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Magazin der Stadt Langenfeld Rhld.
Langenfeld ist bestens unterwegs auf dem Weg zum
gesetzlichen Anspruch auf einen Platz im Offenen Ganztag
Zum nächsten Schuljahresbeginn im Sommer 2026 besteht für Grundschulkinder bundesweit der Anspruch
auf einen Platz im Offenen Ganztag (OGATA). Im ersten Jahr tatsächlich nur für die Schuleinsteiger.
Von Andreas Voss
„Diesen Bedarf erfüllen wir heute bereits“, kann der ak- der OGATA. Während die Peter-Härtling-Schule im Sü-
tuelle Fachbereichsleiter Jugend, Schule, Sport, Carsten den Langenfelds bereits auf der Zielgeraden angelangt
Lüdorf, bereits Vollzug für den gesetzlichen Anspruch ist, wo aktuell der Verwaltungsbau die Maßnahme
der Langenfelder Starterklassen im kommenden Som- komplettieren wird, weist am doppelten Schulstandort
mer melden. Auch die nächsten Schritte auf dem Weg am Fahlerweg (Erich-Kästner-Schule und Christophe-
zur Abdeckung des Rechtsanspruchs sind bereits in vol- rus-Schule) bereits ein großes Baufeld auf den neu ent-
lem Gange. An drei Schulstandorten erfolgt der Ausbau stehenden Offenen Ganztag vor Ort hin.
In Vorbereitung ist mit der Don-Bosco-Schule und der
Fröbelschule bereits ein weiterer Doppelstandort, an
dem eine größere OGATA für mehr Plätze sorgen wird.
Insgesamt nimmt die Stadt Langenfeld allein für den
aktuellen Ausbau der beiden Doppelstandorte knapp
25 Millionen Euro in die Hand.
„Bestens eingesetzte Mittel für unsere jüngsten ABC-
Schützlinge, die eine optimale Versorgung auch außer-
halb des Kern-Bildungsangebotes verdienen“, ergänzt
Aktuell erfolgt am Doppel-Schulstandort Fahlerweg der Ausbau Bürgermeister Gerold Wenzens diese Investition in die
des Offenen Ganztages. Foto: Andreas Voss Zukunft.
Verfahrenslotsen: Wegweiser durch das Hilfesystem
Schon gewusst? In Langenfeld gibt es eine Verfahrenslotsin. Verfahrenslotsen unterstützen Kinder, Jugend-
liche und ihre Familien dabei, sich im komplexen Geflecht der Sozial- und Jugendhilfe zurechtzufinden. Ihre
Aufgabe ist es, unabhängig zu beraten, über Rechte und Ansprüche aufzuklären und bei der Beantragung
passender Leistungen zu begleiten.
Von Gisela Heldt
Es gibt verschiedene Zuständigkeiten bei körperlicher, In Langenfeld ist die-
geistiger oder seelischer (drohender) Behinderung. se Stelle im Referat 320
Hilfen können beim Landschaftsverband (LVR), beim beim Allgemeinen Sozia-
Sozialamt oder beim Jugendamt beantragt werden. len Dienst angesiedelt und
Die Verfahrenslotsen beraten insbesondere an diesen wird durch Gisela Heldt
Schnittstellen. Sie geben Informationen über Leistun- vertreten. Die Beratung ist
gen und Ansprüche, helfen Zuständigkeiten zu klären, unabhängig, freiwillig und
erklären Verfahrensabläufe, vermitteln Unterstützungs- kostenfrei. Mittwochs fin-
kontakte und klären über Widerspruchsmöglichkeiten det von 8 bis 12 Uhr eine
auf. Beratung finden Eltern, Erziehungsberechtigte, offene Sprechstunde im Verfahrenslotsin Gisela Heldt
Betreuerinnen und Betreuer sowie Jugendliche ab dem Pavillon der Freiwilligen (links) und die Referatsleiterin
15 Lebensjahr. Gemeinsam mit den Anspruchsberech- Agentur vor dem Rathaus des ASD, Anna Vossen.
tigten wird der Bedarf ermittelt, d.h. es wird geschaut statt. Weitere Termine Foto: Stefan Pollmanns
welche Probleme bestehen und welche Unterstützung können telefonisch unter 02173 – 794 – 3212 oder per
genau benötigt wird, um diese Probleme zu bewältigen. Mail an gisela.heldt@langenfeld.de vereinbart werden.
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