KAG-Schulgelände wird zum „Wildbienenhotspot“

Veröffentlicht am: 02.09.2021

Bei der feierlichen Eröffnung des Insekten-Hotels dabei: Dr. Stephan Wippermann-Janda (Schulleiter des Konrad-Adenauer-Gymnasiums), Sabine Janclas (Leitung des Referates Umwelt, Verkehr, Tiefbau), Thomas Küppers (Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung), Jürgen Schwandt (Firma Wildbienenglück), davor Axel Krause (Leiter der Umwelt-AG am KAG), Verena Wagner (verantwortlich für das Projekt „Langenfeld summt“), Wolfgang Ulrich (Firma Wildbienenglück) und Bürgermeister Frank Schneider. Die Schüler der Umwelt-AG (von links): Julia, Luzie, Mara, Fabian und Lara.

Was im letzten Herbst begonnen hat, wird nun fortgesetzt: Auf dem Gelände des Konrad-Adenauer-Gymnasiums werden bald noch mehr Insekten wertvolle Nahrung und Lebensraum finden.

Cornelis Hemmer, Gründer der "Stiftung für Mensch und Umwelt" sowie der Initiative "Deutschland summt!", hat ein besonderes Geschenk ermöglicht, das die Firma Wildbienenglück und das Klimaschutzteam jetzt offiziell überreichten: ein großes Wildbienenhotel.

„Die Stadt Langenfeld ist seit ihrem Beitritt zu unserer Initiative ‚Deutschland summt‘ in 2018 kontinuierlich eine der aktivsten Kommunen in unserem Netzwerk“, schreibt Cornelis Hemmer in seinem Grußwort, da er leider aufgrund des Bahnstreiks nicht persönlich an der Übergabe teilnehmen konnte. „Dieses besondere Engagement möchten wir wertschätzen und uns für den wichtigen Beitrag, das Insektensterben gemeinsam aufzuhalten, bedanken.“

Die Schülerinnen und Schülern der Umwelt AG unterstützen außerdem tatkräftig bei der Anlage weiterer Blühflächen auf dem Schulgelände. „Gesät wird eine Mischung zur Anlage einer Blumenwiese. Sie beinhaltet heimische Wildkräuter und -gräser und wird zweimal im Jahr gemäht werden. Nur so kann sich Artenreichtum entwickeln und erhalten bleiben“, erläutert Verena Wagner, die das Projekt Langenfeld summt koordiniert.

Auch Sabine Janclas, Leiterin des Referates Umwelt, Verkehr, Tiefbau und Bürgermeister Frank Schneider sind begeistert vom Engagement aller Beteiligten und hoffen auf den Nachahm-Effekt, der durch eine solche Aktion erzielt werden kann.

Hintergrund und Informationen zur Nisthilfe:

Die Stiftung für Mensch und Umwelt hat vor elf Jahren die Initiative „Deutschland summt! – Wir tun was für Bienen“ geschaffen. Eine der wichtigsten Vorhaben ist, die Biodiversität in den Städten und Landkreisen zu befördern. Neben Informationen zum Schutz der Tier- und Pflanzenarten sowie ihrer Lebensräume unterstützt die Stiftung auch kleinere Projekte, wie zum Beispiel das Aufstellen von Wildbienennisthilfen und Info-Tafeln.

Jeder darf und jeder kann etwas für die Bienen & Co. tun. Nisthilfen aufzustellen, sind eine Möglichkeit. Gut gemacht, schaffen Sie Nistraum für etwa 20 bis 30 Arten.

Daten zur aufgestellten Wildbienennisthilfe

  • Größe: Höhe 200 cm, Breite 100 cm, Tiefe 45 cm mit Dach
  • Materialien: Rahmen aus Fichtenholz, Klötzchen mit Bohrlöchern aus Buchenholz und Schilfhalme mit Durchmessern zwischen 2 und 9 Millimetern.
  • Nisthilfe wird mit verzinkten H-Trägern im Boden einbetoniert.
  • Dach besteht aus Fichtenholz und Weißblech (Verwitterungsschutz).
  • Vorderseite ist mit verzinktem Draht versehen, um Vogelfraß zu verhindern.
  • Auf der Rückseite ist eine Informationstafel aus Dibond verschraubt.
  • Gesamtgewicht (ohne Beton): ca. 80 Kilogramm
  • Hersteller: WildbienenGlück GmbH aus Langenzenn (LK Fürth).

Sponsor: "Deutschland summt!", eine Initiative der Stiftung für Mensch und Umwelt, Berlin Kontaktperson: Cornelis Hemmer, Leiter der Stiftung, Tel.: 0800 5018000

Mehr Informationen unter: www.deutschland-summt.de und www.langenfeld-summt.de.