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Magazin der Stadt Langenfeld Rhld.
            Vom ehemaligen ara-Areal zum neuen Stadtquartier:

            Der Rückbau schreitet voran


            Mit der Abschlussveranstaltung „Letzte Runde“ am 31. Mai 2026 wurde ein wichtiges Kapitel in der Geschich-
            te des ehemaligen ara-Areals abgeschlossen. Noch einmal konnten Bürgerinnen und Bürger das Gelände be-
            sichtigen, bevor mit dem Rückbau der ehemaligen Hallen ein sichtbarer Schritt in Richtung Zukunft erfolgte.

            Von Michael Forster


            Nach vorbereitenden Arbeiten haben Ende Juni die   kann. Die übrigen Gebäude sind kleinteiliger und verfü-
            Rückbauarbeiten  begonnen.  Dabei  wird das Are-  gen über einen deutlich umfangreicheren Innenausbau.
            al Schritt für Schritt zurückgebaut: Zunächst werden   Entrümpelung und Entkernung nehmen deshalb mehr
            Mobiliar und lose Bestandteile entfernt, anschließend   Zeit in Anspruch. Um den Rückbau möglichst effizient
            Schadstoffe und unterschiedliche Materialien getrennt.   zu organisieren, wurden diese Arbeiten bereits im Au-
            Nach der Entkernung folgt der maschinelle Rückbau   gust aufgenommen. Im September können dadurch
            der Gebäudestrukturen. So werden die verschiedenen   erste Gebäudeteile auch auf dieser Seite maschinell zu-
            Baustoffe  möglichst sortenrein getrennt und können   rückgebaut werden.
            anschließend einer geeigneten Verwertung oder Ent-
            sorgung zugeführt werden.                      Der vollständige Rückbau soll im Frühjahr 2027 abge-
                                                           schlossen sein. Den Abschluss bilden die Arbeiten im
                                                           Außenbereich: Rund 13.000 Quadratmeter Pflaster-
                                                           und Asphaltflächen werden zurückgebaut, Vegetation
                                                           zurückgeschnitten und weitere bauliche Elemente ent-
                                                           fernt.

                                                           Auch bei der Verwertung der anfallenden Materialien
                                                           wird auf Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gesetzt.
                                                           Mineralische Baustoffe werden, soweit möglich, aufbe-
                                                           reitet und können anschließend beispielsweise für den
                                                           Straßen- und Tiefbau im Rahmen der weiteren Entwick-
                                                           lung des Areals wiederverwendet werden.

                                                           Mit jedem zurückgebauten Gebäude wird damit mehr
                                                           Platz für das geschaffen, was auf dem ehemaligen
            Die Abrissarbeiten auf dem ara-Gelände…   Foto: Andreas Voss
                                                           ara-Areal entstehen soll: ein neues, lebendiges Stadt-
                                                           quartier. Der Rückbau ist damit nicht nur das Ende der
            Besonders schnell sichtbar wurde der Fortschritt auf   bisherigen  Nutzung,  sondern  zugleich  ein  sichtbarer
            der südlichen Seite des Geländes. Die dortigen, weitge-  Auftakt für die nächste Etappe der Entwicklung.
            hend leerstehenden Hallen verfügten über nur wenige
            Einbauten und konnten daher zügig für den maschinel-
            len Rückbau vorbereitet werden. Als erstes Gebäude
            musste das ehemalige Outlet weichen.
            Dort, wo früher der beliebte Werksverkauf stattfand, ist
            inzwischen ein großer Teil des insgesamt rund 150.000
            Kubikmeter umfassenden Gebäudebestands zurückge-
            baut. Innerhalb von knapp zwei Monaten hat sich das
            Bild des Areals dadurch bereits deutlich verändert.

            Auf der nördlichen Seite sind die Arbeiten anspruchs-
            voller. Hier wird unter anderem das ehemalige Verwal-
            tungsgebäude  erhalten,  da  es  aufgrund  seines  guten
            baulichen Zustands und seines vergleichsweise jungen
            Baujahres in die weiteren Planungen integriert werden   …schreiten voran.    Foto: Michael Forster



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