Betriebshof bewegt 120 Tonnen Sonder-Sperrmüll

Betriebshof-Leiter Bastian Steinbacher (rechts) und Hans-Jörg Brandt, Bereichsleiter Müll und Straßenreinigung beim städtischen Betriebshof, begutachten das Ergebnis einer der zahlreichen Sonder-Sperrmüll-Touren der letzten Tage auf der Deponie Immigrath.

Der Starkregen der Nacht auf den 10. Juni 2018 wird in Langenfeld als Jahrhundert-Wetterereignis in die Geschichte eingehen und auch die im Nachgang vom städtischen Betriebshof bewegten Sperrmüll-Mengen dürften innerhalb der zwei Wochen nach diesem Ereignis rekordverdächtig sein.

Denn seit dem ersten Tag nach dem außergewöhnlichen Starkregen, der für zahlreiche überschwemmte Keller und Wohnungen sorgte, hat der städtische Betriebshof im Rahmen der umgehend angebotenen kostenlosen Sonder-Sperrmüll-Abfuhr bereits mehr als 120 Tonnen abgefahren.

„Mit den für die in dieser Woche noch terminierten Anlaufstellen werden wir in den zwei Wochen nach dem Starkregen an die 400 Stationen im Stadtgebiet angesteuert haben“, so der Leiter des Betriebshofes, Bastian Steinbacher.

Er weist gleichzeitig darauf hin, dass die kostenlose Sonder-Abfuhr zum Ausklang dieser Woche enden wird.

Bürgermeister Frank Schneider weist im Zusammenhang mit den Starkregenereignissen nochmals darauf hin, dass die Stadtverwaltung derzeit in engen Gesprächen mit dem Bergisch-Rheinischen Wasserverband und anderen beteiligten Behörden steht, um eine möglichst detaillierte Analyse der Ereignisse zu erstellen. „Hier geht es vor allem um die besonders stark von den Überschwemmungen betroffenen Stellen in Langenfeld“, so der Bürgermeister, der nochmals an die Außergewöhnlichkeit des Starkregens vom 10 Juni erinnert.

„Weder wir in Langenfeld, noch irgendeine andere Stadt in unserem Land kann sich bei der Wiederholung eines solchen Jahrhundertregens komplett schützen. Wir arbeiten aber weiterhin mit dem Abwasserbeseitigungskonzept an einer stetigen  Optimierung des Abwassernetzes in unserer Stadt. Neben den bereits vorgenommenen Millionen-Investitionen in diesem Bereich sind es im nun vom Bau-Ausschuss auf den Weg gebrachten Konzept weitere mehr als 100 Millionen Euro Investitionsvolumen, die in diesen Bereich für eine zusätzliche Verbesserung des Abwassernetzes verbaut werden“, ergänzt Frank Schneider und setzt mit der Stadtverwaltung neben dem sinnvollen Ausbau der Abwasserbeseitigung auch auf Beratung und Aufklärung der Menschen.

Denn es gibt auch eine Reihe von Maßnahmen, die ein Haus- und Grundstückseigentümer ergreifen kann und angesichts der aktuellen Klimasituation auch ergreifen sollte, um sein Eigentum zu schützen. Dazu gehören auch Schritte wie die Installation oder Überprüfung von vorhandenen Rückstauklappen, eine Erhöhung der Kellerschächte und vor allem eine entsprechende Versicherung für den Fall der Fälle.

Für etwaige Beratungen ist das Tiefbauamt unter Tel. 794-5301 jederzeit ansprechbar. Dort gibt es eine

Broschüre,

die wichtige Tipps zum Thema beinhaltet.

Auch das Equipment bei der Feuerwehr wird an einigen Stellen nochmals erweitert, um noch schneller und noch effektiver helfen zu können, sollte sich ein Wetterereignis der erlebten Ausprägung wiederholen.

„Im Zuge des Klimawandels, dem wir ja mit vielen anderen Aktivitäten unseres städtischen Klimaschutzteams versuchen, mit unserem Langenfelder Beitrag entgegenzuwirken, sind weitere außergewöhnliche Ereignisse dieser Intensität leider nicht auszuschließen“, so die abschließende Befürchtung des Bürgermeisters.

News:

Erster gasbetriebener Müllwagen nimmt den Betrieb auf

Den nächsten Schritt auf dem Weg zur Nutzung alternativer und umweltfreundlicherer Energien und Kraftstoffe geht die Stadt Langenfeld nun auch bei der Müllabfuhr. Mit einem Mercedes Benz Econic 2630 NGT wurde erstmals in der täglichen Abfuhr des Restmülls ein mit Gas betriebenes Fahrzeug angeschafft. Der LKW reiht sich als neuntes, alternativ betriebenes Fahrzeug in den städtischen Fuhrpark mit bereits acht eingesetzten E-Mobilen ein. Mehr...


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