71. Stadtgeburtstag: Würdigung des Ehrenamtes und gemeinsame Erklärung des interreligiösen Dialogs

Die von den Erlösen des Gesellschaftsfonds bedachten Vereine und Gruppen zeigten vor der Stadthalle ihre symbolischen Zuwendungs-Schecks

Auch wenn der Rahmen kleiner war, als beim runden 70. Geburtstag des vergangenen Jahres, so stand auch der 71. Langenfelder Stadtgeburtstag, der stimmungsvoll und mit einem farbenfrohen Programm im kleinen Saal der Stadthalle gefeiert wurde, unter bedeutenden Vorzeichen.

Denn neben der zwölften Ausschüttung der Erlöse aus dem Gesellschaftsfonds an das Langenfelder Ehrenamt, in diesem Jahr vertreten durch insgesamt 18 Organisationen und Vereine, die sich über knapp 43.000 Euro freuen durften, stand Historisches auf dem Programm der städtischen Geburtstagsfeier, die traditionell am 3. Oktober im kleinen Saal der Stadthalle begangen wird.

Bürgermeister Frank Schneider (vorne links) und die Vertreterinnen und Vertreter der Langenfelder Glaubensgemeinschaften, die die Charta unterzeichneten

Nicht weniger als zehn Religionsgemeinschaften aus Langenfeld unterzeichneten im Rahmen des Festaktes eine Charta des Interreligiösen Dialoges in Langenfeld, die auf ein faires und verständnisvolles Miteinander der Menschen in unserer Stadt aufbaut.

Den Wortlaut der gemeinsamen Erklärung gibt es in dem eigens dafür erstellten

Flyer des Interreligiösen Dialoges in Langenfeld.

Nicht weniger als zehn interreligiöse Glaubensgemeinschaften aus Langenfeld unterzeichneten die Erklärung

Bürgermeister Frank Schneider nahm die Unterzeichnung auch zum Anlass, sich gemeinsam mit der interreligiösen Gemeinschaft verstärkt dem Thema Armut zu widmen.

„Trotz unserer zahlreichen sozialen Netze gibt es Armut in verschiedenen Formen. Wir sollten es uns in dieser Arbeitsgemeinschaft auch zur Aufgabe machen, dieser Armut mit den uns zahlreichen Möglichkeiten in unserer Stadtgemeinschaft zu begegnen und gemeinsam Lösungen zu finden“, so Frank Schneider.

Im Zuge der Ausschüttung der Erlöse des Gesellschaftsfonds hob der Bürgermeister in seiner Ansprache einmal mehr die Bedeutung des Ehrenamtes für unsere Stadt hervor:

„Im Ehrenamt liegen die Wurzel gesellschaftlichen Engagements und die Triebfeder des Miteinanders. Den Menschen zu danken, die sich auf dieser Ebene Tag für Tag einbringen, ohne zu fordern ist uns als Rat und Verwaltung ein besonderes Anliegen und der Kern unserer Idee der Förderung über den Gesellschaftsfonds.“

Bürgermeister Frank Schneider hob in seiner Ansprache einmal mehr die große Bedeutung des Ehrenamtes für unsere Stadt hervor

Weitere Ausführungen dazu gibt es im Manuskript der

Rede des Bürgermeisters (es gilt das gesprochene Wort).

Die Verwendung des Ausschüttungsbetrages ist dabei wie in jedem Jahr vielfältig. Im Einzelnen sind die Vereine und Verwendungen in der

Liste der Ausschüttungsbeträge

aufgeführt.

Das Tanzcorps "Echte Fründe" bedankte sich für die Zuwendung aus dem Gesellschaftsfonds mit einem Tanz und brachte Stimmung in die Stadthalle

Als Dank für die Berücksichtigung der ehrenamtlichen Arbeit ließen es sich einige der in diesem Jahr berücksichtigten Vereine nicht nehmen, durch spontane Auftritte ihrer Freude Ausdruck zu verleihen.

Neben diesen Darbietungen sorgten die schon mehrfach ausgezeichnete Langenfelder Pianistin Meike Vogt mit der Gesangsbegleitung Gina-Marie Alter und Niklas Burczyk für den anspruchsvollen musikalischen Rahmen der erneut gelungenen Stadtgeburtstagsfeier, die traditionell dem Anlass des bundesweiten Datums angemessen mit der Nationalhymne, zusätzlich stimmlich begleitet von dem Chor „5.000 Miles“ begleitet wurde.

Auch der Chor 5.000 Miles sagte mit einem vorgetragenen Song "Dankeschön" für den Scheck aus dem Gesellschaftsfonds

Im Foyer präsentierte sich das Partnerschaftskomitee und informierte über die vielfältigen Aktivitäten rund um die gelebten Städtepartnerschaften mit den Gemeinden Senlis (Frankreich), Gostynin (Polen), Montale (Italien) und Ennis (Irland).

Einen großartigen Auftritt hatten die Langenfelder Pianistin Meike Vogt mit der Gesangsbegleitung Gina-Marie Alter und Niklas Burczyk

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