Gemeinsames Jahresprogramm 2020 des Arbeitskreises "Leben im Stadtteil"

Veröffentlicht am: 06.01.2020

Die Stadt Langenfeld arbeitet im Bereich der Stadtteilarbeit eng mit den Senioreneinrichtungen zusammen. Im gemeinsamen Arbeitskreis „Leben im Stadtteil“ haben die insgesamt 14 Einrichtungen bereits letztes Jahr ein eigenes Jahresprogramm umgesetzt. Dazu zählten u. a. die Einrichtung der i-Punkte als Informationsstellen für Senioren in den Stadtteilen und die Durchführung der fünf Bürgerwerkstätten, die in der Bürgerschaft auf große Resonanz gestoßen sind. In 2020 will der Arbeitskreis die gute Zusammenarbeit nun fortführen und hat dazu eine weitere gemeinsame Vereinbarung unterschrieben.

Marion Prell, 1. Beigeordnete der Stadt Langenfeld, betont die bürgernahe Stadtteilentwicklung als zentrales Ziel des Arbeitskreises. „Wir werden die vielen guten Anregungen aus den Bürgerwerkstätten aufgreifen und in Projektgruppen zusammen mit den Bürger/innen an den Kernaufgaben weiterarbeiten.“ So wurde bereits im letzten halben Jahr zusammen mit dem DRK-Treffpunkt Lebenslust, der Katholischen Kirche und dem Seniorenzentrum Pro Talis ein Bürgertreff in Berghausen gegründet, der ab dem 14. Januar immer dienstags ab 15 Uhr im Pfarrheim an der Treibstraße stattfindet. In Mitte und Immigrath wird das Thema Wohnen im Alter mit Vorträgen und Diskussionen gemeinsam mit der AWO und dem CBT weiter vorangetrieben. In Richrath haben die Bürger/innen sich beim Auftakttreffen zusammen mit dem Seniorentreff Richrath e.V. und dem St. Martinus Seniorenzentrum vorgenommen, die vielen Angebote, die es im Stadtteil für die ältere und alte Bevölkerung gibt, noch besser an den Mann und die Frau zu bringen. In 2019 werden die gegründeten Projektgruppen gemeinsam mit den Kooperationspartnern in den Stadtteilen weitergeführt und in Reusrath und Wiescheid gestartet. Hier wünschten sich die Teilnehmenden vor allem Möglichkeiten der Begegnung. Bei den Auftakttreffen soll die Idee mit möglichst vielen interessierten Bürger/innen und der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde konkretisiert werden. Alle Interessierten sind eingeladen, unverbindlich an den Treffen teilzunehmen und sich gerne einzubringen (Termine in der Box). Bitte melden Sie sich dafür kostenlos bei der Koordinatorin für die Stadtteilarbeit, Mona Ende, unter 02173-794 2150 oder mona.ende@langenfeld.de an.

Nicht nur die Bürgergruppen werden 2020 im gemeinsamen Jahresprogramm fortgeführt, auch die gestarteten i-Punkte sollen durch eine intensive Begleitung der Ehrenamtlichen und eine noch stärkere Öffentlichkeitsarbeit unterstützt werden. In Langenfeld können Senior/innen und ihre Angehörige sich Informationen rund um das Thema Älter werden bei den insgesamt neun i-Punkten in allen Stadtteilen auf kurzem Weg holen. Die Ehrenamtlichen bieten auch Beratungen an und vermitteln bei spezifischen Anliegen gerne an die zuständigen Stellen weiter.

Als drittes Projekt verteilt der Arbeitskreis „Leben im Stadtteil“ wieder Geburtstagsgeschenke, diesmal an alle Senioren, die dieses Jahr 80 Jahre alt werden. Mit dem bereits seit 2019 bekannten „Langenfelder Bonusheft“ können die Beschenkten die Einrichtungen (besser) kennen lernen, z. B. mit einem Gutschein für einen kostenlosen Eisbecher im AWO Karl-Schröder-Haus oder ein Mittagessen in der Cafeteria der LVR-Klinik. Die Mitglieder des Arbeitskreises zeigten sich erfreut, durch die Projekte die vielen Angebote und Unterstützungsstrukturen für Senioren noch sichtbarer machen zu können und sich für ein gutes Leben in den Stadtteilen einzusetzen.

Termine der Projektgruppen

„Begegnungstreff in Berghausen“
Immer dienstags ab 15 Uhr (ab dem 14. Januar) und mit der Stadt am 12. März um 18 Uhr im Pfarrsaal, Treibstr. 25

 „Begegnungsort in Reusrath“
30. Januar um 18 Uhr im Gemeindesaal, Trompeterstr. 42

„Begegnungsort in Wiescheid“
6. Februar um 18 Uhr im Pfarrsaal, Kirchstraße 39

„Wohnen im Alter“ in Mitte und Immigrath
12. Februar um 18:30 Uhr im AWO Café am Wald, Langfort 3

„Richrath in Kontakt“
18. Februar um 18 Uhr im Seniorenzentrum St. Martinus, Martin-Buber-Str. 2