Forum EnergieEffizienz Langenfeld e.V.

FEE_Head

Informationen: Sanieren & Verbessern

In diesem Bereich des FEE erhalten sie grundsätzliche Informationen über den Bereich der Sanierung und Verbesserung von Gebäuden. Neben praktischen Themen rund ums Haus wie die Dämmung von Dach, Fassade und Keller sowie dem Energieausweis, erhalten Sie hier ebenfalls Informationen rund um die Themen: Weiße Ware, richtiges Nutzerverhalten und Barrierefreiheit. EnEV & Energieausweis: Hier finden Sie die durch die aktuelle EnEV gegebene rechtliche Grundlage zum Energiestandard von Gebäuden. Zudem wird erläutert, in welchen Fällen ein Energieausweis für eine Immobielie Pflicht ist und wann nicht.

Nutzerverhalten: Die beste Methode um Energie einzusparen, ist sie gar nicht erst zu verbrauchen. Der Bereich Nutzerverhalten enthält einfache Tipps, die Ihnen helfen könne, Energie einzusparen. Regenwasser: Wasser ist unser wertvollstes Gut. Um Trinkwasser einzusparen kann für viele Anwendungen Regenwasser genutzt werden. Barrierefreiheit: Steht die Sanierung einer Immobilie an, sollten sie sich die Frage stellen, ob auch eine Barrierefreiheit angestrebt werden soll. Nicht nur im Alter sorgt Barrierefreiheit für mehr Komfort. Eine breite Küchentür ist nicht nur rollstuhlgerecht, sondern erleichtert auch das vollgepackte Betreten der Küche nach dem Einkaufen. Weiße Ware: Der Bereich Weiße Ware umfasst Geräte für den Einsatz im Privathaushalt, die für die Hausarbeit wie Kochen oder Waschen genutzt werden. Welche Einsparmöglichkeiten durch den Austausch von alten Geräten und den Einsatz neuer technologien erreicht werden können, erfahren Sie hier.

Energieausweis

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt Energieausweise zur Bewertung des energetischen Zustands von Gebäuden vor. Sie enthalten allgemeine Angaben zum Gebäude, zu den für die Beheizung verwendeten Energieträgern (zum Beispiel Gas, Öl) sowie die Energiekennwerte des Gebäudes. Neue Ausweise für Wohngebäude haben darüber hinaus eine Energieeffizienzklasse von A+ bis H. Quelle/Weiterlesen: Verbraucherzentrale NRW. Weitere Informationen erhalten Sie auch von den Stadtwerken Langenfeld

Energieeinsparverordnung (EnEV)

Die EnEV gilt für fast alle Gebäude, die beheizt oder klimatisiert werden. Auf Gebäude entfallen knapp 40 Prozent des Energieverbrauchs und rund ein Drittel der CO2-Emissionen in Deutschland. Die Einsparung von Energie in diesem Bereich bietet daher ein enormes Potenzial, um die Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten zu verringern und die Klimaschutzziele zu erreichen. Die energetischen Anforderungen an Gebäude werden in der Energieeinsparverordnung (EnEV) festgelegt. Die EnEV gilt für fast alle Gebäude, die beheizt oder klimatisiert werden; ihre Vorgaben beziehen sich neben der Heizungs- und Klimatechnik vor allem auf den Wärmedämmstandard des Gebäudes. Die EnEV trägt somit auch wesentlich dazu bei, ein behagliches Wohn- und Arbeitsumfeld zu schaffen und die Heizkosten zu reduzieren.

Die derzeitige Fassung der EnEV ist am 1. Mai 2014 in Kraft getreten. Gegenüber der früheren Fassung aus dem Jahr 2009 wurden insbesondere die Regelungen zum Energieausweis verändert; außerdem werden ab 2016 die energetischen Anforderungen an Neubauten etwas erhöht und an den aktuellen Stand der Technik angepasst. Nachfolgend geben wir einen Überblick über die Vorgaben der derzeit gültigen Verordnung. Quelle/Weiterlesen: Verbraucherzentrale NRW

Nutzerverhalten

Es gibt viele Möglichkeiten für Sie, Energie zu sparen und so die Umwelt und ihren Geldbeutel zu entlasten. Einen wesentlichen Beitrag zum Energieverbrauch und somit auch zur Energieeinsparung leistet Ihr eigenes Verhalten, durch das Sie bis zu 30% Energie einsparen können.Angefangen vom richtigen Lüften über das Aufspüren von undichten Fenstern bis hin zum richtigen Heizen können Sie den Energieverbrauch in Ihrem Haus reduzieren. Auch bei der Warmwasserbereitstellung mit Hilfe eines Durchlauferhitzers können Sie beim Ändern Ihres Nutzerverhaltens bares Geld und vor Allem CO2 sparen. Lassen Sie warmes Wasser nicht unnütz laufen, tauschen Sie Glühbirnen gegen Energiesparleuchten und machen Sie nicht benötigtes Licht aus. Sind Ihre mobilen Geräte voll geladen? Dann entfernen Sie die Ladegeräte aus der Steckdose, denn auch, wenn diese nicht laden, wird Strom verbraucht. Es gilt das Motto: Die beste Energie ist die, die nicht verbraucht wird! Für weitere Informationen besuchen Sie die Seiten der Energieagentur NRW

Regenwassernutzung

Nicht nur die steigenden Preise für Kanalnutzung und Trinkwasser zeigen, dass Wasser ein zunehmend kostbares gut ist. Der verantwortungsbewusste und vor allem sparsame Gebrauch von Wasser gehört somit bei einem ökologisch nachhaltigen Handeln einfach dazu. Wie bei der Energie gilt auch beim Wasser: am besten gar nicht erst verbrauchen. Durch den Einbau von wassersparenden Armaturen oder einer zweistufigen Toilettenspülung kann hier schon eine große Einsparung erreicht werden. Auch die Bewässerung des Gartens und von Pflanzen aus einer Regentonne leistet einen wichtigen Beitrag zum Wassersparen. Nach diesem Vorbild können Sie auch für viele Aufgaben im Haus Regenwasser nutzen. Für die Toilettenspülung, zum Putzen und sogar die Waschmaschine ist die Qualität des gesammelten Regenwassers oftmals ausreichend.

Ein weiterer Pluspunkt: Kläranlagen und Kanalisation werden entlastet, wenn das Regenwasser nicht direkt abgeleitet, sondern vor Ort genutzt wird. Das überschüssige Regenwasser, das Ihr Speicher nicht mehr aufnehmen kann, könnte zusätzlich auf Ihrem Grundstück versickert werden. Weitere Informationen zum Thema Regenwassernutzung erhalten Sie auf den Seiten der Verbraucherzentrale NRW unter: Verbraucherzentrale NRW: Regenwassernutzung - Gewinn für Umwelt und Portemonnaie

Barrierefreiheit

Im Rahmen einer Gebäudesanierung kann es sinnvoll sein, nicht nur den energetischen Aspekt zu betrachten. Auch der Bereich der Barrierefreiheit sollte, nicht zuletzt um dem demographischen Wandel Rechnung zu tragen, gerade bei älteren Hauseigentümerinnen und Eigentümern nicht außer Acht gelassen werden. Leider ist der Begriff der Barrierefreiheit immer noch stark durch Begriffe wie behinderten- oder seniorengerecht geprägt, was ihm nur zu einem geringen Teil gerecht wird. Viele positive Attribute, die uns den Alltag erleichtern können verbergen sich hinter der Barrierefreiheit, die vor allem auch jüngere Menschen ansprechen.

Bodentiefe Fenster ermöglichen kleinen Kindern und Rollstuhlfahrern den barrierefreien Blick nach draußen. Der schwellenlose Zugang zum Balkon erhöht den Komfort beim Transport eines schweren Grills ebenso wie den Zugang für Personen, die auf eine Gehhilfe angewiesen sind. Die Beispiele lassen sich beliebig fortsetzen und sollen zeigen, dass Barrierefreiheit auch Komfortsteigerung bedeutet. Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten Barrierefrei NRW des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Agentur Barrierefrei NRW