Zuschüsse für eine breite Palette an Klimaschutztechnologien

Veröffentlicht am: 07.09.2021
Jens Hecker, Leiter der Langenfelder Energiebewratung, informiert, über das neu aufgelegte Landesförderprogramm „proges.nrw – Klimaschutztechnik“.

Jens Hecker, Leiter der Langenfelder Energieberatung, informiert, dass ab sofort das neu aufgelegte Landesförderprogramm „proges.nrw – Klimaschutztechnik“ Zuschüsse für eine breite Palette an Klimaschutztechnologien bietet. Auch Haus-Eigentümerinnen und -Eigentümer, die klimafreundliche Technologien nutzen wollen, können wieder Zuschüsse beantragen. Das hat das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) gemeldet.

Das Förderprogramm „progres.nrw – Markteinführung“ wurde intensiv überarbeitet und um diverse Fördergegenstände ergänzt, um unter dem neuen Namen „progres.nrw – Klimaschutztechnik“ weitergeführt zu werden. Ziel des Förderprogramms ist es, die Nutzung innovativer und klimafreundlicher Technologien noch weiter voranzubringen als in den Jahren zuvor.

„Neben den bekannten Fördergegenständen wie stationäre elektrische Batteriespeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage oder thermischen Solaranlagen für die Gebäudeversorgung werden nun auch Steuereinrichtungen für den Betrieb von Wärmepumpen in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage gefördert“, so Jens Hecker. „Auch Zuschüsse für den Austausch bestehender elektrischer Speicherheizungen in Verbindung mit der Installation einer Erneuerbaren-Energien-Heizungsanlage schaffen Anreize für Haus-Eigentümerinnen und -Eigentümer, in die richtigen Technologien zu investieren und das Land nachhaltig zu modernisieren und klimafreundlich weiterzuentwickeln.“

Jens Hecker erklärt: „So wird in Zukunft ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduktion der CO2-Emissionen in Nordrhein-Westfalen geleistet.“ Seit Jahresbeginn wurden im Vorgängerprogramm „progres.nrw – Markteinführung“ mehr als 18.000 Zuwendungsbescheide mit einer Fördersumme von 30,5 Millionen Euro bewilligt. Rund 22 Millionen Euro gingen allein in die Förderung von Batteriespeichern in Kombination mit Photovoltaik, mit jeweils knapp zwei Millionen Euro förderte das Land Lüftungsanlagen und Geothermie. Anträge für das Programm können ab sofort bei der Bezirksregierung in Arnsberg gestellt werden.

Alle Informationen zum Förderprogramm erhalten Interessierte auf der Seite der Bezirksregierung Arnsberg: https://www.bra.nrw.de/energie-bergbau/foerderinstrumente-fuer-die-energiewende oder telefonisch unter der Nummer 02931 82-0.