Grundstücksentwässerung

Zur Entwässerung der öffentlichen und privaten Grundstücke betreibt die Stadt Langenfeld ihr Abwasserkanalnetz im Trennsystem, in dem Schmutzwasser und Regenwasser getrennt voneinander im Freigefälle oder über ein Druckentwässerungsnetz abgeleitet werden. Voraussetzung hierfür ist, dass das auf den Grundstücken anfallende Schmutz- und Regenwasser getrennt gesammelt und in den dafür vorgesehenen öffentlichen Abwasserkanälen eingeleitet werden.

Befindet sich ein öffentlicher Schmutz- oder Regenwasserkanal unmittelbar vor dem zu entwässernden Grundstück, hat der Grundstückseigentümer das Recht und die Pflicht, das auf seinem Grundstück anfallende Schmutz- und Regenwasser in die dafür bestimmte Abwasseranlage einzuleiten.

Die für die Entwässerung eines Grundstückes notwendigen haustechnischen Abwasseranlagen und Anschlussleitungen sind gemäß § 2 Pkt. 3 der städtischen Entwässerungssatzung durch den Grundstückseigentümer bzw. Anschlussnehmer als Eigentümer der privaten Abwasseranlagen grundsätzlich auf seine Kosten herzustellen, zu erneuern, zu verändern, zu unterhalten und instandzuhalten.

Für den erstmaligen Anschluss eines Grundstückes an die öffentliche Abwasseranlage oder einer wesentlichen Veränderung der Entwässerungsanlagen auf dem Grundstück ist ein Prüf- oder Zustimmungsverfahren notwendig, bei der ein Antrag auf Anschluss an die öffentliche Abwasseranlage bei der Stadt Langenfeld, Referat Umwelt, Verkehr, Tiefbau einzureichen ist.

Die für einen entwässerungstechnischen Anschluss notwendigen Informationen über die öffentliche Abwasseranlage können Sie über eine Kanalplanauskunft mit Hilfe eines Antragsformulars beim Referat Umwelt, Verkehr, Tiefbau erhalten.

Befindet sich in unmittelbarer Nähe des zu entwässernden Grundstücks keine öffentliche Abwasseranlage, muss das Schmutz- und/oder Regenwasser auf dem Grundstück schadlos beseitigt werden. Das Schmutzwasser muss vor einer Einleitung in den Untergrund oder in ein Gewässer über eine biologische Kleinkläranlage gereinigt werden. Für die Einleitung in den Untergrund oder in ein Gewässer ist eine wasserrechtliche Erlaubnis zwingend erforderlich, die der Kreis Mettmann als Untere Wasserbehörde nach Einreichung von Antragsunterlagen nach deren Prüfung ausstellt.

Ist der Anschluss eines Grundstücks an die öffentliche Regenwasserkanalisation nur mit hohem technischen oder wirtschaftlichen Aufwand möglich, hat der Grundstückseigentümer die Möglichkeit sich von der Abwasserüberlassungspflicht bzw. vom Anschluss- und Benutzungszwang befreien zu lassen. Voraussetzung hierfür ist zum einen die schadlose Beseitigung des Niederschlagswassers auf dem eigenen Grundstück, welches der Kreis Mettmann anhand der wasserrechtlichen Erlaubnis genehmigt und zu anderen die Befreiung von der Abwasserüberlassungspflicht durch die Stadt Langenfeld, welche über ein Antragsformular zu beantragen ist. Über die Freistellung entscheidet die Stadt Langenfeld im Einzelfall.
 

Bestehende Schmutzwasserleitungen auf privaten Grundstücken müssen entsprechend der Selbstüberwachungsverordnung Abwasser auf Zustand und Funktion überprüft werden. Nährere Informationen entnehmen Sie bitte der Rubrik Zustands- und Funktionsprüfung von privaten Abwasseranlagen.

Für die Sanierung privater Abwasseranlagen, die aufgrund der Ergebnisse der Prüfung des Zustandes und der Funktionsfähigkeit erforderlich werden, bietet das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW das Förderprogramm „Ressourceneffiziente Abwasserbeseitigung in NRW II“ (ResA II) an. Das Förderprogramm ermöglicht bis zum 31.12.2022 auf Antrag des Hauseigentümers Darlehen der NRWBank von 2.500 bis 25.000 EURO bis 100% im Hausbankverfahren. Weitere Informationen erhalten Sie über die Homepage der Bezirksregierung Düsseldorf oder von den zuständigen Ansprechpartnern in der Stadtverwaltung.

Umfassende Informationen zur Instandhaltung privater Abwasseranlagen finden Sie auch auf der Homepage http://www.buergerinfo-abwasser.de/, welche im Auftrag des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW angeboten wird.



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