Solarenergie weiterhin im Fokus des Langenfelder Klimaschutzes

Langenfelder Partner in Sachen Solarenergie (v.l.): Stadtwerke GmbH-Geschäftsführer Kersten Kerl, Bürgermeister Frank Schneider, Energieberater Florian Bublies (Verbraucherzentrale NRW, Langenfeld) der städtische Klimaschutz-Beauftragte Jens Hecker und Energieberater Thomas Bertram (Verbraucherzentrale NRW, Mettmann-Süd).

10.263.233 Kilowattstunden (kWh), so viel Strom produzieren die Photovoltaik-Anlagen auf dem Langenfelder Stadtgebiet rechnerisch im Jahr. Dazu ist eine Fläche von über 115.000 m² notwendig, was etwa 16 Fußballfeldern entspricht. Beim aktuellen Strom-Mix sparen die Photovoltaikanlagen in unserer Stadt somit  über 5.000 Tonnen CO2 jährlich.

Auch das von Frank Schneider angestoßene 1.000 Solardächer für Langenfeld Programm ist schon seit einigen Jahren in „Runde 2“. „Aktuell haben wir fast 800 Photovoltaik-Anlagen und ca. 700 Solarthermie-Anlagen auf dem Langenfelder Stadtgebiet in Betrieb“, freut sich der Bürgermeister über den Erfolg seiner bereits vor zehn Jahren gestarteten Initiative. Für die Stadt Langenfeld ist dies aber kein Grund, sich auf dem Erfolg auszuruhen.

„Wir werden das Thema Solarenergie weiterhin als ein Kernthema der Klimaschutzaktivitäten der Stadt sehen“, kündigen der Bürgermeister und der Langenfelder Klimaschutz-Beauftragte Jens Hecker eine weitere Fokussierung auf diesen Themenkomplex an.

Hiermit hat die Stadt, insbesondere in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW und der Stadtwerke Langenfeld GmbH in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht.

„Der Fokus unserer jährlichen ‚Haus-zu-Haus-Beratungen‘ liegt seit einigen Jahren sowohl auf der Nutzung, als auch auf der Speicherung von Sonnenenergie“, erläutert Florian Bublies, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW in Langenfeld. Die hohe Nachfrage und der Ausbau bestätigen diesen Beratungskurs.

Auch die Stadtwerke Langenfeld konnten sich in den vergangenen Jahren mit Beratung und Produkten zur Nutzung und Speicherung von Solarenergie auf dem Langenfelder Markt platzieren und bilden so eine wichtige Säule des Ausbaus.

Um auch zukünftig die Vorreiterrolle in der Region im Bereich der Solarenergienutzung zu halten, sind in 2019 weitere Maßnahmen geplant.

Aktuell läuft noch bis zum 31.08. die „Haus-zu-Haus-Beratung“ der Verbraucherzentrale.

Ein vergünstigtes Kontingent der Beratungen zu Solarstrom können Langenfelderinnen und Langenfelder schon für 30 Euro über die Hotline der Verbraucherzentrale NRW (0211 / 33 996 555) buchen.

Auch das Solardachkataster des Kreises Mettmann unter www.solare-stadt.de/kreis-mettmann/ bietet eine gute erste Einschätzung zur Eignung der eigenen Immobilie zur Nutzung und Speicherung von Solarenergie.

Mit den Daten dieses Katasters wird die Stadt Langenfeld nach den Sommerferien einen Großteil der Eigentümerinnen und Eigentümer eines laut Kataster geeigneten Daches anschreiben und zu Informationsveranstaltungen im Zeitraum von September bis Oktober einladen.

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