Nachbarstädte Langenfeld und Solingen kooperieren bei Sanierungsmaßnahme auf der B229 mit Landesbetrieb Straßenbau NRW

Von links: Wulf Riedel (Leiter Technische Betriebe Solingen), Robert Kuschel (Betriebshof Langenfeld), Christoph Jansen (Niederlassungsleiter Regionalniederlassung Niederrhein Straßen.NRW), BM Frank Schneider, Hartmut Hoferichter (Stadtdirektor Solingen), Bastian Steinbacher (Leiter Betriebshof Langenfeld), Karl Hohenforst (Mastermeistereileiter Meerbusch, Straßen.NRW).

Die Verwaltungsvorstände der Nachbarstädte Langenfeld und Solingen stehen seit mehr als zwei Jahren in einem regelmäßigen und engen Austausch über Themen und Projekte, die beide Kommunen betreffen.

Die Sanierung der Bundesstraße 229 ist eines dieser Projekte, bei dem beide Städte ein Interesse an einer schnellen Realisierung haben. In Abstimmung mit dem für diese Straße zuständigen Landesbetrieb Straßenbau NRW (Straßen.NRW) steht auf einem etwa 1,4 Kilometer langen Teilstück der B229 nun die Sanierungsmaßnahme an, bei der die Beteiligten im Sinne der gewünschten, zügigen Umsetzung kooperieren.

Im Klartext bedeutet dies, dass die Städte Langenfeld und Solingen im Auftrag des Baulastträgers Straßen.NRW die vertragliche Vorbereitung, die Bauplanung sowie die Überwachung der Ausführung federführend leiten, um damit die begrenzten personellen Ressourcen des Landesbetriebes zu entlasten. Dies dient einer Umsetzung bereits in diesem Jahr, die ansonsten frühestens 2020 hätte durch Straßen.NRW auf den Weg gebracht werden können.

Über die Notwendigkeit der Sanierung der Straße sind sich alle Beteiligten einig, da sie Unebenheiten, Versorgerflicken und Rissbildungen aufweist. Zudem ist der zu sanierende Abschnitt auch einer der „Hot Spots“ im aktuellen Lärmaktionsplan. Vor diesem Hintergrund wird durch die Erneuerung der Deckschicht und unter Verwendung eines lärmmindernden Asphaltbelages eine Lärmreduktion erreicht.

Die Kosten von rund 600.000 Euro werden von Straßen.NRW übernommen, der Landesbetrieb übernimmt außerdem den Aufwand für die von den Städten geleistete Arbeit. Während sich die Stadt Solingen vor allem in die Vorbereitung der Maßnahme eingebracht hat, obliegt die Projektleitung und Steuerung nun der Stadt Langenfeld in Person des Straßenbau-Experten des städtischen Betriebshofes, Robert Kuschel. Er stimmt sich eng mit dem für Planung und Oberbauleitung beauftragten Ingenieurbüro Leinfelder aus Haan und dem ausführenden Bauunternehmen Philipp Kutsch aus Aldenhoven (bei Aachen) ab.

Bereits am 16. September beginnen die Arbeiten, die in insgesamt vier Bauabschnitte aufgeteilt sind und voraussichtlich bis in den November andauern werden. Der sanierte Straßenabschnitt beginnt von Langenfeld kommend kurz hinter der Ampel am Kapeller Weg und endet in Richtung Ohligs in Höhe der Eisenbahnbrücke, in Richtung Aufderhöhe bis zur Ortsgrenze Langenfeld/Solingen.

Obwohl mit wenigen Ausnahmen unter laufendem Verkehr gearbeitet wird, sind von Beginn an empfohlene Umleitungen ausgeschildert. Grundsätzlich soll der Zwei-Richtungsverkehr aufrechterhalten werden. Wo es die Fahrbahnarbeiten nicht zulassen, wird mit einer Baustellenampel gearbeitet. Einschränkungen mit dieser Ampellösung erfolgen nur in den verkehrsärmeren Zeiten zwischen 9 und 15 Uhr, so dass zu den Hauptverkehrszeiten in den frühen Morgenstunden und am späten Nachmittag der Verkehr in beide Richtungen ermöglicht wird.

Die größeren Beeinträchtigungen des Verkehrs durch vorübergehende Einbahnstraßenregelungen oder Vollsperrungen werden bewusst auf die schwächer frequentierten vier Oktoberwochenenden und in die Herbstferien verlegt. Dabei wird im äußersten Fall der Verkehr von und nach Ohligs über die Haus-Gravener-Straße in Langenfeld, von und nach Aufderhöhe über Leichlingen umgeleitet.

Die Anlieger der Straße werden in diesen Tagen über die Maßnahme informiert, die detaillierten Verkehrsbeeinträchtigungen werden zeitnah jeweils vor den Sperrungen und Umleitungen über die örtlichen Printmedien und die Online-Portale (www.langenfeld.de; www.solingen.de sowie facebook-Auftritte der Stadt Langenfeld Rhld. und der Stadt Solingen) kommuniziert.

Langenfelds Bürgermeister Frank Schneider hatte als Ergebnis eines der regelmäßigen Treffen der Verwaltungsvorstände aus Langenfeld und Solingen das Kooperationsprojekt mit seinem Solinger Amtskollegen OB Tim Kurzbach auf den Weg gebracht: „Wir zeigen mit dieser Maßnahme, was wir schnell und effektiv umzusetzen im Stande sind, wenn die Beteiligten an einem Strang ziehen. Für mich ist diese Kooperation ein Musterbeispiel für interkommunales Zusammenwirken in enger Abstimmung mit übergeordneten Behörden im Sinne einer zügigen Realisierung dieses Straßenbauprojektes, das den Solingern und den Langenfeldern seit Jahren am Herzen liegt“. Dabei betont Frank Schneider, dass für ihn und die Nachbarkommune der Lärmschutz im besonderen Fokus des Interesses liegt.

Nähere Details gibt es in einer im Rahmen eines Pressegespräches am 6. September 2019 veröffentlichten

Präsentation

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