Page 48 - Notfallvorsorge / Bevölkerungsresilienz
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Gut informiert,
besser geschützt
Ganz gleich, wo Sie sich aufhalten, Sie sollten sich
über ein paar Dinge vorab informieren:
› Erkundigen Sie sich, wie im Brandfall das
nächste Treppenhaus zu erreichen ist.
Keine Fahrstühle nutzen!
› Schauen Sie, wo Feuerlöschgeräte sind und wie
sie zu bedienen sind.
› Wissen Sie, wie und wo Sie einen Notruf absetzen
können? Fragen Sie danach.
› Sie haben eine Behinderung oder ein Begleiter
ist behindert? Fragen Sie nach Unterstützung
bei der Evakuierung.
› Prägen Sie sich in Hotels, Diskotheken, Kinos
© Tribalium/Shutterstock.com
etc. die Fluchtwege ein. Im Brandfall oder bei
einer Panik rettet das Leben.
HINWEISE ZUR › Flure und Treppenhäuser sollten nicht durch
GEFAHREN - Gegenstände eingeengt oder gar versperrt
VERMEIDUNG werden. Der Fluchtweg muss frei sein.
› Die Haustür in einem Mehrfamilienhaus sollte
ein Schloss mit Panikfunktion haben, sodass
die Tür von innen im Notfall jederzeit geöffnet
werden kann.
› Türen in Rettungswegen sind geschlossen zu
halten – aber niemals abgeschlossen. So wird
eine Brandausbreitung oder Verqualmung des
Fluchtweges verhindert.
› Hydranten oder Feuerwehrzufahrten dürfen
nicht blockiert sein.
› Sicherheitseinrichtungen des Hauses sollten re-
gelmäßig kontrolliert und gewartet werden.

