coronavirus

Update 04.03.2020:

Langenfelder Coronavirus-Verdachtsfall nicht bestätigt.

Der in Erkrath gemeldete Verdachtsfall wurde nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes positiv getestet. Damit hat der Kreis Mettmann den ersten COVID-19 Fall.

Nach Mitteilung des Kreisgesundheitsamtes des Kreises Mettmann am heutigen Mittag (13.45 Uhr) hat sich der am gestrigen Dienstag, 03. März 2020 gemeldete Coronavirus-Verdachtsfall bei einer Langenfelderin nicht bestätigt.

Aktuelle Pressemitteilungen des Kreises Mettmann gibt es hier:

https://www.kreis-mettmann.de/Weitere-Themen/Gesundheit/Ansteckende-Krankheiten/Coronavirus

Der Kreis hat zudem eine Hotline unter Tel. 02104/99 35 35 geschaltet.

Am 5. März 2020 wurde außerdem ein Diagnosezentrum in Mettmann gestartet (Infos im o.g. Link).

Die Nummer der Hotline des NRW-Gesundheitsministeriums hat sich geändert und lautet ab sofort: Tel. 0211/9119 1001

Update 3. März 2020, 17.30 Uhr:

Der Kreis Mettmann hat am Nachmittag drei Verdachtsfälle im Kreisgebiet vermeldet, darunter einen in Langenfeld. Es soll sich dabei um eine Frau, die von einer Reise aus der Lombardei zurückgekehrt war, handeln, die Symptome zeigte und gegen 15 Uhr getestet wurde. Das Ergebnis soll am morgigen Mittwoch, 4. März 2020, vorliegen.

Entgegen der Pressemitteilung des Kreises soll nach soeben telefonischer Aussage des Landrates Thomas Hendele kein Kind betroffen sein. Aus diesem Grund werden aktuell keine Maßnahmen Kita oder Schule getroffen.

Bitte beachten Sie weiterhin die Informationen der Stadt Langenfeld auf der Internetseite und auf facebook (Suchbegriff Stadt Langenfeld).

Stand (28.02.2020)

Am 25. Februar 2020 wurden die ersten nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) in Nordrhein-Westfalen gemeldet.

Stadtverwaltung bereitet sich für den „Fall der Fälle“ vor

Die Stadt Langenfeld bereitet sich in Abstimmung mit dem Kreis Mettmann vor, der mit dem Kreisgesundheitsamt für ggf. zu treffende Maßnahmen verantwortlich ist.

Aktuell noch kein bestätigter Fall im Kreisgebiet und in Langenfeld

Obwohl aktuell noch kein bestätigter Fall im Kreisgebiet oder in Langenfeld bekannt ist, finden Sie nachfolgend einige hilfreiche Internet-Links und Rufnummern für den „Fall der Fälle“, bzw. um Informationsbedarfe zu decken.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Stadtverwaltung keinerlei medizinische Einschätzungen geben kann.

Experten raten: Hände waschen, Abstand halten und Verzicht auf Händeschütteln

Wie in allen Medien vermeldet und von allen Fach-Stellen empfohlen, sind grundsätzlich folgende Maßnahmen zur Reduzierung eines Infektionsrisikos zu empfehlen:

Die Experten sind sich darüber einig, dass häufiges Händewaschen und die Vermeidung von Kontakt zu möglicher Weise Erkrankten, bzw. das Fernbleiben von größeren Menschenansammlungen besonders wichtige Schutzmaßnahmen darstellen.

Ferner wird eine Nies- und Husthygiene empfohlen: niesen oder husten Sie in Ihre Ellenbeuge, nicht in die Handflächen. Das reduziert bereits die Verbreitung von Viren. In der aktuellen Situation kann man auch ohne unhöflich zu sein, auf das Händeschütteln zur Begrüßung oder Abschied verzichten. Bei Verdachtsfällen empfiehlt es sich ferner, im direkten Kontakt zur betroffenen Person zunächst 2-3m Abstand zu halten.

Wichtige Kontaktnummern und Internetseiten
Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat eine Coronavirus-Hotline unter der Nummer (0211) 9119 1001 geschaltet.

Der Kreis Mettmann hat eine Hotline unter Tel. 02104/99 35 35 geschaltet.

Wir haben Ihnen nachfolgend aber einige wertvolle Links zusammengestellt, die auf die Seiten des Kreises Mettmann, der Bundes- und Landesgesundheitsministerien, des Robert-Koch-Institutes sowie auf weitere wertvolle Informationsportale weiterleiten (längere Ladezeiten durch häufige Zugriffe möglich).

https://www.kreis-mettmann.de/

https://www.kreis-mettmann.de/Weitere-Themen/Gesundheit/Ansteckende-Krankheiten/Coronavirus 

https://www.mags.nrw/coronavirus

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/bevoelkerungsschutz/coronavirus/coronavirus-faqs.html

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Bei nicht akuten oder nicht lebensbedrohlichen Symptomen zuerst den Hausarzt telefonisch kontaktieren
Sollten bei Ihnen Symptome auftreten, die eine Infektion mit COVID-19 in Verbindung stehen könnten (Fieber, Husten, Atemnot), rufen Sie Ihren Hausarzt an. Die niedergelassenen Ärzte bitten ihre Patienten, grundsätzlich vorher telefonisch Kontakt aufzunehmen und aus Gründen des Infektionsschutzes nicht direkt in die Praxis zu kommen.

Außerhalb der Sprechzeiten Ihres Hausarztes sind der Ärztliche Notdienst unter Tel. 116117 oder die Notfall-Praxis neben dem St. Martinus-Krankenhaus unter Tel. 02173/909999 zuständig. Auch hier ist es aus Gründen des Infektionsschutzes dringend erforderlich, zunächst vorherigen telefonischen Kontakt aufzunehmen, bevor Sie direkt die jeweilige Einrichtung aufsuchen.

Bei akuten Notfällen gilt grundsätzlich immer, den Rettungsdienst unter der bekannten Notruf-Nummer 112 anzurufen.

Informationen der Stadt Langenfeld werden im „Falle des Falles“ aktualisiert
Bitte verfolgen Sie weiter unsere ständig aktualisierten Informationen auf unserer städtischen Internetseite www.langenfeld.de, und auf der facebook-Seite der Stadt Langenfeld (Suchbegriff: Stadt Langenfeld Rhld.). Durch ein „Like“oder ein Abonnement dieser facebook-Seite erreichen Sie neue Posts am schnellsten auf ihrem Computer, Smartphone oder Tablet.