Stellungnahme der Stadt: Kein Verbot von Martinszügen

Veröffentlicht am: 25.10.2021

In den letzten Tagen erreichten die Stadtverwaltung über die Medien Anfragen und Anmerkungen zu den in Langenfeld ausbleibenden Martinszügen in der vor der Pandemie gewohnten Form.

Wir möchten nachfolgend wie schon in den Medien geäußert und richtig dargestellt den Sachverhalt rund um die Martinszüge in Langenfeld und vor dem Hintergrund der andauernden Pandemie beleuchten:

Abstimmung der Schulen und Kitas
Bereits im Sommer hatten sich die Leitungen der Langenfelder Schulen und der Kindertageseinrichtungen untereinander darauf verständigt, die diesjährigen Martins-Umzüge ein weiteres Jahr nicht in traditioneller Form stattfinden zu lassen, sondern in reduzierter Weise durchzuführen und teilweise auf einrichtungs- und schulinterne Events zu beschränken. Die Stadt war über diese Entscheidung informiert und trägt sie mit.

Kein Verbot von Martinszügen durch die Stadtverwaltung
Die Stadtverwaltung Langenfeld hat kein Verbot von Martinszügen ausgesprochen und wird auch kein Verbot aussprechen, solange die aktuellen Verordnungen Martinszüge ermöglichen. Ein Verbot wurde und wird vor diesem Hintergrund weder aus den Reihen des Fachbereiches Jugend, Schule und Sport (Schulträger und Träger von 12 städtischen Kitas), noch durch das Ordnungsamt ausgesprochen, sofern die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen erfüllt sind (Verkehrssituation), die bereits vor der Pandemie galten. Die in einigen Elternmails geäußerte Information, dass das Ordnungsamt Martinszüge verboten hat, ist falsch.

Grundsätzliche Möglichkeit für Martinszüge vorhanden
Es gibt die Möglichkeit, Martinszüge zu organisieren. Wie erwähnt, ist die Stadtverwaltung dann mit dem Ordnungsamt in der Genehmigung der Sicherheitsmaßnahmen und als Begleitung involviert.

Kein zentraler Martinszug in Langenfeld
In Langenfeld sind die Martinszüge nicht wie in anderen Städten in der Verantwortung der Verwaltung oder privat organisierter Komitees, sondern in der Hand der Schulen und Kindertageseinrichtungen, es gibt keinen zentral durch die Stadtverwaltung organisierten Martinszug. Diese Praxis wurde auch schon vor der Corona-Pandemie gelebt. Häufig hatten sich benachbarte Schulen und/oder Kitas dabei in standortbezogenen Kooperationen organisiert.