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Wer weiß schon, was ein Leben ist.
Die Malerin Paula Modersohn-Becker war eine Ausnahme. Zu Lebzeiten kaum beachtet, malte sie unabhängig und eigenwillig und gilt heute als Vorreiterin der Moderne und des Expressionismus. Zu ihrem 150. Geburtstag erzählt der Kinofilm „Wer weiß schon, was ein Leben ist?“ ihre Geschichte neu: feministisch, kompromisslos und mit Blick auf die Gegenwart. Denn Paula Modersohn-Beckers Kampf für künstlerische Freiheit und Selbstbestimmung ist heute noch genauso aktuell wie vor 150 Jahren.
Eine junge Schauspielerin bereitet sich auf die Rolle der Paula Modersohn-Becker vor und nähert sich der Malerin durch eine persönliche wie auch künstlerische Spurensuche an. Wobei sie auch Modersohn-Beckers Wirkungsstätten in Worpswede und Paris aufsucht. Daraus generiert der Film Spielfilmszenen, neben die er kunsthistorische Einordnungen und die ausführliche Interpretation der Gemälde stellt und zu einer originellen und spielerischen Hybridform zwischen Fiktion und Dokumentation findet. Die verschiedenen Verfremdungs-, Erzähl- und Zeitebenen greifen dabei bemerkenswert harmonisch ineinander und würdigen Leben und Werk einer Künstlerin, die ihrer Zeit weit voraus war.
Veranstalterin: Gleichstellungsstellen Langenfeld und Monheim in Kooperation mit der Schauplatz GmbH