Wirtschafts- und Digitalminister Pinkwart überzeugt sich von fortschrittlichem Unterricht

Die Schülerinnen und Schüler demonstrierten den Gästen aus Politik und Verwaltung die Anwendungen

„Alles was mit digitalem Fortschritt an Schulen im Zusammenhang steht, schaue ich mir mit großem Interesse an“, hatte Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, am 5. April 2019 im Rahmen seines Besuches der WhiteBox im Langenfelder Marktkarree gesagt.

Bürgermeister Frank Schneider nahm dies zum Anlass, den Landesminister kurzerhand in die Prismaschule Langenfeld einzuladen, die in einigen Lehr- und Lernbereichen bereits auf digitale Systeme setzt.

Neben Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung und der Schule nahmen auch die Landtagsabgeordnete Claudia Schlottmann (CDU), die Schulausschuss-Vorsitzende Dr. Barbara Aßmann (CDU) und der FDP-Fraktionsvorsitzende Frank Noack an diesem Treffen teil.

Ganz praxisnah wurde dabei in Begleitung von Schulleiter Raoul Schlösser und dem Leiter Didaktik, Andreas Weikämper eine Klasse der 2013 gestarteten und seit 2016 im Neubau an der Fröbelstraße beheimateten Gesamtschule besucht.

Der Klassenraum eröffnete als „Markt der Möglichkeiten“ sowohl die genutzte Hardware mit Whiteboard, Laptop und Tablets für die Schülerschaft, als auch die genutzte Software.

Bürgermeister und Minister ließen es sich nicht nehmen, auch selbst in die Schülerrolle zu schlüpfen und die Programme selbst zu testen

Dazu gehört das „Lernbüro digital - der Editor der Scobees in der Praxis“, der in Zusammenarbeit mit einem Kölner Startup entwickelt wurde und individualisertes Lernen mit digitalen Medien ermöglicht. 

Hinter dem Begriff „MS365“ verbirgt sich eine Lernplattform, die im Zuge des Medienkompetenzplans an der Prismaschule eingeführt wurde, mit deren Hilfe den Schülerinnen und Schülern sinnvolle Unterstützung zur Nutzung der gängigen Programme und Betriebssysteme an die Hand gegeben wird.

Das ebenfalls an der Schule genutzte Pädagogische Netz eröffnet sinnvolle und arbeitserleichternde, digitale Möglichkeiten für das Lehrerkollegium, das an der Prismaschule den Weg zur digitalen Schule selbst lebt und somit vorlebt.

„Wir hatten durch den Neubau und den Neustart unserer zweiten Gesamtschule in Langenfeld den großen Vorteil, sowohl räumlich, als auch inhaltlich von Beginn an auf moderne Konzepte setzen zu können, zu denen heute selbstverständlich auch die digitale Schule gehört. Im Rahmen unseres bereits im Schulausschuss vorgestellten Medienkonzeptes für alle Schulen, gehen wir in den kommenden Jahren diesen Weg des modernen und zeitgemäßen Lernens mithilfe digitaler Möglichkeiten in Langenfeld flächendeckend. Dafür werden wir Mittel in Millionenhöhe zur Verfügung stellen“, so der Langenfelder Bürgermeister Frank Schneider.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart zeigte sich von den ihm demonstrierten Anwendungen und Beispielen überzeugt: „Die Prismaschule kann als Vorbild für andere Schulen dienen. Sie hat sich schon früh mit viel Engagement und Motivation auf den Weg zur digitalen Schule gemacht. Lehrkräfte und Schüler zeigen hier, wie man die vielfältigen digitalen Möglichkeiten für einen modernen und individualisierten Unterricht nutzen kann.“

Schulleiter Raoul Schlösser (rechts im Bild) erklärte den Gästen die in der Prismaschule gelebte digitale Praxis

 
 

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