Filmvorführungen
Der erste Film "Eingebettet in das Bündes des Lebens" läuft über eine Dauer von 14 Minuten. In dieser vergleichsweise kurzen Zeitspanne gelingt es, eine Welt voller Geschichte, Glauben und Erinnerungen zu öffnen. Die Kamera fängt die Ruhe und Erhabenheit des jüdischen Friedhofs in Richrath ein, während ein Rabbiner mit seiner erzählerischen Kraft und Präsenz das Erbe der Vergangenheit in die Gegenwart trägt und erläutert.
Der zweite Film trägt den Titel "Verblassende Spuren" und läuft über eine Dauer von 27 Minuten. Er taucht in die lokale Geschichte ein und erzählt vom Schicksal der jüdischen Mitbürger*innen Langenfelds während des Naziregimes. Mit großer Sorgfalt hat das Team von filmkreis-langenfeld lokale Zeitzeugen befragt, um authentische Einblicke zu gewinnen. In diesem Film werden zudem Orte ehemals jüdischen Lebens vorgestellt, die uns heute an die Vergangenheit erinnern. Durch beispielhafte Geschichten beleuchten sie das Schicksal einiger angesehener Langenfelder Familien, um eine persönliche Verbindung zu diesem bedeutenden Kapitel der Geschichte herzustellen.
Der Abend startet mit einer Einführung des filmkreis-langenfeld durch deren Vorsitzenden Max Heribert Gierlichs. Er gibt Auskunft über die Entstehungsgeschichten und Hintergründe der beiden Gemeinschaftsproduktionen. Nach den Vorführungen sind Sie eingeladen, Fragen zu stellen und in anregenden Diskussionen die Erinnerung an diese Zeit lebendig zu halten.
Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene
Eintritt frei - Anmeldung erforderlich!
Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus 2023 der Amadeu Antonio Stiftung in Berlin und KULTURGUT e.V. – Verein für Denkmalschutz und Stadtgeschichte in Langenfeld/Rhld. sowie dem DRK-Ortsverband Langenfeld und dem filmkreis-langenfeld.



