Hobelmuseum

Adresse:

Hobelmuseum Gerhard Schmitz

Hobelmuseum Das Privatmuseum zeigt mehr als 20.000 Holzhandwerkzeuge aus über 40 Berufen. Viele  Arbeitsgeräte von Berufen, die man nur noch vom Hörensagen kennt, wie Stellmacher oder Küfer, sind hier der Nachwelt erhalten. Auf 200 qm Ausstellungsfläche sind Hobel mit drei Eisen, Nut- und Federhobel zur Bearbeitung von Fußbodenbrettern, Schäfte für Gewehrkolben, Beile, Äxte und vieles andere zu sehen. Zu den wertvollsten Stücken zählt ein Hobel mit Drachenkopf aus dem Jahre 1837. Die Bandbreite der Ausstellungsstücke reicht vom 5 cm langen Geigenbauhobel bis zum 1,8 m langen Küferhobel. Führung nach Vereinbarung.

Straße:
Hansastraße 11
PLZ/Ort:
40764 Langenfeld

Herr Gerhard Schmitz
02173/13018
02173/14571
0176/88682173


Ansprechpartner:

 



Beschreibung:

Im Jahr 1969 legte der Langenfelder Gerhard Schmitz mit dem Erwerb von 30 Hobeln den Grundstock für eine außergewöhnliche Sammlung von Holzwerkzeugen.

In seinem Privatmuseum hat Gerhard Schmitz inzwischen mehr als 20.000 Holzwerkzeuge aus 60 Handwerksberufen und aus mehr als 50 Ländern zusammengetragen. Zu den wertvollsten Stücken seiner Sammlung dürften wohl ein Hobel mit Drachenkopf aus dem Jahre 1837 und ein nur 5 cm großer Geigenhobel aus dem Jahr 1693 zählen. Aber auch Werkzeuge aus der Stein- und Bronzezeit, wie syrische und keltische Beilklingen, sind in diesem Privatmuseum zu sehen

Gerhard Schmitz Sammelleidenschaften und die Motivation, der Nachwelt die Handwerkskunst des vormaschinellen Zeitalters zu erhalten, liegt in seiner Familiengeschichte begründet. Die Familie schmitz war über fünf Generationen hinweg im Holzhandwerk tätig.

1956 fand Gerhard Schmitz bei Aufräumarbeiten in der familieneigenen Schreinerei zahlreiche alte Werkzeuge. Er bewahrte Sie auf, um sie  zu einem späteren Zeitpunkt auszustellen. 1966 brannte jedoch die Schreinerei in Folge eines Blitzschlages ab – und mit Ihr die aufbewahrten Holzhandwerkzeuge. Die 1969 neu aufgenommene und liebevoll gestaltete Sammlung ist heute im Hobelmuseum zu besichtigen.

Fachliteratur und Videodokumentationen über zum Teil längst ausgestorbene Handwerksberufe und die Handwerkskunst rund um das Arbeitsmaterial Holz lassen beim Interessierten Museumsbesucher keine Fragen offen. 

Öffnungszeiten:
Das Hobelmuseum ist ein reines Privatmuseum. Besichtigungen sind daher nur beui vorheriger Terminvereinbarung mit Herrn Schmitz möglich.
Herr Schmitz behält sich vor, jede Besuchergruppe selber durch sein Museum zu führen

Eintritt:
5,00 € pro Person mit Kaffee und Gebäck

 
 
Hobelmuseum
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