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Magazin der Stadt Langenfeld Rhld.
            Langenfelder Jugend gestaltet ihre Stadt aktiv mit!

            Kinder- und Jugendbeteiligung im Rathaus


            Wussten Sie, dass Kinder und Jugendliche ein gesetzlich verankertes Recht haben, sich an allen sie betreffen-
            den Entscheidungen zu beteiligen? Auch die Stadt Langenfeld baut seit 2017 die Kinder- und Jugendbeteili-
            gung auf lokalpolitischer Ebene sukzessive aus.

            Von Ingrid Graser


                                                           und Hilfestellungen zur Beteiligung von Jugendlichen,
                                                           andererseits begleitet sie die Heranwachsenden aktiv
                                                           dabei, die Gegebenheiten in der Stadt Langenfeld in ih-
                                                           rem Sinne weiter zu entwickeln.

                                                           Unter anderem werden Erlebnis-Besuche im Rathaus
                                                           für  Gruppen  mit  5-10jährigen  Kindern  durchgeführt,
                                                           um demokratische Prinzipien auf kindgerechte Weise
                                                           anschaulich zu machen.

                                                           Auch werden die Ideen von Jugendlichen zur Entwick-
                                                           lung der Stadt in Zukunftsworkshops und bei Treffen der
                                                           Schülervertretungen mit dem Bürgermeister erfragt.

            Ingrid Graser zeichnet in der Langenfelder Stadtverwaltung für   Aus dem Kreis der Schülervertretungen wurden mehre-
            das Thema „Jugendbeteiligung“ verantworltich.   re Projektideen entwickelt; so haben sich bereits viele
                                                           Jugendliche binnen kürzester Zeit in verschiedenen lo-
            In mehreren Workshops und Tagesseminaren, die 2016   kalpolitischen Projekten engagiert.
            begonnen wurden, hatten die mehr als 200 beteiligten
            Jugendlichen einem Jugendparlament bereits eine klare   Beispielsweise werden Interessens-Projekte im Bereich
            Absage erteilt, da sie sich nicht in der klassischen Dele-  Freizeitmöglichkeiten, Spiel und Sport, Umweltschutz,
            giertenposition sehen. Auf der Grundlage dieser Work-  Stadtgestaltung und soziale Projekte etc. begleitet.
            shops und weiterer Jugendbefragungen zur politischen
            Beteiligung und eines entwickelten Konzeptes zur Be-  Seminare zu Themen wie SV-Arbeit, Projektmanage-
            teiligungskultur  von Kindern und Jugendlichen in Lan-  ment, Öffentlichkeitsarbeit oder Präsentation und Mo-
            genfeld hat der Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung   deration werden mit den Schülerinnen und Schülern
            im Mai 2017 einstimmig unterschiedliche Zielsetzungen   durchgeführt. Hier wird ihnen vermittelt, ihre Ideen
            hierfür beschlossen.                           strukturiert zu planen und weiterzuentwickeln sowie
                                                           sie in die Öffentlichkeit zu tragen und dort ansprechend
            Hierzu gehören: die Planung gemeinsamer Veranstal-  vorzustellen.
            tungen, die den Dialog zwischen Jugend, Verwaltung
            und Politik fördern, das Gewinnen von Jugendlichen   Doch auch die Pädagogen in Kita, Schule, Offener Ganz-
            für konkrete Projekte, den Aufbau einer Stadtschüler-  tag und Jugendfreizeiteinrichtungen werden fortgebil-
            vertretung (SSV), die Schaffung eines Internetportals   det, damit Kinder und Jugendliche in Bildungseinrich-
            zur Übersicht von Projekten und Angeboten zum The-  tungen stärker mitwirken und mitbestimmen können.
            ma Beteiligung sowie die Entwicklung von Handlungs-
            schritten für Kindertageseinrichtungen  und Grund-  Wir dürfen also gespannt sein, wie die nächste Genera-
            schulen. Um möglichst viele Jugendliche zu beteiligen   tion unsere Stadt lebendig gestaltet.
            und für Projekte zu gewinnen, sind unterschiedliche
            und vielseitige Beteiligungsformen erforderlich.  Ansprechpartnerin:
                                                           Ingrid Graser
            Ansprechpartnerin im Rathaus für Kitas, Schulen sowie   Kinder- und Jugendbeteiligung
            Jugend- und Freizeiteinrichtungen aber vor allem für   Referat Jugendarbeit
            Kinder und Jugendliche selbst in Bezug auf Partizipa-  Konrad-Adenauer-Platz 1, 40764 Langenfeld Rhld.
            tions-Projekte ist Ingrid Graser.              Tel. 02173 – 794 3105, Fax 02173 – 794 9 3105
            Einerseits entwickelt sie systematische Strukturen   Ingrid.Graser@langenfeld.de




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