Ausschreibung eines städtischen Grundstücks zur Schaffung von sozialem Wohnraum

Ausschreibung eines städtischen Grundstücks zur Schaffung von sozialem Wohnraum

Die Stadt Langenfeld beabsichtigt, das Baugrundstück „Kölner Straße“ im Wege des Höchstgebotsverfahrens zu veräußern.

Die Veräußerung ist gebunden an die Auflage zur Schaffung öffentlich geförderter Wohnungen gem. der Richtlinien des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen sowie zur Realisierung der angegebenen Mindestbruttogeschossfläche und Mindestanzahl von Wohneinheiten. Die Bebauung nach o.a. Vorgaben muss spätestens zwei Jahre nach Erteilung der Baugenehmigung abgeschlossen sein. Der Bauantrag ist spätestens vier Monate nach Kaufvertragsbeurkundung bei der Stadt Langenfeld einzureichen.

Die zu vereinbarende Sozialbindungsdauer wird 25 Jahre betragen.

Grundstücksbeschreibung

Lage

Das Grundstück liegt am Ortsrand des Stadtteils Reusrath in Langenfeld, an der L 219 (Kölner Straße), unmittelbar am Autobahnanschluss an die A 542.

Luftbild Kölner Str.

Katasterangaben

Gemarkung Reusrath, Flur 17, Teilflächen aus den Flurstücken 716 und 680

Kataster Kölner Str.

Größe

ca. 2.640 m² , davon ca. 1.100 m² überbaubare Fläche

Verkaufsfläche Fläche Kölner Str.

Planungsrecht: Das Grundstück liegt im Geltungsbereich des rechtskräftigen Re-51 und ist als Mischgebiet (MI) festgesetzt, 2 Vollgeschosse, GRZ 0,6.

Erschließung

Das Grundstück ist verkehrstechnisch an die Robert-Koch-Straße angebunden.

SW- und RW-Kanal sind vorhanden, die Kanalanschlussbeiträge sind abgegolten.

Sonstiges

Beim Baugrund werden normale Verhältnisse unterstellt; Kenntnisse über Altlasten liegen nicht vor.

Der Nordwesten des Grundstücks ist stark baumbestanden; der Baumbestand soll soweit wie möglich erhalten bleiben.

Anforderungen an den Wohnungsneubau

  • Mindestbruttogeschossfläche: 1200 m²; maximale Bruttogeschossfläche 1.400 m²
  • Zahl der Baukörper: maximal zwei
  • Mindestanzahl Wohneinheiten:12
  • Mindestanzahl 2-Raum-Wohnungen: 4

Mindestgebot

Das Grundstück wird zu einem Mindestgebot von 336.900,00 € ausgeschrieben.

Das Gebot muss gleich hoch oder höher als das Mindestgebot ausfallen und darf mit keinen Bedingungen seitens des Bieters verbunden sein. Bestandteil des Gebots muss zudem ein Vorentwurf des beabsichtigten Wohnungsneubaus sein. Gebote, die die vorgeschriebenen Voraussetzungen nicht erfüllen, können nicht berücksichtigt werden.

Geben mehrere Bieter gleich hohe Meistgebote ab, kann die Stadt Langenfeld diese Bieter zu Nachgeboten auffordern.

Das Grundstücksgeschäft steht unter dem Vorbehalt einer Verkaufsentscheidung des Rates der Stadt Langenfeld.

Der Höchstbietende hat keinen Anspruch darauf, dass die Stadt Langenfeld das Grundstück an ihn verkauft.

Nach Ablauf der Bietungs- bzw. Nachbietungsfrist werden die Gebote ausgewertet. Der Bieter, an den die Stadt Langenfeld das Grundstück zu veräußern beabsichtigt, erhält innerhalb von zwei Wochen nach Ablauf der Bietungs- bzw. Nachbietungsfrist eine entsprechende Nachricht. Die Zuschlagserteilung erfolgt dann nach gleichkommendem Ratsbeschluss.

Bieter und Käufer müssen identisch sein (Bieteridentität).

Die Stadt Langenfeld behält sich vor, einen Nachweis über die Kaufpreisfinanzierung sowie die Finanzierung des Bauprojekts zu verlangen. Der Kaufvertrag ist innerhalb von acht Wochen nach Zuschlagserteilung abzuschließen. Der mit der Stadt Langenfeld abgestimmte Vorentwurf wird Bestandteil des Kaufvertrags.

Die übrigen Bieter werden zu gegebener Zeit, spätestens nach Veräußerung des Grundstücks, über den Ausgang des Verfahrens unterrichtet.

Das Gebot muss spätestens bis zum 25.08.2017

bei  

Stadt Langenfeld Rhld.

Referat 540

-Wirtschaftsförderung, Citymanagement und Liegenschaften-

Konrad-Adenauer-Platz 1

40764 Langenfeld

eingegangen sein.

Es ist in einem verschlossenen Umschlag, beschriftet mit der Bezeichnung „Kölner Straße“, einzureichen.

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