AUSFALL: Soirée. Heimat ohne Künstler - Kunstler ohne Heimat

Wir leben in einer Zeit in der sehr viele Menschen ihre Heimat verloren haben. Vertreibung und Emigration ist aber kein neues Thema. Besonders in der Zeit des Dritten Reichs waren zahlreiche Menschen gezwungen ihre Heimat zu verlassen. Die ultimative Vertreibung in der Kunst setzte mit der Ausstellung "Entartete Kunst" 1937 ein. Wie reagierten die Künstler (Felix Nußbaum, Marc Chagall, Max Beckmann, Oskar Kokoschka, Oskar Schlemmer) auf die Vertreibung und den Verlust der Heimat in der Zeit des Dritten Reichs? Welche Auswirkung hatte diese Vertreibung auf die Kultur und die Gesellschaft Deutschlands? Welche Kunst wurde in Deutschland in den 30er und 40er Jahren produziert?


Die Sängerin Katharina Müther nimmt direkten musikalischen Bezug zu einigen Bildern und öffnet auf emotionaler Ebene überraschende Türen des Verstehens. Lieder aus verschiedenen Kulturen in ihren Originalsprachen nehmen die Zuhörer direkt in die Stimmung der Zeit mit, so z. B. "Sarajewo, du blühende Stadt", ein Lied zum Thema Krieg. Oder "La Nave de la Esperanza", ein flammendes Lied der Hoffnung aus Chile, entstanden in der Zeit der Pinochet-Diktatur. Satire aus dem Berlin der 30er-Jahre wird auch zu hören sein.
Seien Sie gespannt auf eine überaus gelungene Kombination aus Bild, Wort und Musik!

Referentin: Kerstin Meyer-Bialk
Gesang und Akkordeon: Katharina Müther
www.katharina-muether.de

Keine Anmeldung erforderlich! Karten sind erhältlich im Vorverkauf oder an der Abendkasse. Der Preis liegt bei 12€, ermäßigt bei 10€.

Die Veranstaltung fällt leider aus!!! Wenn Sie sich bereits Karten gekauft haben, können Sie die zurückgeben und bekommen das Geld anschließend erstattet!!

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