Bürgerwerkstatt nimmt Fahrt auf in Richrath

Am 17. September waren die Langenfelder Bürger/innen wieder gefragt, diesmal in Richrath: Wie möchten Sie Ihren Stadtteil weiterentwickeln, damit sie lebenslang auch lebenswert dort wohnen? Die dritte Bürgerwerkstatt fand von 18 bis 21 Uhr in der Richrather Schützenhalle an der Kaiserstraße 60 statt.

Dazu eingeladen hatte die Stadt Langenfeld und der Seniorentreff Richrath e.V. im Namen des Arbeitskreises „Leben im Stadtteil“. Dieser Zusammenschluss aller Einrichtungen mit aktiver Seniorenarbeit blickt bereits auf zwei erfolgreiche Bürgerwerkstätten in Berghausen und Mitte zurück. Marion Prell, die erste Beigeordnete der Stadt, beschreibt die Veranstaltung wie folgt: „Wir möchten möglichst viele Menschen zwischen 55 und 70 Jahren ansprechen, mit Ihnen über altersrelevante Probleme und Lösungsansätze in ihrem Stadtteil konstruktiv diskutieren und sie motivieren, sich bei der Ideenfindung und -umsetzung einzubringen.“ Die Ergebnisse sollen zur Reflexion der bisherigen Arbeit genutzt werden und um bedarfsgerechte Angebote und Projekte in Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft zu entwickeln.

Dabei bezieht sich die Seniorenarbeit grundsätzlich auf alle Langenfelder/innen ab ca. 55 Jahren. Da die Lebenssituation von Menschen um die 60 Jahre und um die 85 Jahre sehr unterschiedlich sein kann, richtet der Arbeitskreis seine Formate auf zwei Zielgruppen aus: die „Jüngeren“ unter und die etwas „Älteren“ über 70 Jahren. Diese Unterscheidung ist nicht als Ausschlusskriterium zu verstehen, sondern als Schwerpunktsetzung, um die Wünsche und Bedarfe möglichst gut aufnehmen und umsetzen zu können. Diese Bürgerwerkstatt richtet sich als Beteiligungsformat an die jüngere Generation. Weitere Möglichkeiten sich einzubringen, wird es auch in den nächsten Jahren für die sogenannte „Generation Gold“ geben.

Bei dieser Veranstaltung musste darüber hinaus aus Kapazitätsgründen eine Beschränkung der Teilnehmerzahl vorgenommen werden. Aus diesem Grund wurden zufallsgeneriert 50 % der Bürger/innen aus den Jahrgängen 1949 bis 1964 ausgewählt. Sie wurden von der Stadt Langenfeld im Namen des Arbeitskreises „Leben im Stadtteil“ angeschrieben und somit erfolgte eine explizite Einladung an 1830 Bürger/innen aus Richrath. „Darüber hinaus waren jedoch alle Interessierten aus dem Stadtteil willkommen, auch wenn Sie keine explizite Einladung erhalten haben.“, erklärt Mona Ende, die Stadtteilkoordinatorin der Stadt Langenfeld.

Als Ergebnis möchten die Teilnehmenden eine Projektgruppe gründen, in der sie verschiedene Wege diskutieren, wie die Informationen zu den vielen Angeboten noch besser an den Mann und die Frau gebracht werden können. Das Auftakttreffen dafür findet am 26. Novermber um 18 Uhr im Seniorentreff Richrath statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

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