Wiese im Freizeitpark wird naturnah umgestaltet

Veröffentlicht am: 17.11.2021

Auf dem Foto von links: Frank Klarmann (Vorstand Bür-gerverein Langfort), Marion Schwartzkopff (Vorstand Bürgerverein Langfort), Manuel Daun (SGL-Handball-Jugend), Verena Wagner (Klimaschutz-Team der Stadt), Michael Hungenberg (NABU Langenfeld), Bürgermeister Frank Schneider sowie das Ehepaar Bartholomäus und Saskia Smela mit Söhnchen Theo (6 Wo-chen) im Kinderwagen. Auf dem Foto von links: Jens Höllmann (Betriebshof, Freizeitpark), Thomas Küppers (Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung), Patrick Sahm (stellvertretender Referatsleiter des Betriebshofes), Verena Wagner (Klimaschutz-Team der Stadt), Sabine Janclas (Leiterin des Referates Umwelt, Verkehr, Tiefbau), Marion Schwartzkopff (Vorstand Bürgerverein Langfort) und Bartholomäus Smela.
Als Marion Schwartzkopff vom Vorstand des Bürgervereins Langfort e.V. im Frühling dieses Jahres eine Anfrage an die Stadt Langenfeld richtete, in der sie zahlreiche Ideen zur naturnahen Gestaltung einer Fläche im Freizeitpark vorschlug, waren Betriebshof und Klimaschutzteam gleichermaßen begeistert.

„Nichts entspricht mehr dem Grundgedanken unseres Projektes ‚Langenfeld summt‘, als gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt daran zu arbeiten, dem Artensterben entgegenzuwirken“, so Verena Wagner, die das seit 2018 bestehende Projekt „Langenfeld-summt“ betreut.

In einem gemeinsamen vor Ort-Termin mit dem Betriebshof, dem Klimaschutzteam, dem Bürgerverein und dem Ehepaar Hungenberg vom NABU, die ebenfalls ihre Erfahrungen einbrachten, wurden erste Pläne geschmiedet.

Eine Blumenwiese mit Obstbäumen, eine Totholzhecke und Hochbeete zur Bepflanzung sollten entstehen. Weitere Ideen wie eine Steinmauer, ein Insektenhotel und mehr wurden diskutiert.

„Die Aktionen sind perspektivisch Generationen-übergreifend angelegt“, erläutert Marion Schwartzkopff. „Verschiedene Kitas möchten sich beteiligen, auch die Bewohnerinnen und Bewohner des angrenzenden Karl-Schröder-Hauses der AWO freuen sich bereits darauf, mitzuwirken und auf diese Weise ihr Wissen an Kinder weitergeben zu können.“

Ziel der Gestaltung sei es, jungen Menschen die oft fehlende Erfahrung von Natur und deren Kreislauf im jahreszeitlichen Wechsel zu ermöglichen. Im Frühjahr wird gemeinsam gesät werden, im Frühsommer und Herbst die Wiese gemäht und Obst und Gemüse geerntet werden können.

„Die Lebensräume, die wir gemeinsam schaffen, werden aber auch für Pflanzen und Tiere wertvolle Rückzugsorte und Nahrungsspender, die in unserer Landschaft zunehmend seltener werden, sein“, erläutert Sabine Janclas, die Leiterin des Referates Umwelt, Verkehr, Tiefbau.

Auch Bürgermeister Frank Schneider und Thomas Küppers, der Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, sind begeistert vom gemeinsamen Projekt.

Vier der fünf Obstbäume alter Sorten wurden von der Handball-Jugend der Sportgemeinschaft Langenfeld (SGL), ein Apfelbaum vom Ehepaar Smela anlässlich der Geburt ihres Sohnes gespendet.

Manuel Daun freut sich, dass beim zweiwöchigen Sponsorenlauf von 160 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen der SGL-Handball-Jugend, die er trainiert, im Frühjahr die stattliche Summe von 3.800 Euro zusammengekommen ist. Zusätzlich zu den Obstbäumen im Freizeitpark wird die großzügige Spende für das Anpflanzen von weiteren sechs künftigen Schattenspendern auf dem Gelände des Freibades verwendet werden.

Neben der Pflanzung der Obstbäume wurde zum Auftakt des Projektes auch eine Blumenwiese angelegt. Des Weiteren wird in den nächsten Tagen eine Totholzhecke entlang des angrenzenden Gehölzes angelegt werden und so künftig als Überwinterungshabitat für Kleintiere dienen.

Wer mitmachen möchte, kann sich gerne beim Bürgerverein Langfort melden per E-Mail info@bv-langenfeld.de oder telefonisch unter 0157 35345687.