Land NRW bringt Steuererleichterungen und Soforthilfe für Flutopfer auf den Weg und richtet Nottelefon Fluthilfe ein

Veröffentlicht am: 22.07.2021

Soforthilfe des Landes NRW

Das Land NRW hat Soforthilfen für die Betroffenen der Unwetterkatastrophe auf den Weg gebracht.

Alle Infos dazu gibt es auf der Seite des Landes:

https://www.land.nrw/de/soforthilfe

Landeshilfen können bei der Stadt beantragt werden

Ab sofort können auch die in Langenfeld vom Starkregen Betroffenen der vergangenen Woche die vom Land zur Verfügung gestellten Hilfen in Anspruch nehmen.

Wie angekündigt laufen die Anträge und die Auszahlungen über die Kommunen.

Die Anträge und und die Richtlinien zu den Unterstützungsmöglichkeiten des Landes sind unten stehend im direkten Download zur Verfügung:

Antrag Soforthilfe Wirtschaft

Richtlinie Soforthilfe Wirtschaft

Antrag Soforthilfe Allgemein

Richtlinie Soforthilfe Allgemein

Die Anträge können ausgefüllt und gescannt an die E-Mail-Adresse buergermeister@langenfeld.de oder postalisch an folgende Adresse gesendet werden:

Stadt Langenfeld Rhld.
Der Bürgermeister
Frank Schneider
Konrad-Adenauer-Platz 1
40764 Langenfeld

„Das Land hat wie versprochen sehr schnell gehandelt und einen ersten Hilfsfonds aufgelegt. Alle Langenfelderinnen und Langenfelder, die von den Ereignissen der vergangenen Woche nachweislich betroffen sind, rufe ich auf, von dieser Möglichkeit der Hilfe Gebrauch zu machen“, so der Appell von Bürgermeister Frank Schneider.

Auch der Kreis Mettmann hat dazu am 22. Juli 2021 eine Pressemitteilung veröffentlicht:

Land stellt eine Million Euro bereit - Soforthilfe für die Städte im Kreis

KREIS METTMANN. Die nordrhein-westfälische Landesregierung stellt für die von der Unwetterkatastrophe betroffenen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Angehörige freier Berufe, Landwirtschaftsbetriebe und Kommunen unbürokratische und schnelle Soforthilfen in Höhe von 200 Millionen Euro bereit. Ergänzend hatte das Bundeskabinett bereits am Mittwoch beschlossen, zunächst 200 Millionen Euro Soforthilfe für die betroffenen Länder zur Verfügung zu stellen.

Auch die vom Unwetter betroffenen Städte und Kreise erhalten schnell eine erste Soforthilfe, um die durch die Wiederherrichtung der Infrastruktur – etwa in den Bereichen Energieversorgung, Wasser/Abwasser, Telekommunikation und Verkehr – oder auch durch die Räumung und Reinigung der betroffenen Gebiete entstehenden finanziellen Belastungen zu mildern.

Für den Kreis Mettmann steht zunächst eine Million Euro zur Verfügung. Da der Kreis selbst mit seiner eigenen Infrastruktur nicht maßgeblich betroffen ist, wird er die gesamte Summe abhängig vom Ausmaß der Betroffenheit an die Städte verteilen.

Kreis-Ordnungsdezernent Nils Hanheide: "Wir sind sehr dankbar für die schnelle und unbürokratische Hilfe des Landes und wollen diese nun ebenso schnell und unbürokratisch an die Städte weitergeben. In Abstimmung mit den Städten werden wir unverzüglich für eine gerechte Aufteilung sorgen."

Nottelefon Fluthilfe

Zu den Hilfsmaßnahmen hat die Landesregierung das Bürgertelefon Fluthilfe eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline beantworten grundsätzliche Fragen zum Verfahren:

0211 / 4684-4994

Montag–Freitag, 8–18 Uhr
Samstag und Sonntag, 10–16 Uhr

Steuererleichterungen

Das nordrhein-westfälische Finanzministerium hat Steuererleichterungen für Flutopfer auf den Weg gebracht. Nähere Informationen finden Sie unter

www.finanzverwaltung.nrw.de

Dazu gehören u. a. Sonderabschreibungsmöglichkeiten für den Wiederaufbau, davon profitieren Wirtschaft und Privatpersonen. Aufwendungen für die Wiederbeschaffung von Hausrat und Kleidung und für die Beseitigung von Schäden an dem eigengenutzten Wohneigentum können als außergewöhnliche Belastung berücksichtigt werden. Darüber hinaus gibt es großzügige Möglichkeiten für die Abzugsfähigkeit von Spenden. Zusätzlich sind die Finanzämter angehalten, den Bürgerinnen und Bürgern insbesondere durch die Stundung von Steuern und die Herabsetzung von Vorauszahlungen entgegenzukommen. Für die steuerlichen Hilfsmaßnahmen können sich Betroffene von der Hochwasser-Katastrophe mit den Finanzämtern vor Ort in Verbindung setzen.

Zur Pressemitteilung Finanzverwaltung NRW unter
https://www.finanzverwaltung.nrw.de/de/pressemitteilung/finanzverwaltung-nordrhein-westfalen-gewaehrt-steuerliche-entlastungen

Informationen der Landesregierung NRW:

https://www.land.nrw/

Informationen der IHK für Unternehmen:

https://www.duesseldorf.ihk.de/servicemarken/flutkatastrophe-informationen-fuer-betroffene-unternehmen-5199586

Informationen der NRW.Bank:

https://nrwbank.de/de/die-nrw-bank/dafuer-stehen-wir/unwetter-hilfe/