Rege Beteiligung an der 2. Bürgerwerkstatt in Mitte

Bürgerwerkstatt MitteZum Thema Wohnen diskutieren die Teilnehmenden in einer Arbeitsgruppe ihre Ideen. (Quelle: Schiffer)

Der Arbeitskreis "Leben im Stadtteil", dem neben der Stadt Langenfeld die stationären Seniorenpflegeeinrichtungen, die Bürgerbegegnungsstätten, die katholische und evangelischen Kirchengemeinden angehören, luden – nach dem überwältigenden Erfolg in Berghausen im Juli diesen Jahres – nun die Bürger/innen des Stadtteils Mitte ein, sich mit ihren Ideen in die Entwicklung ihres Stadtteiles einzubringen.

Am Dienstag, 20. August fand damit zum zweiten Mal eine Bürgerwerkstatt in Langenfeld statt, diesmal im Stadtteil Mitte. Der Einladung des Arbeitskreises „Leben im Stadtteil“ folgten 60 Bürger/innen, die sich in den sechs unterschiedlichen Arbeitsgruppen rege einbrachten. Besprochen wurden Themen wie das Soziale Miteinander im Stadtteil, Fragen zu Pflege, Mobilität, Freizeit, Bildung, Wohnen und vieles andere mehr. Gemeinsam wurden zunächst die Stärken und Schwächen des Stadtteils diskutiert. „Hierbei stellte sich schnell heraus, dass das Leben im Stadtteil von den Teilnehmer/innen im Großen und Ganzen als sehr positiv gesehen wird und Verbesserungspotentiale deshalb dieses gute Bild nur noch abzurunden vermögen“, so die Quartierskoordinatorin der Stadt Langenfeld Mona Ende.

In einem zweiten Teil der Veranstaltung wurden dann gemeinsam überlegt, wie Mitte durch nachbarschaftlichen Einsatz (noch) besser entwickelt werden könnte. Am Ende kamen viele Ideen zusammen, die von allen Teilnehmenden priorisiert wurden. Im Gegensatz zu Berghausen wurde dabei offenbar, dass die Teilnehmer in Mitte eher am Thema „Wohnen“ interessiert sind. Bei den Berghausenern wurde hingegen der Bereich eines „Bürgertreffpunktes“ herausragend wichtig herausgearbeitet.

„Es zeigt sich schon an dieser 2. Veranstaltung, dass die Bewohner/innen der unterschiedlichen Stadtteile durchaus unterschiedliche Erwartungshaltungen an die Entwicklung ihres Wohnumfeldes haben“, so die 1. Beigeordnete Marion Prell. Sie ist gespannt, wie sich die Situation in den Stadtteilen Richrath, Reusrath und Wiescheid darstellen wird, in denen am 17. September, 28. Oktober und am 12. November entsprechende Werkstätten durchgeführt werden.

Um die bisher noch grobe Idee eines Projektes zum Thema Wohnen, die noch sehr diffus war, weiter zu konkretisieren und gemeinsam deren Umsetzung zu planen, lädt die Stadt Langenfeld zusammen mit dem Arbeitskreis zeitnah alle Interessierten für ein Arbeitstreffen ein. 

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