Umweltpreis: Bürgermeister zeichnet Heinz und Claus Schiefer aus

Veröffentlicht am: 16.06.2021

Bürgermeister Frank Schneider (links) überreicht die Umweltpreis-Urkunde an Heinz Schiefer (rechts), der sich zusammen mit seinem Bruder Claus gegen den Bau und Betrieb der CO-Pipeline eingesetzt hat.

Schon im April dieses Jahrs ehrte die Stadt Langenfeld die Gewinnerinnen und Gewinner des Umweltpreises. Normalerweise übergibt Bürgermeister Frank Schneider den Preis im Rahmen des Neujahrsempfanges und zeichnet damit Menschen für ihr besonderes Engagement im Umwelt- und Klimaschutz aus. Aufgrund der anhaltenden Pandemie-Lage war dies nicht möglich.

Der Planungs-, Umwelt-, und Klimaausschuss hatte am 25. November die beiden Gewinnerinnen und Gewinner des Klimapreises ausgewählt ­ – das Seniorenzentrum St. Martinus und die Gebrüder Schiefer. Beide erhielten jeweils 500 Euro Preisgeld des insgesamt mit 1.000 Euro dotierten Preises.

Das Seniorenzentrum St. Martinus hat durch sein kontinuierliches Engagement und die vielfältigen Projekte im Bienen- und Klimaschutz sowie deren generationsübergreifender Umsetzung einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz in Langenfeld geleistet.

Neben der Anlage einer Streuobstwiese und der Ansiedlung von Bienenvölkern mit Unterstützung eines Kindergartens bei der Gestaltung der Bienenstöcke wurden auch energetische Maßnahmen wie die Umstellung der Beleuchtung in der Einrichtung umgesetzt.

Das Seniorenzentrum St. Martinus konnte die Urkunde schon am 20. April an der Wasserburg Haus Graven in Empfang nehmen. Nach gesunkenen Inzidenz-Werten konnte dann am 16. Juni auch Heinz Schiefer den Preis am Langenfelder Rathaus in Empfang nehmen.

„Die Brüder Heinz und Claus Schiefer haben durch ihr Engagement gegen den Bau und den Betrieb der CO-Pipeline bereits seit 13 Jahren einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz im Sinne des ‚Schutzgutes Mensch‘ geleistet“, lobt Bürgermeister Frank Schneider. „Da die Stadt nicht als Kläger gegen das Vorhaben befugt war, haben sich die Brüder bereit erklärt, als Privatkläger gegen die CO-Pipeline aufzutreten und damit auch die Gemeinwohlinteressen der Stadt Langenfeld, des Kreises Mettmann und weiterer Anrainerstädte zu vertreten.“

Einer der Brüder Schiefer erbrachte für das Verfahren beruflich bedingtes Fachwissen, durch das für das Klageverfahren wichtige Sachverhalte gewonnen werden konnten. Der Aufwand für diese Bemühungen beläuft sich auf mehr als 1.000 Arbeitsstunden.

„Vor der Übergabe der Urkunde konnten wir unser gemeinsames Engagement gegen die CO-Pipeline der letzten 14 Jahre Revue passieren lassen“, erzählt Bürgermeister Frank Schneider vom Treffen mit Herrn Heinz Schiefer und ergänzt: „Die Stadt Langenfeld, aber auch alle anderen betroffenen Anrainer und Menschen profitieren von diesem Engagement. Dafür gebührt den Brüdern Heinz und Klaus Schiefer unser Dank“.