Programmkino im Schaustall: Oktober

Dass der Herbst für Cineasten ein guter wird, dafür sorgt das Programmkino im Schaustall. Mit: Once Upon a Time in Hollywood (19. + 20.10.) und Synopse (26. + 27.10.)!

Das der Herbst für Cineasten ein guter wird, dafür sorgt das Programmkino im Schaustall. Mit: Yesterday (12 + 13.9.), Gloria - das Leben wartet nicht (19. + 20.9.), Once Upon a Time in Hollywood (19. + 20.10.) und Synopse (26. + 27.10.)! Die Filme im Schaustall starten jeweils um 20 h.

Yesterday: Welch schreckliche Vorstellung: eine Welt ohne die Musik der Beatles. Nach einem weltweiten Stromausfall sind „The Beatles“ aus dem kollektiven Gedächtnis der Menschheit verschwunden. Könnte der Anfang eines Horrorfilms sein, doch mit dem erfolglosen Musiker Jack Malik ist die Rettung nahe, ist er doch der Einzige, der sich an die wunderbaren Hits der Liverpooler Band erinnert. Jack erkennt seine Chance, die Geniestreiche von John Lennon und Paul McCartney als seine eigenen auszugeben. Schnell wird man auf Jack aufmerksam, sogar der der berühmte Singer/Songwriter Ed Sheeran will ihn kennenlernen und nimmt ihn mit auf Tournee. In Los Angeles kommt dann noch eine geldgierige Managerin dazu, die Jack zum Weltstar macht. Doch den plagt schon längst sein schlechtes Gewissen, außerdem fehlt ihm Ellie, seine beste Freundin sowie Gönnerin aus erfolglosen Tagen, und dann begegnet ihm immer öfters ein gelbes Unterseeboot. Regisseur Danny Boyle („Slumdog Millionär“)hat zusammen mit dem Drehbuchautor Richard Curtis („Notting Hill“) einen zauberhaft schönen Musikfilm in bester britischer Komödientradition geschaffen. Der opulent ausgestattete Film mit viel Tempo, brillant komponierten Bildern und einer extrem gelösten Stimmung, die an die Swinging Sixties erinnert, ist wie gemacht für eine beschwingte, laue Sommernacht.

12. + 13.9.

Gloria - Das Leben wartet nicht: Julianne Moore, spielt die lebenslustige Mittfünfzigerin Gloria Bell. Nach ihrer Scheidung stürzt sie sich ins Nachtleben von Los Angeles, will ihrem langweiligen Leben ein bisschen Lust und Liebe abtrotzen. Auf der Tanzfläche lernt sie Arnold kennen, ebenfalls geschieden, fühlt er sich aber immer noch verantwortlich für seine Exfrau und die beiden erwachsenen Töchter. Ständig stellen sie ihm am Telefon neue Forderungen, die Beziehung mit Gloria hält er vor ihnen geheim. Gloria hat endgültig Zweifel, muss sie sich dieses Verhalten auf Dauer wirklich gefallen lassen? Vor 6 Jahren gab es den Film schon einmal: Die chilenische Produktion war ein Festivalhit in Berlin und hatte großen Erfolg in Südamerika. Da es Hollywood selbst immer schwerer fällt originäre Stoffe zu entwickeln, häufen sich die Fortsetzungen und Remakes. So entstehen Neuverfilmungen von „Dumbo“, „Es“, „König der Löwen“ usw., oder es wird sich an internationalen Filmen vergriffen, die amerikanisiert neu produziert werden, da wird dann aus „Ziemlich beste Freunde“ in den USA „Mein Bester & ich“. Bei „Gloria - Das Leben wartet nicht“ haben wir den seltenen Glücksfall eines gleichwertigen Remakes. Sebastián Lelio durfte auch die Neuverfilmung seines Films inszenieren und fand mit Julianne Moore eine kongeniale Titelheldin für eine umwerfende Frauenpower-Feel-Good-Komödie.

Do. 12.9. + Fr. 13.9. 

Once Upon A Time In... Hollywood: Quentin Tarantinos neunter Film wurde nach seiner Premiere, dieses Jahr in Cannes, gefeiert. Mal wieder inszenierte Tarantino eine Hommage auf Hollywood, diesmal mit Brad Pitt und Leonardo DiCaprio und einer ganzen Reihe von anderen namhaften Stars, die teilweise nur kurz auftreten. DiCaprio gibt einen abgehalfterten Westernstar, der nicht so recht weiß, wie er seine Karriere fortsetzen soll. Brad Pitt ist sein Stuntdouble und bester Freund, wir begleiten sie einen Tag bei ihrer Arbeit in Hollywood im Jahre 1969. Dabei ist eine überaus unterhaltsame Thriller-Groteske entstanden, die natürlich gespickt ist mit Filmzitaten, lässigen, inszenatorischen Kabinettstückchen, die einen schon rauschhaften Sog erzeugen. Brad Pitt und Leonardo DiCaprio brillieren dabei im lustigsten Tarantino Werk bisher. 

Sa. 19.10. + So. 20.10.

Synonymes: Hier kommt der diesjährige Gewinner der Berlinale: Die israelisch-französisch-deutsche Koproduktion wurde mit dem goldenen Bären ausgezeichnet. In seiner ersten Nacht in Paris findet der junge Israeli Yoav die gemietete Altbauwohnung ausgeräumt und bitterkalt vor. Unter der Dusche will er sich aufwärmen, dabei werden ihm seine Klamotten geklaut. Nackt sucht er um Hilfe und findet ein junges Paar, das ihm Kleidung und Geld gibt. Yoav will mit Israel nichts mehr zu tun haben, so schnell wie möglich will er Franzose werden, sucht sich einen Job und lernt für den Einbürgerungstest. Doch es ist nicht leicht, neue Wurzeln zu schlagen, immer wieder gibt es neue Ärgernisse und Probleme, und auch die Geister der Vergangenheit lassen Yoav nicht ganz los. In Frankreich mag Yoav das Land der Menschenrechte sehen, im Einbürgerungskurs werden stolz die Werte der Republik auswendig gelernt, doch in der Realität sind die Begriffe nur Worte. Viele der schrägen Szenen erschließen sich nicht, und der Film ist lustig wie sperrig, aber durch den großartigen Tom Mercier als Yoav auch sehr nachhaltig.
Sa. 26.10 + So. 27.10.,





Veranstalter:

Straße:
Hauptstraße 129
PLZ/Ort:
40764 Langenfeld


Termine:

Es sind keine Termine verfügbar.





Veranstaltungsort:

Schaustall
Straße:
Winkelsweg 38
PLZ/Ort:
40764 Langenfeld








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