Tibet-Flagge wird seit 1996 vor dem Langenfelder Rathaus gehisst: Bürgermeister setzt Signal für den Frieden fort
Seit 1996 wird jedes Jahr am 10. März vor dem Langenfelder Rathaus die Tibet-Flagge gehisst, mit der die Stadt Langenfeld dieses wichtige Zeichen des Friedens setzt.
Bürgermeister Gerold Wenzens setzt die von seinem Vorgänger Frank Schneider bereits vor 30 Jahren initiierte Beteiligung an der bundesweit gestarteten Aktion fort.
Hintergrund dieser Initiative ist der durch China gewaltsam niedergeschlagene Volksaufstand in Tibet am 10. März 1959. Dieser jährt sich am 10. März 2026 bereits zum 67. Mal.
„Für mich stand es außer Frage, diese von Frank Schneider über nunmehr drei Jahrzehnte etablierte Aktion fortzuführen“, hebt Bürgermeister Gerold Wenzens die auch für ihn große Bedeutung dieses Signals für ein friedliches Miteinander in Tibet und auf der Welt hervor.
Die Stadt Langenfeld ist in Deutschland inzwischen eine von mehreren hundert Kommunen, die dieses Statement für den Frieden in der Welt und die Menschenrechte in Tibet abgibt.
Hintergrund zur „Flagge für Tibet“ am 10. März 2025
In Folge der Besetzung durch China im Jahr 1949/50 erhob sich das tibetische Volk am 10. März 1959 in Lhasa gegen die chinesische Besatzungsmacht. Aus Sorge um das Leben des Dalai Lama versammelten sich etwa 300.000 Tibeter vor seiner Sommerresidenz Norbulingka. Der Dalai Lama musste ins Exil nach Indien fliehen und der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen. Mindestens 87.000 Tibeter kamen dabei ums Leben. Heute leben zwischen 120.000 und 150.000 der sechs Millionen Tibeter im Exil.
Informationen zu der Initiative gibt es im Internet unter:
https://www.tibet-initiative.de/kampagnen/flagge-zeigen-fuer-tibet/