Kinder, Eltern und Lehrerschaft in die Schulwegplanung eingebunden

Veröffentlicht am: 24.06.2022
Der Bezirksbeamte PHK Stefan Wienecke mit Kindern aus Berghausen bei der Beteiligung zur Schulwegplanung vor Ort.

Wo fühlt ihr euch unsicher? Wo sind Gehwege zu schmal? Wo habt ihr Probleme beim Queren der Straße? Gibt es ausreichend Parkplätze für Roller und Fahrräder? Welche Stellen gefallen euch sehr gut entlang eurer Schulwege?

Diesen Fragen widmeten sich vor den Ferien Grundschulkinder der Paulus-Schule und der Grundschule Am Brückentor als tägliche Schulweg-Experten.

Die Kinder zeigten Denis Kynast aus dem Verkehrsreferat der Stadt Langenfeld, dem Langenfelder Bezirksbeamten der Kreispolizei Mettmann, PHK Stefan Wienecke sowie Matthias Reintjes und Mark Schwalm vom beauftragten Planungsbüro „mobildenker GmbH“ viele der für sie kritischen Stellen im Umfeld ihrer Schulen.

Sie führten teilweise schlechte Sicht durch parkende Autos, schmale Gehwege oder fehlende Abstellmöglichkeiten für Roller und Fahrräder an.

Darüber hinaus wurden vor Ort die Grünphasen-Zeiten an Ampeln und Breiten von Wegen gemessen. Die Ergebnisse hielten die Kinder auf eigenen Plänen und mit Fotos fest.

Die Beteiligung der Kinder stellt einen wichtigen Baustein im Zuge des Projektes der Schulwegeplanung für die Stadt Langenfeld dar. Ziel des Projektes ist es, Problemstellen entlang der Schulwege zu analysieren und Verbesserungsmaßnahmen zu definieren.

Neben der Infrastruktur stehen auch Verbesserungen bei der Kommunikation und der Öffentlichkeitsarbeit im Fokus. Zudem sollen für alle Grundschulen in Langenfeld Schulwegepläne erstellt werden, auf denen Kinder wie Eltern die besten und sichersten Schulwege finden sollen.

Neben der Beteiligung der Kinder wurden auch deren Eltern sowie alle Lehrerinnen und Lehrer zur Thematik befragt. Die Beteiligungsphase, mit der Stadtverwaltung und Planungsbüro sehr zufrieden sind, ist nun abgeschlossen.

Während sich Kinder, Eltern und Lehrerschaft nun auf die Ferien freuen dürfen, geht die Planungsarbeit in die nächste Phase, um die gesammelten Ergebnisse und Erfahrungsberichte in das Schulwegplanung münden zu lassen, die zu Beginn des kommenden Jahres fertig gestellt sein soll.