Verkehrssicherheit für Langenfelder Grundschüler: Lions und Interback – Toter-Winkel-Training mit LKW
Seit einem Jahr unterstützen die Langenfelder Lions die „Tote-Winkel“-Aktion des Straßenverkehrsamtes und der Kreisverkehrswacht Mettmann.
Das ehrenamtliche Engagement der Lions ist eine große Unterstützung. In diesem Jahr waren sie bereits an drei Langenfelder Grundschulen im Einsatz: Im Januar an der Grundschule am Brückentor, vor den Sommerferien in der Grundschule Wiescheid und im September in der Peter-Härtling-Grundschule in Reusrath. Dort waren sie im vergangenen Herbst mit ihrem Herzensprojekt gestartet.
Wichtiger Partner und von Beginn an dabei ist Matthias Buff von der Verkehrsunfallprävention der Polizei Mettmann. Er unterstützt die örtlichen Grundschulen beim Thema Verkehrserziehung. Claudia Abendroth von der städtischen Wirtschaftsförderung war zum zweiten Mal mit dabei. Durch den Kontakt zwischen ihr und den Lions-Mitgliedern Arne tom Wörden und Fabian Leyhausen nahm die Idee der Lions, etwas für die Verkehrssicherheit der Langenfelder Kinder zu tun, eine reale Form an.
Bei strahlendem Herbstwetter und mit Unterstützung durch einen Lkw von Interback sowie die Klassenleitungen des 4. Jahrgangs erfuhren die Kinder in Reusrath an diesem Vormittag, warum besondere Vorsicht bei großen Fahrzeugen geboten ist.
Denn besonders beim Abbiegen, Anfahren oder Rückwärtsfahren entstehen Bereiche, in denen ganze Schulklassen für den Fahrer unsichtbar sind. Für neu zugelassene Lkw sind elektronische Abbiegeassistenten seit Juli 2022 zwar verpflichtend, und seit Juli 2024 müssen neue Lkw-Modelle diese grundsätzlich haben. Aber ältere Fahrzeuge müssen nicht nachgerüstet werden. Deshalb bleibt es auch weiterhin wichtig, dass Kinder die kritischen Stellen an großen Fahrzeugen kennen und sich selbst schützen.
Ziel des Toter-Winkel-Trainings ist es, die Kinder für diese Gefahren zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, wie sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen.
Deshalb wurde mit ihnen geübt, wie sie Abstand halten, Blickkontakt zu Fahrern suchen und warum sie sich im Straßenverkehr niemals direkt vor, neben oder hinter einen Lkw stellen dürfen. Natürlich durften auch alle Kinder einmal ins Führerhaus klettern und hinter dem Lenkrad Platz nehmen. Groß war dann jeweils die Überraschung, dass die Klassenkameraden vor dem Lkw überhaupt nicht sichtbar waren. Die eindrücklichen Erfahrungen über die eingeschränkte Sicht von Fahrern werden den Kindern in Erinnerung bleiben.
Ein großer Dank geht an alle Beteiligten, die diese Aktion möglich machen – und an die Schülerinnen und Schüler der Peter-Härtling-Grundschule, die sehr wissbegierig und konzentriert das Training absolviert haben!
Um die Aktion möglichst vielen Schulen anbieten zu können, sind weitere Partner mit Lkw dringend notwendig und herzlich willkommen. Melden Sie sich gerne bei Frau Abendroth von der Wirtschaftsförderung der Stadt Langenfeld unter
claudia.abendroth@langenfeld.de oder 02173 794 5419.