Forum EnergieEffizienz Langenfeld e.V.

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Informationen: Fördermittel

Der wohl für die meisten wichtigste Punkt bei einer Sanierung oder dem Anschaffen neuer Technologien ist die Finanzierung. Neben der Frage, was ein Vorhaben kostet, ist vor allem die Frage zu klären, wann sich die Investition amortisiert. Um diese Frage abschließend zu beantworten, müssen mehrere Faktoren unter die Lupe genommen werden. Neben den reinen Investitionskosten gilt es zu klären, ob die Möglichkeit  auf zinsgünstige Darlehen, Tilgungszuschüsse oder Investitionszuschüsse besteht. Ebenso von Seiten des Landes, des Bundes, der Kreditanstalt für Wideraufbau sowie von kommunalen Institutionen wie den Stadtwerken, Banken und Sparkassen gibt es eine Reihe von Angeboten und Förderprogrammen.

Eine Übersicht der überregionalen Förderprogramme erhalten Sie bei der Verbraucherzentrale NRW und über das FÖRDER.navi der EnergieAgentur.NRW. Für die Sanierung Ihrer Immobilie oder den Einsatz regenerativer Energien sowie die Effizienzsteigerung gibt es eine Reihe unterschiedlicher Fördermöglichkeiten. Programme werden von Seiten des Bundes und des Landes auf der einen, sowie über ansässige Unternehmen wie den Stadtwerken auf der anderen Seite angeboten. Um die richtigen Fördermittel zu finden und Ihr Vorhaben optimal finanzieren zu können, gibt es zwei mögliche Vorgehensweisen.

1. Fördermitteldatenbank

Die Verbraucherzentrale NRW und die EnergieAgentur.NRW bieten eine Aufstellung aller öffentlichen Förderprogramme an. Durch diese haben Sie die Möglichkeit, sich selbst einen Überblick zu verschaffen und die richtigen Programme zu finden.

Mit dem "Förder.Navi" der EnergieAgentur.NRW erhalten Sie eine Zusammenfassung vieler Bundes und Landesfördermittel. Zudem stellt die EnergieAgentur.RW ebenfalls eine Übersicht über verschiedene Fördermittel zur Verfügung.

Eine weiter Suchmöglichkeit für Fördermittel bietet die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Im Förderbereich "Wohnungsbau & -Modernisierung" finden Sie alle aktuellen Förderprogramme des Bundes, der Länder und der EU.

2. Fördermittelberatung

Eine komfortable Möglichkeit besteht darin, eine Fördermittelberatung in Anspruch zu nehmen. Mitglieder des FEE, die als Energieberaterinnen und Energieberater tätig sind, bieten eine solche Fördermittelberatungen an. Sie finden diese in der Dienstleisterübersicht.

Zum Anderen bietet die Stadtwerke Langenfeld GmbH eine ausführliche Fördermittelberatung an: 

Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz werden in Deutschland besonders belohnt. Mehr als eine Milliarde Euro, verteilt auf über 6.000 bundesweite und regionale Förderprogramme, stehen für Privat- und Geschäftskunden sowie für Kommunen jährlich zur Verfügung. Auch in Langenfeld gibt es eine ganze Reihe an Förderungen. Leider werden viele Mittel nicht abgerufen, da sie im Fördermitteldschungel untergehen.

Um dies zu verhindern, bietet die Stadtwerke Langenfeld GmbH eine Fördermittelberatung an. Zu einem Preis von € 199,00 prüfen Fachleute schon während der Planung, welche Fördermittel für Ihr Bau- oder Sanierungsvorhaben zur Verfügung stehen. Für Kunden der Stadtwerke Langenfeld GmbH wird die Fördermittelberatung gefördert.

Im Rahmen der Fördermittelberatung erhalten Sie:

  • die höchstmöglichen Förderoptionen aus mehr als 6.000 bundesweiten und regionalen Förderprogrammen

  • Optimierungsvorschläge, wie Sie durch Modifikation Ihres Vorhabens höhere Förderbeträge erhalten können

  • persönliche Unterlagen, komplett zur Beantragung Ihrer Fördermittel, schon fertig ausgefüllt inklusive aller technischen Nachweise

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.langenfeld.plusfoerdermittel.de.

Sie erreichen die Fördermittelberatung der Stadtwerke Langenfeld GmbH auch telefonisch unter: 02173 / 979-549.

Darlehen

Nicht nur, wenn Sie nicht das notwendige Kapital für eine Sanierung zur Verfügung haben, sind Darlehen eine interessante Option, Ihr Vorhaben zu finanzieren. Die Kreditanstalt für Wideraufbau (KfW) bietet eine Reihe von Programmen, mit denen Neubau, Sanierung oder die teilweise Sanierung bestimmter Komponenten Ihrer Immobilie finanziert werden können. Erreicht man nach der Sanierung einen bestimmten energetischen Standard, können unter bestimmten Umständen zusätzlich Zuschüsse abgerufen werden.

KfW- Kredite können über Ihre Hausbank beantragt werden, die Ihnen gerne weitere Informationen bereitstellt. Neben den Krediten der KfW lohnt es sich zudem immer, die eigenen Programme der ansässigen Banken zu prüfen. 

Weitere Informationen zu den Kreditangeboten der KfW erhalten Sie hier: KfW

Steuerliche Belange

regenerative Energien: Photovoltaik

Insbesondere im Bereich der Photovoltaik-Anlagen wird ein Betreiber schnell mit dem Steuerrecht konfrontiert. Eine ausreichende Auseinandersetzung mit diesem Thema kann zum einen spätere Unannehmlichkeiten vermeiden und zum Anderem viele Vorteile bringen.

In den meisten Fällen wird der durch den Betrieb einer Photovoltaik-Anlage produzierte Strom ins Netz eingespeist und durch das EEG vergütet. Nur selten kann der gesamte Strom für den eigengebrauch genutzt werden. Über die EEG-Vergütung verkaufen Sie Ihren Photovoltaikstrom meist an den lokalen Stromanbieter. In diesem Moment werden Sie unternehmerisch tätig und müssen sich eine geeignete Rechtsform Ihrer unternehmerischen Tätigkeit überlegen.

Hier können Sie sich unter Anderen für oder gegen die Kleinunternehmerregelung entscheiden, was jeweils mit Vor- und Nachteilen verbunden ist. Um eine erste Einschätzung zu erhalten, hat das Bayrische Landesamt für Steuern im April 2013 eine Schrift zusammengestellt, die eine steuerliche Hilfestellung zum Betrieb von Photovoltaikanlagen gibt. Sie können diese Schrift hier herunterladen. Auch Hilfe vom Experten erleichtert Ihnen den Umgang mit der Steuer im Bereich der erneuerbaren Energien. Qualifizierte Berater finden Sie unter den Mitgliedern des Forum EnergieEffizienz Langenfeld e.V.

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA):Heizen mit erneuerbaren Energien - Das Marktanreizprogramm

Der Wärmemarkt spielt für die Energiewende eine entscheidende Rolle, da auf Heizung und Warmwasser 40 % des Energieverbrauchs entfallen. Die Bundesregierung will deshalb den Anteil der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt bis zum Jahr 2020 auf 14 % ausbauen. Dazu stellt sie jährlich dreistellige Millionenbeträge im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der BAFA. (vgl. www.bafa.de)

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