Programmkino im Schaustall + ausgewählte Filme im Rex

Für Filmfreunde immer der richtige Ort: das Programmkino im Schaustall mit ausgewählten Arthouse-Filmen. Diesmal etwa mit "Parasiten", "Systemsprenger" und "The Irishman". Und im FrauenFilmForum und bei der Lebenslust im Rex gibt es u.a. die "Late Night" und "Gut gegen Nordwind".

Downton Abbey: Nach dem Brexit kommt „Downton Abbey“, der Kinofilm, als Fortsetzung der beliebten, ach so britischen TV Serie gleichen Namens. 2015 ging die Serie mit einem für alle höchst befriedigenden Happy End nach sechs Staffeln in Rente. Doch mit viel Witz, Charme und Stil wird das historische Ensemble-Drama stimmig weitererzählt. Als sich 1927 der englische König George V. samt Gefolge in den Herrschaftssitz der Adelsfamilie Crawley einlädt, sind dort nicht nur die Bediensteten in heller Aufregung. Spitzzüngig-ironisches Gesellschaftsporträt einer glücklicherweise untergegangenen Epoche.

Donnerstag, 14.November, Freitag 15.November, je 20 Uhr, € 6,- / € 5,- erm.

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Systemsprenger: Im Fachjargon steht der Begriff Systemsprenger nicht etwa für einen Feind des Gesetzes, sondern für ein Kind, das derart außer Kontrolle geraten ist, dass es das für solche Fälle gedachte System aus Jugendamt, Wohngruppen und Schulbegleitern schlichtweg sprengt. Die neunjährigen Benni ist durch ein früh erlittenes Trauma kaum zu bändigen. Sie hasst es, im Gesicht berührt zu werden, die Schwäche wird von anderen Kindern ausgenutzt, regelmäßig kommt es zu aggressiven Ausbrüchen der sonst liebenswerten und harmlosen Benni. Das Spielfilmdebüt von Nora Fingscheidt ist kein trockener Problemfilm, sondern ein mitreißendes, berührendes Leinwand-Drama, in der das Publikum die Machtlosigkeit aller Beteiligten am eigenen Körper zu spüren bekommt.

Freitag, 22.November. Samstag, 23.November, je 20 Uhr, € 6,- / € 5,- erm.

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Parasite: Der Gewinnerfilm der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes ist eine brillant inszenierte, lustige wie bitterböse Tragikomödie aus Korea. Die Familie Ki lebt buchstäblich ganz unten, ihre Wohnung im Tiefparterre ist schimmelig und voller Müll. Vater und Mutter arbeitslos, die fast erwachsenen Kinder machen Gelegenheitsjobs. Ein Freund vermittelt dem Sohn eine Stelle als Nachhilfelehrer für die Tochter der reichen, mondänen, sympathischen Familie Park am anderen, höheren Ende der Stadt. Anfang der titelgebenden, parasitären Beziehung der Familien. Durch Denunziation und Intrigen gelingt es der armen Familie Ki, alle Jobs der Hausangestellten der Parks zu übernehmen. Papa wird Chauffeur, Mama gibt die Hausdame und die Tochter spielt Kunsterzieherin für den reichen Sohnemann. Doch an einem Abend im modernen Designerhaus der Parks, die gerade einen Ausflug machen, geschehen merkwürdig Dinge. Was folgt darf/soll nicht verraten werden, so die eindringliche Bitte des renommierten Regisseurs Bong Joon-ho („Snowpiercer“), der wir natürlich nachkommen. Nur so viel, es kommt zu einer Art Klassenkampf, der absurd wie brutal ist, trotzdem ungemein unterhaltsam, und der Regisseur hat eine Mission. Zehn Millionen Südkoreaner und zwei Millionen Franzosen waren im Kino begeistert.

Freitag, 29. November, Samstag 30.11. je 20 Uhr, € 6,- / € 5,- erm.

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Der Kurzfilmtag mit dem Programm: Mensch Meier. Echt jetzt?: Am kürzesten Tag des Jahres gibt es wieder den Kurzfilmtag, na ja bei uns abends. Acht lustige und spannende, internationale, prämierte Kurzfilme sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Hier ein kurzer Überblick zu den Inhalten. Was wäre, wenn du im Skiurlaub der Freundin auf einer wilden Hüttenparty den Heiratsantrag machst, wenn du am letzten Arbeitstag vor den Ferien im Büro eingeschlossen wirst, wenn du deiner Mutter die Politkarriere versaust. Mensch Meier! Echt jetzt. Du sitzt im Trojanischen Pferd und traust dich nicht raus, musst bei einer Polizeiverhaftung Rechenschaft ablegen, und dann sind da auch noch Katze und Kanarienvogel allein zu Haus!

Samstag 21. Dezember, 20 Uhr, € 6,- / € 5,- erm.

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The Irishman: Nach den kurzen Filmen kommt jetzt ein ganz langer. Mit über drei Stunden Laufzeit hat Martin Scorsese ein meisterhaftes Mafia-Epos mit „The Irishman“ geschaffen. Vergessen Sie bitte die Streaming-Plattform, auf der dieser Film Ende November versendet wird. Solche Filme sind für die große Leinwand im Kino, auf der Mattscheibe sehen Sie nur die Hälfte, geben Sie sich damit nicht mit zufrieden. Regie-Legende Martin Scorsese verfilmt die wahre Geschichte des Mafia-Killers Frank „The Irishman“ Sheeran. Die Handlung basiert auf dem Buch „I Heard You Paint Houses“, für das der Schriftsteller Charles Brandt zahlreiche Interviews mit dem echten Sheeran geführt hat, bevor dieser im Jahr 2003 starb. Sheeran behauptet in dem Buch, für den bis heute ungeklärten Mord an Jimmy Hoffa verantwortlich zu sein. Außerdem erzählt der Sohn eines Iren und einer schwedischen Mutter, wie er zur Mafia kam. Neben Robert De Niro spielen alle alten Scorsese „Haudegen“ aus früheren Filmen mit, so sind auch Al Pacino, Joe Pesci und Harvey Keitel mit von der Partie. Sie alle verkörpern ihre Figuren über einen Zeitraum von 40 Jahren, Dank digitaler Technik sehen wir sie so auch als junge Männer wieder. Doch das ist nur ein Nebeneffekt der unglaublichen, packenden Story und Inszenierung 

Aufgrund der Länge beginnen die seltenen Kinovorstellungen dieses Meisterwerks bereits um 19 Uhr! 

Samstag, 28.Dezember, 29. Dezember, je 19 Uhr, € 6,- / € 5,- erm.

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A Rainy Day in New York: Bei einem Film kauft die Streaming-Plattform für 100 Millionen dem Filmstudio die Verwertungsrechte ab, und bei diesem Film wollte eine andere Plattform ihn nicht veröffentlichen. Jetzt kommt „A Rainy Day in New York“ mit über einem Jahr verspätet in die Kinos. Schön, wenn die „Spekulationsobjekte“ von ein paar Medienkonzernen dann doch noch bei uns das Licht der Leinwand erblicken dürfen. Mit viel Charme und Charisma spielt Jungstar Timothée Chalamet („Call Me By Your Name“) neben einem Starensemble von Jude Law, Liev Schreiber, Elle Fanning, Selena Gomez in der „neuen“ melancholischen Liebeskomödie von Woody Allen. Eigentlich sollte es für das junge College-Paar Ashleigh und Gatsby nur ein romantisches Wochenende in New York werden, doch dann kommt es anders als geplant. Ashleigh hat noch einen Auftrag für die College-Zeitung zu erfüllen: Sie soll den berühmten Regisseur Roland Pollard interviewen. Dabei lernt sie noch Drehbuchautor Ted Davidoff sowie Filmstar Francisco Vega kennen und erfährt mehr über die drei Männer, als sie eigentlich wissen wollte. Währenddessen streunt Gatsby ziellos durch seine Heimatstadt und trifft unter anderem Chan, die zu einer attraktiven Frau herangewachsene, kleine Schwester einer Ex-Freundin. Doch Ashleigh verpasst er durch allerlei Zufälle an diesem Wochenende immer wieder. Nix Neues im Allen-Kosmos, trotzdem sehenswert, unterhaltsam und ungemein kurzweilig.

Donnerstag, 23.Januar, Freitag 24.Januar, je 20 Uhr, € 6,- / € 5,- erm.

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FrauenFilmForum 

In Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Langenfeld im

REX-Kino, Hauptstr. 122, Eintritt jeweils € 6,50 (inkl. 1 Glas Sekt oder Selters)

Mittwoch, 20. November, 20 Uhr

Late Night, USA 2019 von Nisha Ganatra mit Emma Thompson

Mittwoch, 18. Dezember, 20 Uhr

Gut gegen Nordwind, Deutschland 2019 von Vanessa Jopp mit Nora Tschirner, Alexander Fehling

Programmkino LebensLust

In Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Langenfeld im

REX-Kino, Hauptstr. 122, Eintritt jeweils € 5,50

Sonntag, 17. November, 14.30 Uhr

Das zweite Leben des Monsieur Alain, Frankreich 2019 von Hervé Mimran

Sonntag, 15. Dezember, 14.30 Uhr

Ich war noch niemals in New York, Deutschland 2019 von Philipp Stölzl mit Heike Makatsch 





Veranstalter:

Straße:
Hauptstraße 129
PLZ/Ort:
40764 Langenfeld


Termine:

Die Veranstaltung findet an 8 Terminen im Zeitraum vom 15.12.2019 bis zum 24.01.2020 statt.

Alle Termine anzeigen





Veranstaltungsort:

Schaustall
Straße:
Winkelsweg 38
PLZ/Ort:
40764 Langenfeld








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