Erste Arbeiten für das Bildungszentrum an der Wasserburg
Brombeeren soweit das Auge reicht. Sie haben den alten Streuobstgarten an der Wasserburg Haus Graven fast komplett überwuchert. Ein großer Bambus breitet sich immer mehr aus. Das soll sich nun ändern.
Für das neue Umweltbildungszentrum in der Wasserburg Haus Graven soll diese Fläche nun reaktiviert werden. Dazu ist es nötig die Fläche zunächst von Brombeeren zu befreien.
„Wir möchten dort die Natur erlebbar machen und gleichzeitig deren wichtigen ökologischen Wert erhalten und wenn möglich weiter steigern“, berichtet die Leiterin des Referates Umwelt, Verkehr Tiefbau, Sabine Janclas und ergänzt: „Wir sind dazu in engem Kontakt mit der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Mettmann. Denn es handelt sich um eine geschützte Landschaft. Um eventuelle tierische Bewohner nicht zu stören, müssen sämtliche Arbeiten so schonend wie möglich durchgeführt werden.“
Geplant ist es, eine Erkundungsfläche zu schaffen. Es sind bereits viele ökologisch interessante Standorte vorhanden, wie beispielsweise Totholzstrukturen oder alte Obstbäume, die als wichtiger Lebensraum für Tierarten dienen und positive Auswirkung aufs Mikroklima haben.
Sie sollen geschützt und gleichzeitig zugänglich gemacht werden. Die Teilnehmer der Bildungsprogramme der Wasserburg Haus Graven können diese dann demnächst genauer unter die Lupe nehmen und dabei selbst zu Forschern werden. Sie können ökologische Zusammenhänge direkt beobachten und die Bedeutung verschiedener Standorte für unser Klima untersuchen.
Der Freischnitt der Fläche soll noch dieses Jahr geschehen. „Wenn sich der Brombeer-Dschungel erst einmal gelichtet hat, können wir im neuen Jahr mit der weiteren Ausgestaltung beginnen“, freut sich die pädagogische Leitung des zukünftigen Umweltbildungszentrums, Lisa Schwarz.
